Dienstag, 23. November 2021

Zuweisung an IDM zur Förderung von 12 Filmprojekten

12 Filmprojekte mit einem Südtirol-Effekt von 2,2 Millionen Euro sollen mit den 1,23 Millionen Euro finanziert werden, die das Land Südtirol seiner Hilfskörperschaft IDM zugewiesen hat.

IDM erhält vom Land weitere 1,23 Millionen Euro für die Filmförderung 2021.
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IDM erhält vom Land weitere 1,23 Millionen Euro für die Filmförderung 2021. - Foto: © IDM/Rattini
Für die Filmförderung des Landes ist seit 2020 die Hilfskörperschaft des Landes, IDM, zuständig. Die Förderung erfolgt auf der Grundlage der vom Land vorgegebenen und im vergangenen Februar überarbeiteten Richtlinien. IDM legt dazu normalerweise drei Einreichtermine pro Jahr fest. Das Land Südtirol stellt die notwendigen Mittel zur Verfügung.

Coronabedingt nur 2 Termine zu Projekteinreichung

Zu Jahresbeginn hatte die Landesregierung IDM 865.000 Euro für die Förderung der Filmprojekte zur Verfügung gestellt, die im Rahmen des ersten Einreichtermins 2021 um Finanzierung angesucht hatten. Der zweite Einreichtermin musste in diesem Jahr wegen der coronabedingt knappen Haushaltsmittel gestrichen werden.

Förderzusage für 12 weitere Filmprojekte

Am Dienstag hat die Landesregierung auf Vorschlag von Landesrat Philipp Achammer eine zweite Zuweisung an die IDM vorgenommen, so dass in den Jahren von 2021 bis 2023 weitere 12 Filmprojekte dank Landesmitteln umgesetzt werden können.

Südtirol-Effekt von 2,2 Millionen Euro

„Wir haben heute IDM Mittel in Höhe von insgesamt 1.233.500 Euro zur Verfügung gestellt, um die zu fördernden Filmprojekte des zweiten und letzten Einreichtermins im Jahr 2021 zu finanzieren“, informiert Landesrat Achammer. Mit diesen Mitteln sollen 12 Film- und Fernsehprojekte im Dreijahreszeitraum 2021 (456.550 Euro), 2022 (527.450 Euro) und 2023 (249.500 Euro) realisiert werden.

Die Gesamtherstellungskosten für die 12 Filme belaufen sich auf 11 Millionen Euro. „Südtirols Wirtschaft kann mit einem sogenannte Südtirol-Effekt von fast 2,2 Millionen Euro rechnen“, erklärt der Landesrat.

Zudem sei die Filmförderung auch Sauerstoff für die Kreativwirtschaft, der die Auswirkungen der Coronapandemie zu schaffen machten. Als Südtirol-Effekt wird der Umsatz der Produktionsfirmen bezeichnet, der dem Wirtschaftsstandort Südtirol zugutekommt. Dabei ist die Werbewirkung für die Tourismusdestination Südtirol nicht berücksichtigt. Bei der Bewertung fällt unter anderem die Anzahl der Drehtage in Südtirol ins Gewicht.

7 Südtiroler Filmprojekte

Von den 12 Film- und Fernsehprojekten kommen neun aus Italien, davon 7 aus Südtirol, 2 aus Deutschland und eines aus Österreich. Bei 3 Projekten handelt es sich um Kurzfilme.

lpa

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