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Artikel vom Mittwoch, 12. September 2018

U-Boot-Mörder Madsen akzeptiert Schadenersatzforderung

Der wegen Mordes verurteilte dänische U-Boot-Bauer Peter Madsen akzeptiert eine Schadenersatzforderung der Familie seines Opfers. Das sagte seine Anwältin am Mittwoch während einer Berufungsverhandlung vor Gericht in Kopenhagen. Hier will Madsen erreichen, dass seine lebenslange Strafe verkürzt wird. Den Schuldspruch selbst ficht der Erfinder nicht an.

Madsen hatte die schwedische Journalistin Kim Wall vor einem Jahr im Inneren seines selbstgebauten U-Bootes getötet.

Madsen hatte die schwedische Journalistin Kim Wall vor einem Jahr im Inneren seines selbstgebauten U-Bootes getötet. - Foto: APA/AFP

Madsen hatte die schwedische Journalistin Kim Wall vor einem Jahr im Inneren seines selbstgebauten U-Bootes getötet. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er die 30-Jährige mit sexuellem Motiv brutal folterte und nach ihrem Tod zerstückelt über Bord warf. (STOL hat berichtet)

Die Eltern der Frau fordern nun zusätzlich zur lebenslangen Haft einen Schadenersatz von umgerechnet mehr als 20.000 Euro. Madsen hatte das zunächst abgelehnt. Nun sei er auch bereit, die Kosten für Walls Beerdigung zu übernehmen, berichtete die Nachrichtenagentur Ritzau. Am Freitag soll das Urteil fallen.

Kim Wall wurde brutal ermordet. Hier ein Bild, das ihr Lebensgefährte nur einige Monate vor ihrem Tod gemacht hat.  - Foto: Twitter/Privat

dpa/stol