Donnerstag, 30. November 2017

Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft

Das Italienische Bildungsressort und das WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen haben gemeinsam eine Tagung für Lehrpersonen in der Handelskammer organisiert.

Der ehemalige Schulleiter aus Treviso Orazio Colosio, die Schulamtsleiterin Nicoletta Minnei, der Landesrat für italienische Schule und Berufsbildung Christian Tommasini, die technische Leiterin am Ministerium für Bildung, Hochschulwesen und Forschung im Veneto Laura Donà, die Führungskraft am italienischen Schulamt von Bozen Andrea Felis und der Direktor des WIFO Georg Lun. - Foto: Handelskammer
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Der ehemalige Schulleiter aus Treviso Orazio Colosio, die Schulamtsleiterin Nicoletta Minnei, der Landesrat für italienische Schule und Berufsbildung Christian Tommasini, die technische Leiterin am Ministerium für Bildung, Hochschulwesen und Forschung im Veneto Laura Donà, die Führungskraft am italienischen Schulamt von Bozen Andrea Felis und der Direktor des WIFO Georg Lun. - Foto: Handelskammer

Ziel war es, Vorschläge für Maßnahmen im Zusammenhang mit der entscheidenden Übergangsphase von der Mittel- in die Oberschule zu sammeln. Im Rahmen der Tagung wurde die Agenda des Italienischen Bildungsressorts über die Orientierung als nützliche Arbeitsunterlage für Lehrpersonen und Eltern vorgestellt.

Übergang von Mittelschule in Oberschule wichtiger Moment

Der Übergang von der Mittelschule in die Oberschule und anschließend von der Ausbildung in die Arbeitswelt sind wichtige und schwierige Momente, die nicht nur die Jugendlichen und die Eltern, sondern auch die Schule, die Berufswelt und die Gesellschaft betreffen.

„Die Schulen arbeiten seit Jahren mit Erfolg an dieser Phase, doch sind noch Verbesserungen durch konkrete Maßnahmen möglich. Vorbild sind dabei auch Best Practices, die in anderen Regionen erprobt wurden“, betonen Landesrat für italienische Schule und Berufsbildung Christian Tommasini und die Schulamtsleiterin Nicoletta Minnei.

Alternanz zwischen Schule und Arbeit wichtiges Instrument

Handelskammerpräsident Michl Ebner hebt die Alternanz zwischen Schule und Arbeit als wichtiges Instrument für die Orientierung hervor. „Die Handelskammer wird sich in Zukunft stärker für die gemeinsame Planung von Maßnahmen für die Berufsorientierung der Jugendlichen einsetzen“.

Auf der Tagung hat Andrea Felis, Führungskraft am Italienischen Schulamt von Bozen, die Agenda über die Orientierungsphase vorgestellt, welche nützliche Hinweise für die orientierende Lehrperson und den Übergang zwischen Mittelschule und Oberschule, Kontaktadressen und sonstige Daten enthält.

Monatliche Erhebung

Laura Donà, technische Leiterin am Ministerium für Bildung, Hochschulwesen und Forschung im Veneto, ist vor allem auf die Lehrtätigkeit und die orientierende Beratung eingegangen. Dabei empfahl sie eine sehr offene Beratung bei der Orientierung, da sich die Arbeitswelt rapide verändert.

Der Direktor des WIFO, Georg Lun, hat über die Berufsmöglichkeiten in Südtirol im Jahr 2025 gesprochen und das Informationssystem Excelsior erläutert. Dabei handelt es um eine monatliche Erhebung von Unioncamere zum Arbeitskräftebedarf und somit ein nützliches Instrument für die Berufsorientierung.

Die sozialen und persönlichen Kompetenzen als Hauptvoraussetzung für eine effiziente Orientierung waren hingegen Schwerpunkt des Vortrages des ehemaligen Schulleiters aus Treviso, Orazio Colosio.

stol

stol