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Artikel vom Dienstag, 11. September 2018

86 Müllstrafen in 2 Monaten

Probleme mit Müllsündern sind in Bozen an der Tagesordnung. Mal sind es Bürger, die ihre Abfälle nicht ordnungsgemäß trennen, mal solche, die die Säcke nicht in ihre eigenen Tonnen stecken, sondern in der Nähe anderer Mülltonnen ablegen, um die Gebühr zu umgehen – und diese Müllsünder kommen oft auch von außerhalb der Stadt.

Probleme mit Müllsündern sind in Bozen an der Tagesordnung.

Probleme mit Müllsündern sind in Bozen an der Tagesordnung. - Foto: shutterstock

Mit Fotokameras wird ihnen nun seit einiger Zeit der Kampf angesagt. Wenn es darum geht, Geld zu sparen, werden viele Menschen besonders erfinderisch und schrecken auch vor kleineren Vergehen nicht zurück. So ist es auch in Sachen Müllgebühr – und Bozen kann davon ein Lied singen. „Immer wieder lagern Menschen ihren Müll in der Nähe von Tonnen und Kübeln ab, ums sich so vor der Bezahlung von Müllgebühren zu drücken“, sagte gestern Bürgermeister Renzo Caramaschi im Rahmen seiner wöchentlichen Pressekonferenz.

Häufig handle es sich dabei um Leute, die aus den umliegenden Dörfern – beispielsweise zur Arbeit – in die Stadt kommen, wie auch der Direktor des Gemeindeamtes für den Schutz der Umwelt und des Territoriums, Renato Spazzini, bestätigt. 

Seit rund einem Jahr sind die zuständigen Behörden mit 4 Fotokameras ausgerüstet, mit denen die Müllsünder fotografiert und im Nachhinein bestraft werden können. Funktionieren kann dies jedoch nur dann, wenn der Abfall mit dem Auto angeliefert wird, von dem mit der Kamera die Kenntafel registriert wird. In der Folge kann dem Besitzer der Strafbescheid zugestellt werden.

D/deb

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".