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Artikel vom Mittwoch, 12. September 2018

Durnwalders Verteidiger zufrieden

Wie Luis Durnwalders Verteidiger Dr. Gerhard Brandstätter, Dr. Domenico Aiello und Dr. Karl Pfeifer am Mittwoch in einer Aussendung mitteilen, sind sie mit dem Ausgang des Kassationsverfahrens, das in ganz Südtirol mit Spannung erwartet wurde, zufrieden.

Die Verteidiger sind überzeugt, dass auch das nachfolgende Berufungsverfahren, die vollkommene Unschuld des ehemaligen Landeshauptmanns Durnwalder bestätigen wird.

Die Verteidiger sind überzeugt, dass auch das nachfolgende Berufungsverfahren, die vollkommene Unschuld des ehemaligen Landeshauptmanns Durnwalder bestätigen wird.

Die Korrektheit der Bestimmung und die Verwendung des Sonderfonds, stets in gutem Glauben, sind anerkannt worden. Es wurde einzig und allein die Form der Rückerstattung der vom Landeshauptmann vorgestreckten Beträge, die als Guthaben verbucht und von denen die Privatausgaben abgezogen wurden, gerügt. 

Wie berichtet, wurde Landeshauptmann a.D. Luis Durnwalder in 2 Instanzen vom Vorwurf der Unterschlagung im Amt freigesprochen. Am Höchstgericht in Rom hat der Generalstaatsanwalt am Dienstag beantragt, der Kassationsbeschwerde gegen Durnwalders Freispruch nur in einem einzigen Punkt stattzugeben – nämlich in jenem der Verrechnung von Sonderfonds-Ausgaben mit privat vorgestreckten Geldern. Das Kassationsgericht hat den Antrag des Generalstaatsanwaltes stattgegeben: Dieser Punkt muss vor dem Oberlandesgericht neu aufgerollt werden.

Die Verteidiger sind, wie es in der Aussendung heißt, überzeugt, dass auch das nachfolgende Berufungsverfahren, die vollkommene Unschuld des ehemaligen Landeshauptmanns Durnwalder hinsichtlich jeglicher zusätzlichen Verantwortung strafrechtlicher Natur bestätigen wird.

Kein einziger Euro sei auf Privatkonten eingegangen

Seit jeher, bereits von Beginn der Ermittlungen an, haben renommierte Anklagevertreter öffentlich bestätigt, dass niemals auch nur „ein einziger Euro“ auf unzutreffende Weise auf die Privatkonten Durnwalders eingegangen ist. In der Tat wurde dem Angeklagten niemals eine persönliche Bereicherung vorgehalten, sondern es wurden einzig und allein – man erlaubt sich die Bemerkung „verspätet“ – einige Modalitäten hinsichtlich der Führung des „Sonderfonds“ vorgehalten.

Durnwalder habe stets die Tätigkeit seiner Mitarbeiter verteidigt und die Gesetzmäßigkeit der Nutzung des Fonds für politisch-institutionelle Zwecke, zum Wohle des Landes, bekräftigt, so die Verteidiger.

Die Verteidiger Brandstätter, Aiello und Pfeifer warten nun auf die Hinterlegung der Urteilsgründe und auf das nachfolgende Verfahren, im Rahmen dessen sie sich mit Beweisen und unanfechtbaren Dokumenten verteidigen werden.

stol

Hans Günter Lohmar, 51645 Gummersbach

Es ist eine Unverschämtheit wie dem Herr Durmwalder ungegangen wird. Wer auch immer den Mann so verleumdet und beschimpft, sollt sich in den Erdboden hineinen schämen. Möchte nur wissen, welche unseligen Gestalten dahinter stecken. Das ist mir Sicherheit von langer Hand betrieben worden. Warum auch immer. Da steckt mir Sicherheit viel Neid und Missgunst dahinter..freundlich ausgedrückt.

12.09.2018 20:33 Uhr

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