In wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist es wichtig, neue Märkte zu sondieren und die Chancen der Internationalisierung zu nutzen. „Der Export wird auch für die Südtiroler Wirtschaft eine immer wichtigere Strategie: Lässt die Nachfrage im eigenen Land nach, kann man als Unternehmer bzw. Unternehmerin das Risiko minimieren, indem man mehr auf den Export setzt und dadurch neue Absatzmärkte erschließt“, ist Wirtschaftslandesrat Thomas Widmann überzeugt.Die Export Week der EOS soll als Treffpunkt der heimischen Exportwirtschaft dienen, einen umfassenden Überblick zu allen Fragen im Auslandsgeschäft bieten und neue Geschäfts-, Export- und Kooperationsmöglichkeiten aufzeigen. „Mit der diesjährigen Exportwoche will die EOS an den Erfolg der ersten Ausgabe im Jahr 2012 anknüpfen und den heimischen Betrieben mit einem umfassenden Beratungsangebot zur Seite stehen“, bestätigt EOS-Präsident Federico Giudiceandrea. Am Dienstag sind themenspezifische Beratungen mit Fachexpert zur Exportförderung, -finanzierung und -abwicklung, zum Warentransport und Zöllen sowie zur Vertragsgestaltung und anderen rechtlichen Themen auf dem Programm. In den kommenden drei Tagen stehen den rund 50 angemeldeten Unternehmen 16 Berater zu zahlreichen Exportländern zur Verfügung. Dabei werden die nahen Exportmärkte wie Deutschland und Österreich aber auch Skandinavien, Afrika, Russland und Aserbaidschan ins Auge gefasst. Hierfür hat die EOS im Rahmen der Export Week 200 individuelle Beratungsgespräche organisiert. Diese sollen Exporteinsteigern sowie bereits exportierenden Betrieben dazu dienen, das Potential neuer Absatzmärkte richtig einzuschätzen und sich das notwendige Wissen über die dortigen Gepflogenheiten und Vorgehensweisen anzueignen. Es ist noch kurzfristig möglich, sich für Mittwoch, den 17. April für die Beneluxstaaten, für Donnerstag, den 18. April, für Polen und Aserbaidschan und für Freitag, den 19. April, für Indien und Nordafrika anzumelden.