<BR />Die junge Schweizerin ist Mitbegründerin der Beratungsagentur ZEAM. Das Unternehmen erzielt jährlich Umsätze in Millionenhöhe, indem es große Firmen darüber aufklärt, wie die jungen Leute ticken. Doch warum muss man überhaupt verstehen, wie die Generation Z denkt und handelt? <h3> Kunden und Arbeitskräfte der Zukunft</h3>Die Antwort gründet auf Zweierlei: Die Gen Z ist zum einen die Kundschaft der Zukunft, „eine Kundschaft mit enormer Kaufkraft, die bereits jetzt die Trends auf dem Markt setzt“, erklärt Meier. Und zum anderen ist die Gen Z die Arbeitskraft der Zukunft, um die mehr denn je gerungen werden muss, da es schlichtweg zu wenig junge Leute auf dem Arbeitsmarkt gibt – Tendenz steigend. <BR /><BR />Für Yaël Meier führt daher kein Weg vorbei, als Unternehmen die Generation Z zu verstehen, um auch in Zukunft überlebensfähig zu bleiben. <BR /><BR /><embed id="dtext86-65257831_quote" /><BR /><BR />In Zeiten des zunehmenden Arbeitskräftemangels, in denen junge Leute unter einer Vielzahl an Jobs wählen können, gerät laut Meier vor allem das Hotel- und Gastgewerbe unter Druck. Der Grund: Die Branche gilt bei der Gen Z als unattraktiv. <BR /><BR />Eine Studie des Meinungsforschungsinstituts „YouGov“ im Auftrag von ZEAM zeigt die wichtigsten Gründe, die da wären: Unattraktive Aufgaben, unflexible Arbeitszeiten, unattraktive Gehälter und die Wahrnehmung, sich nicht mit der Branche identifizieren zu können.<BR /><BR /><embed id="dtext86-65257835_quote" /><BR /><BR />Gerade bei dem letztgenannten Grund gebe es aber eine Chance, das Image zu wandeln, „indem man dort stattfindet, wo junge Menschen sind“, meint Meier. Das heißt, auf den Sozialen Medien stärker präsent zu sein und aufzuzeigen, wie spannend die Jobs sein können. „Das macht die Hospitality-Branche leider noch viel zu wenig“, kritisiert die 24-Jährige. <BR /><BR />Und was setzt man unattraktiven Aufgaben und unflexiblen Arbeitszeiten entgegen? „Repetitive Aufgaben sollte man mit neuesten Technologien ersetzen lassen“, rät Meier. Und was die Arbeitszeiten anbelangt, wäre laut der Unternehmensberaterin ein möglicher Ansatz, die einzelnen Mitarbeiter bei der Ausarbeitung eines Arbeitsplanes mehr mitbestimmen zu lassen. <h3> Früher mehr Verantwortung geben</h3>Vor allem in Südtirol sind viele Hotelier- und Gastbetriebe familiengeführt. Verantwortung abzugeben an Jüngere – da tun sich oft viele schwer. Doch gerade wenn es um das Gewinnen junger neuer Mitarbeiter geht, sei es wichtig, die jungen Generationen im Familienbetrieb früh miteinzubeziehen und ihnen Verantwortung zu übergeben. <BR /><BR />Familienbetriebe sind mehr denn je gefragt, „jetzt, wo die Unterschiede zwischen den Generationen mit dem schnellen Wandel der Zeit immer größer werden“, sagt Meier.