Auch der Ausblick auf den Beginn des Jahres 2026 fällt positiv aus. „Die Buchungslage ist gut, vor allem in den klassischen Wintersportgebieten. Mehr freie Betten gibt es in den Zielen um Meran sowie im Süden Südtirols“, so Berger. Unterm Strich ist die Belegung aber auf einem erfreulichen Niveau.<h3> Günstige Feiertage als Buchungsimpuls</h3>Dass der Wintertourismus heuer von besonders günstigen Rahmenbedingungen profitiert, hat auch mit dem Kalender zu tun. Die Feiertage rund um Weihnachten und den Jahreswechsel liegen so, dass sich mit wenigen Urlaubstagen längere zusammenhängende Auszeiten ergeben. „Für viele Gäste war es dadurch leichter, rund um Weihnachten oder Silvester mehrere Tage am Stück frei zu nehmen – ein Effekt, der die Nachfrage spürbar stützte“, so Berger.<h3> Schnee wichtig für Kurzentschlossene</h3>Zusätzlichen Schwung könnte dem Tourismus in den kommenden Tagen auch das Wetter verleihen. Für das Wochenende sind Schneefälle angekündigt. „Eine winterliche Landschaft ist das, was uns bislang gefehlt hat“, sagt Berger. „Dass nun Schnee kommen soll, ist gerade für Kurzentschlossene ein wichtiges Buchungsargument.“ Diese Gruppe spiele im Tourismus – nicht nur im Winter – eine immer größere Rolle.<h3> „Kein Jännerloch“</h3>Auch der Ausblick auf die Zeit nach Dreikönig bleibt positiv. Das frühere Jännerloch, also ein deutlicher Einbruch bei den Nächtigungen, ist seit Jahren kaum mehr zu beobachten. „Vor zehn oder fünfzehn Jahren war das noch anders“, so Berger. „Heute bleibt die Nachfrage auch im Jänner zufriedenstellend, und auch für den Februar sieht es ordentlich aus.“<h3> Skisaison verschiebt sich nach vorne</h3>Stattdessen beobachtet die Branche seit einigen Jahren einen anderen Trend: Die Wintersaison startet früher – und endet früher. „Der Winter beginnt inzwischen schon ab Anfang Dezember voll“, erklärt der HGV-Präsident. „Dafür lässt das Interesse am Skifahren gegen das Frühjahr hin schneller nach.“ Dieses Muster hat sich inzwischen etabliert.<BR /><BR />Unabhängig davon bestätigt sich die Entwicklung hin zu mehr Internationalität. „Gemeint sind Gäste, die zunehmend außerhalb der klassischen Kernmärkte Deutschland und Italien nach Südtirol kommen.“