Mit einer operativen Umsatzrendite von knapp zwölf Prozent im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr 2009/10 dürfte Siemens das Niveau des Konkurrenten erreicht haben, berichtete das „Handelsblatt“ (Freitag) unter Berufung auf Branchenkreise.„Wir sind auf Augenhöhe“, sagte Konzernchef Peter Löscher demnach vor 600 Spitzenmanagern des Unternehmens in Berlin. Ein Siemens- Sprecher wollte die Angaben am Freitag nicht kommentieren. Im vorherigen Geschäftsjahr 2008/2009 hatte Siemens bei der Kennzahl einen Wert von 10,3 Prozent geschafft.Löscher kündigte zudem die bereits erwarteten neuen Zielvorgaben für das Unternehmen mit dem Titel „One Siemens“ an, die das bisher geltende Unternehmensprogramm „Fit for 2010“ ablösen. Mit den neuen Vorgaben, die nach Angaben aus Unternehmenskreisen anders als „Fit for 2010“ zeitlich nicht befristet sind, wird der Fokus unter anderem auf den effizienten Einsatz des Kapitals bei weiterem Wachstum gerichtet und ein Korridor für die Dividendenausschüttung genannt. Wachstumschancen sieht Siemens dabei vor allem im Servicegeschäft und bei umweltfreundlichen Technologien sowie in den Schwellenländern. Bei dem bisherigen Programm hatten die Margen-Ziele für die einzelnen Geschäftsbereiche im Mittelpunkt gestanden.Löscher sagte dazu laut Teilnehmerkreisen bei der Veranstaltung in Berlin: „Wir brauchen kein neues Programm, sondern ein Zielsystem zur nachhaltigen Weiterentwicklung des Konzerns auf hohem Niveau.“ Das Programm „“One Siemens„ soll bei der Bilanz-Pressekonferenz des Unternehmens am 11. November vorgestellt werden. Der Siemens-Rivale GE wollte seine Zahlen für das dritte Quartal noch am Freitag vorlegen.dpa