<BR />„Zuversicht und Optimismus sorgen für positive Stimmung bei den Unternehmern – wenn auch leider nicht in allen Branchen des Handels. Gerade der Einzelhandel setzt nun auf die bevorstehenden umsatzstärksten Wochen des Jahres und zeigt sich von seiner besten Seite“, sagt hds-Präsident Philipp Moser. <BR /><BR />Im Einzelhandel erwarten mehr als 90 Prozent der Kaufleute für 2024 und 2025 ein zumindest befriedigendes Ergebnis. Besonders Supermärkte, Mini-Märkte und Kaufhäuser rechnen mit steigenden Umsätzen. Weniger optimistisch sind die Aussichten im Bereich Möbel sowie Bekleidung und Schuhe, wo ein Umsatzrückgang erwartet wird.<BR /><BR />Auch der Großhandel zeigt sich zuversichtlich: 93 Prozent blicken positiv auf 2025. Besonders gut läuft es in der Lebensmittelbranche sowie im Handel mit Haushaltsgeräten und Elektronik. In diesen Sparten erwarten die Großhändler steigende Umsätze und gute Rentabilität, so die Ergebnisse der Studie. Auch im Maschinen- und Gerätehandel sind die Erwartungen positiv. Die Baustoffbranche hingegen hofft nach einem schwierigen Jahr 2024 auf eine deutliche Erholung.<BR /><h3> Kfz-Handel: Schwierige Zeiten</h3>Der Kfz-Handel und das Reparaturgewerbe blicken auf ein schwieriges Jahr 2024 zurück, geprägt von Umwälzungen in der Automobilindustrie. 17 Prozent der Unternehmen bewerten ihre Ertragslage als unbefriedigend. Trotz stagnierender Umsätze im Jahr 2025 sehen 90 Prozent der Betriebe ihre Rentabilität als zufriedenstellend, da die Kosten weniger stark steigen dürften.<BR /><BR />„Die Südtiroler Handelsunternehmen blicken zuversichtlich in die Zukunft, auch dank der allmählichen Abschwächung der Inflation. Es ist aber wichtig, die Unternehmer bei den großen Herausforderungen des Übergangs zum digitalen Handel weiterhin zu unterstützen“, sagt Handelskammer-Präsident Michl Ebner. <BR /><BR />Elena Messina Bonaldi, Präsidentin von Confesercenti Südtirol, betont, dass es wichtig sei, die Kaufkraft wieder anzukurbeln. „Ohne eine Politik zur Unterstützung der Kaufkraft der Familien wird die Situation für die kleinen Unternehmen mittel- bis langfristig ziemlich kritisch bleiben.“