Sonntag, 15. Oktober 2017

Worldskills: Südtiroler gut gestartet

Am Sonntag fand der erste Wettbewerbstag für die 22 Südtiroler Teilnehmer bei den Worldskills statt. Die Junghandwerker, die Landschaftsgärtner, der Koch, die Servierfachkraft und die Sozialbetreuerin messen sich bis zum Samstag mit Teilnehmern aus aller Welt.

Das Steinmetz-Team: WM-Fachexperte Tobias Nussbaumer und WM-Teilnehmer David Schütz beim Studieren der Wettbewerbsaufgabe. - Foto: lvh
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Das Steinmetz-Team: WM-Fachexperte Tobias Nussbaumer und WM-Teilnehmer David Schütz beim Studieren der Wettbewerbsaufgabe. - Foto: lvh

„Unsere Jungs und Mädchen sind alle sehr gut gestartet und haben sich konzentriert und ehrgeizig den Aufgaben des ersten Wettbewerbstages gewidmet“, zieht lvh-Präsident Gert Lanz eine positive Bilanz nach dem ersten Wettbewerbstag. Eine große Herausforderung der nächsten Tage wird für alle Kandidaten der große Wettbewerbsdruck darstellen, einer der Knackpunkte bei den Worldskills.

Laut Teamleader Valentin Piffrader sind am Sonntag alle 22 Teilnehmer gut damit zurecht gekommen. „Die mentale Vorbereitung war hierfür sicher eine gute und notwendige Vorarbeit“, so der Mannschaftleiter zufrieden.

Die Aufgaben am 1. Tag

Die Aufgaben einiger Berufe am ersten Wettbewerbstag: Der Bäcker muss heute eine Focaccia, einen Hefezopf, einen Quiche-Teig sowie verschiedene Füllungen für die nächsten Tage vorbereiten. Der Goldschmied hat die Aufgabe, einen Anhänger zu gestalten, während der Koch ein Menü mit Lamm und Gemüsevariationen vorbereitet. Eine anspruchsvolle Gangkommode mit vielen Extras muss der Tischlerkandidat produzieren. Der Steinmetz und Steinbildhauer beschäftigt sich mit der Kreation eines Kapitells.

Nicht locker lassen“ 

Nach dem guten Start gilt es, an den restlichen Wettbewerbstagen nicht locker zu lassen, mahnt der erfahrene technische Worldskills-Delegierte Thomas Pardeller, der seit 1997 bei den Berufs-Weltmeisterschaften dabei ist. „Der Wettbewerb dauert vier Tage und es ist sehr schwierig, Konzentration und Leistung auf die volle Distanz auf so hohem Niveau aufrecht zu halten“, weiß Pardeller.

stol

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