Laut den vorläufigen Daten des Landesstatistikamtes Astat wurden im Februar südtirolweit rund 3,5 Millionen Übernachtungen – das sind 5,1 Prozent mehr als im selben Monat des Vorjahres – und etwa 714.400 Ankünfte (plus 2,8 Prozent) verzeichnet.<h3> Starkes Plus bei Biathlon-Nationen</h3>Das Plus dürfte zum einen mit den Faschingsferien zu erklären sein, die heuer in den Februar und nicht in den März fielen, zum anderen mit dem Olympia-Effekt, wie ein Blick auf die Herkunftsländer der Urlauber nahelegt. <BR /><BR />So wurden im Februar deutliche Zuwächse bei den Gästen aus Norwegen (plus 142,5 Prozent), Frankreich (plus 78,8 Prozent) und Deutschland (plus 24,7 Prozent) verzeichnet, wie das Astat schreibt.<BR /><BR />Viele Urlauber dürften die Olympischen Spiele als Reiseanlass genutzt haben, um live in Antholz mitzuverfolgen, wie ihre Biathlon-Stars von Johannes Dale-Skjevdal und Lou Jeanmonnot bis Franziska Preuß um Medaillen kämpfen.<BR /><BR />Die Zahl der italienischen Gäste ging trotz der Faschingsferien um 8,7 Prozent zurück. <h3> Frankreich und Norwegen bleiben kleine Märkte</h3>Die hohen prozentualen Zuwächse von Frankreich und Norwegen sollten allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass diese Länder nach wie vor kleine Märkte für Südtirol sind: Frankreich belegte mit rund 9.700 Ankünften und etwa 44.000 Übernachtungen im Februar Platz 10, Norwegen rangierte mit 3.260 Ankünften und rund 15.800 Übernachtungen auf Platz 17 in der Rangliste der wichtigsten Märkte.<BR /><BR />Wichtigstes Herkunftsland ist Deutschland (mit rund 1,4 Millionen Nächtigungen allein im Februar) gefolgt von Italien mit rund 708.000 Nächtigungen. <h3> Gute Zwischenbilanz</h3>Unterm Strich steht unter der bisherigen Wintersaison ein schönes Plus: Vor allem dank eines starken Dezembers mit einem Nächtigungszuwachs von über zehn Prozent können die heimischen Beherbergungsbetriebe bislang (von November bis Februar) bei den Übernachtungen eine Zunahme von 5,7 Prozent verzeichnen.