Dies sagte Zetsche am Freitag vor Journalisten in Peking in einer Reaktion auf die Drosselung der chinesischen Ausfuhren von sogenannten Seltenen Erden. Die Autoindustrie sei abhängig von Rohstoffen, wozu auch diese speziellen Metalle gehörten, hob der Daimler-Chef hervor.„Wir müssen das nicht nur sehr aufmerksam beobachten, sondern als Europäer auch aktiv mitgestalten, so dass wir auch langfristig Zugang kriegen“, sagte Zetsche. „Da sind andere Nationen bisher weitblickender und intensiver unterwegs gewesen als die Europäer.“Langfristig können durch Exportdrosselung Probleme entstehenDer Rückgang der Seltenen Erden auf dem Weltmarkt, die unter anderem bei der Produktion von Katalysatoren zum Einsatz kommen, habe aktuell noch zu „keinen Engpässen“ bei Mercedes geführt. „Die Entscheidung der chinesischen Regierung wird keine kurzfristigen Folgen haben, aber langfristig muss man sich natürlich um das Thema kümmern“, sagte Zetsche.dpa