Vorerst fließen zwei Millionen Euro in die neue Innovations-Ausschreibung. Mit den Geldern sollen Projekte zur Förderung der heimischen Wirtschaft, des Alpin- und Umweltschutzes, der nachhaltigen Mobilität und für erneuerbare Energien vorangetrieben werden.Als zweite Achse werden dagegen „transversale" Technologien gefördert, also solche, die nicht nur einem Sektor zugute kommen. Hier geht es um Informatik und Kommunikation, um Mikroelektronik oder Nanotechnologie.„Die Ausschreibung reiht sich in den Mehrjahresplan zur Förderung der Innovation ein. Betriebe sollen dadurch die Wirtschaftskrise bekämpfen und die Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich steigern“, erklärte Repetto die Initiative des LandesAufruf zur Kooperation zwischen den BetriebenDas Land wolle keine Einzelgänge, sonder Kooperationen zwischen Betrieben fördern. „So werden vor allem Unternehmen bedacht, die mit anderen oder mit Forschungseinrichtungen kooperieren", so die Landesrätin.Gefördert werden maximal auf drei Jahre angelegte Projekte kleiner und mittlerer Unternehmen, die in Südtirol forschen oder produzieren. Großunternehmen können dagegen nur zum Zug kommen, wenn sie mit mindestens zwei anderen Unternehmen zusammenarbeiten, davon einem Klein- oder Mittelunternehmen. Die Mindestinvestitionssumme, damit ein Ansuchen eingereicht werden kann, beträgt 150.000 Euro.„An die Unternehmen vergeben wir Beiträge bis 400.000 Euro, mit denen in der Entwicklung 25 bis 60 Prozent der Kosten vergütet werden, in der industriellen Forschung 50 bis 80 Prozent und bei Machbarkeitsstudien 40 bis 75 Prozent", so die Landesrätin. Interessierte finden die Teilnahme-Vordrucke im Südtiroler Bürgernetz (www.provinz.bz.it/innovation), Gesuche müssen bis 12.00 Uhr des 27. November im Landesamt für Innovation, Forschung und Entwicklung eingereicht werden.