Donnerstag, 22. Februar 2018

Zusammenarbeit zwischen Fraunhofer Italia und dem lvh weiter gestärkt

Ende Januar jährte sich nun schon zum zweiten Mal die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen dem Fraunhofer Institut und dem lvh – Wirtschaftsverband Handwerk und Dienstleister. Auch im vergangenen Jahr hat sich diesbezüglich einiges getan.

Die beiden Kooperationspartner haben das Event “Die Baustelle der Zukunft” auf die Beine gestellt. - Foto: lvh
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Die beiden Kooperationspartner haben das Event “Die Baustelle der Zukunft” auf die Beine gestellt. - Foto: lvh

Konkret haben die beiden Kooperationspartner das Event “Die Baustelle der Zukunft” auf die Beine gestellt, welches am 01. Februar 2017 im lvh stattgefunden hat und einen positiven Zuspruch verzeichnen konnte. Die Veranstaltung war dem Thema der Digitalisierung der Baustelle und den daraus folgenden Auswirkungen auf den zukünftigen Arbeitsalltag gewidmet. Zudem wurden Trends wie Augmented und Virtual Reality (er-weiterte und virtuelle Realität) thematisiert, die bereits heute durch den Einsatz des Internets der Dinge, von Smartphones, Smart Glasses und Sen-sortechnik neue Welten auf der Baustelle erschließen.

Zusammenarbeit zum Thema BMI-Implementierung wurde ausgedehnt

Darüber hinaus haben Fraunhofer Italia und der lvh Mitte 2017 ihre Zusammenarbeit auf das Thema BIM-Implementierung in der öffentlichen Verwaltung ausgedehnt. Im Besonderen konnte Fraunhofer Italia dank der Unterstützung des lvh, eine Mitgliedbefragung durchführen, um die Chancen und Risiken im beruflichen Zusammenspiel zwischen Handwerkern und der Autonomen Provinz Bozen zu verstehen. Diese Informationen werden mit Daten aus anderen Wirtschaftssektoren für die Entwicklung eines Modells zur optimalen Implementierung von BIM in der öffentlichen Verwaltung eingesetzt.

Digitalisierung ist ein großes Thema im Handwerk

Im Rahmen des Projekts “CRAFTech” entwickelt Fraunhofer Italia zusam-men mit dem lvh ein Instrument zur Bewertung des Digitalisierungsniveaus der Handwerksbetriebe. „Die Digitalisierung ist ein großes Thema im Handwerk. In diesem Rahmen wurden geförderte Pilotprojekte durch-geführt, um Betriebe bei der Digitalisierung zu begleiten. Damit soll der Nutzen der angewandten Forschung für Innovationsprozesse aufgezeigt und das Bewusstsein für die Zusammenarbeit von Unternehmen, Forschungszentren und Wirtschaftsverbänden auf lokaler Ebene geschärft werden“, erklärt lvh-Präsident Gert Lanz.

Abschließend, verfolgt der lvh mit großem Interesse die Entwicklung des von Fraunhofer Italia koordinierten Projekts EFRE I4.0 Roadmap, dessen Ziel es ist, einen Aktionsplan für die gemeinschaftliche Durchführung von angewandten Forschungsprojekten mit lokalen KMU zu definieren.

stol 

stol