Startseite » Wirtschaft » Lokal

Artikel vom Samstag, 8. September 2018

Pensplan: Neuerungen bei Zusatzrente

2018 wurden entscheidende Neuerungen bei der Zusatzrente eingeführt. Daran erinnerte die Führungsspitze des Renteninstitutes Pensplan bei einer Pressekonferenz in Bozen. Sich zu informieren und beraten zu lassen, sei angesichts der Neuheiten wichtiger denn je, betonte Pensplan-Präsidentin Laura Costa.

2018 wurden entscheidende Neuerungen bei der Zusatzrente eingeführt.

2018 wurden entscheidende Neuerungen bei der Zusatzrente eingeführt. - Foto: shutterstock

Zu den Neuerungen: Für die öffentlich Bediensteten gelten nun dieselben steuerlichen Regelungen wie bisher für die Privatangestellten. Damit können nun auch das Personal des Landes, der Gemeinden, der Sanität und aller anderer öffentlichen Verwaltungen bis 5165 Euro pro Jahr einkommenssteuerfrei in einen Zusatzrentenfonds einzahlen und damit wesentlich mehr Kapital als bei anderen Sparformen anreifen.

Und auch die Rentenleistungen (Zusatzrente bzw. Auszahlung in Form von Kapital bei Pensionierung) werden nun wie bei den Privatangestellten mit maximal 15 Prozent, im besten Fall sogar nur mit 9 Prozent besteuert, wie nochmal betont wurde.

Neue flexible Auszahlungsart

Neu ist auch eine neue flexible Auszahlungsart für alle Mitglieder eines Zusatzrentenfonds: So kann die RITA (Rendita Integrativa Temporanea Anticipata) als eine befristete Zusatzrente bis zum Erreichen der Voraussetzungen für die gesetzliche Altersrente ausbezahlt werden.

Beratung sei angesichts der Neuerungen das A und O, hieß es am Freitag. „Eine halbe Stunde verschafft Klarheit über die eigene Zukunft“, so Costa. „Neben den Pensplan-Büros in Bozen und Trient bieten über 120 Pensplan-Infopoints eine kostenlose und neutrale Vorsorgeberatung.“
Zweite Preisträgerin

20 Jahre Pensplan

Anlässlich der 20-Jahr-Feierlichkeiten hat Pensplan an den 3 Universitäten Trient, Bozen und Innsbruck einen Förderpreis von je 2000 Euro ausgelobt, um junge Studenten dafür zu gewinnen, die Themen des integrierten Welfares zu vertiefen. Die Preisträgerin in Trient heißt Silvia Bronzoni, die sich in ihrer Arbeit mit dem Thema der diagnostischen Früherkennung von Demenzerkrankungen auseinandersetzt.

D