Der Staatsfonds Aabar wolle sich aus der Daimler AG, dem Formel-1-Rennstall des Autokonzerns und auch dem gemeinsamen Investment beim Elektroautobauer Tesla zurückziehen, berichtet das „Manager Magazin“ unter Berufung auf Konzernkreise. Derzeit liefen die Verhandlungen über die Modalitäten des Ausstiegs. Beim Autobauer Daimler sind Unternehmensangaben zufolge keine Gespräche über einen möglichen Ausstieg des Großaktionärs Abu Dhabi geführt worden. „Uns ist nichts bekannt, dass Aabar seinen Anteil reduzieren will“, sagte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag in Stuttgart. „Es hat auch keine Gespräche darüber gegeben.“Aabar hatte während der Wirtschaftskrise für rund zwei Mrd. Euro 9,1 Prozent der Daimler-Papiere gekauft und war damit auf einen Schlag zum größten Aktionär der Schwaben geworden. Direkt hält der Staatsfonds derzeit nur drei Prozent, hat aber weiterhin über Finanzinstrumente Zugriff auf rund sechs Prozent der Daimler-Papiere.