Dienstag, 27. September 2016

Zufriedene HGV-Hüttenwirte: Erste Bilanz positiv

Die Gruppe „Schutzhütten Südtirol“, Fachgruppe des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV), hat zur diesjährigen Hüttensaison eine erste Bilanz gezogen. Im Rahmen einer Umfrage unter den 59 Mitgliedern der Fachgruppe ergab sich ein durchaus erfreuliches Ergebnis.

Die Schutzhütte Kreuzwiese auf der Lüsner Alm. Foto: HGV
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Die Schutzhütte Kreuzwiese auf der Lüsner Alm. Foto: HGV

„Auch wenn die bisherige Hüttensaison zahlreiche Schlechtwetter- und Kälteperioden zu verzeichnen hatte, so konnten doch mehr als 90 Prozent der befragten Schutzhüttenbetreiber den Umsatz im Verhältnis zu 2015 halten, bzw. leicht steigern“, kommentiert Stefan Perathoner, Vorsitzender der Fachgruppe, die Ergebnisse der Umfrage.

Höhere Kosten dennoch spürbar

Auch im Ausgabeverhalten der Gäste konnten keine starken Abweichungen zu 2015 festgestellt werden. Ein Punkt, der den Hüttenbetreibern zu schaffen macht, ist allerdings die allgemeine Kostenentwicklung. 75 Prozent der befragten Hüttenwirte berichten von einer spürbaren Steigerung der betrieblichen Kosten.

„Die höheren Kosten lassen sich erfahrungsgemäß nur teilweise durch höhere Umsätze auffangen“, gibt Perathoner zu Bedenken.

Internetanschluss weiterhin ein Problem

Ein wichtiges Thema für die Schutzhütten ist weiterhin die Anbindung an das schnelle Internet. 85 Prozent der Befragten gaben an, noch keinen angemessenen Internetzugang auf der Schutzhütte zu besitzen. „Das unterstreicht, dass unsere Bemühungen zur Förderung der Internetversorgung von Schutzhütten wichtig waren“, betont Fachgruppenvorsitzender Stefan Perathoner, der damit auf die kürzlich von der Landesregierung beschlossenen Förderungen für schnelles Internet auf den Schutzhütten anspielt.  

Die heurige Hüttensaison wird in wenigen Wochen abgeschlossen. Speziell im Mittelgebirge haben zahlreiche Schutzhütten noch bis in den Oktober hinein und teilweise bis Anfang November geöffnet.

stol

stol