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Artikel vom Freitag, 11. Januar 2019

K&K Wiener Johann Strauss Konzert-Gala in Meran

Atemberaubend schön und voller Lebensfreude – so kennen und liebt natürlich auch das Südtiroler Publikum die Auftritte der K&K Philharmoniker, die im Januar im Rahmen ihrer großen Europatournee erneut in Meran konzertieren.

Der 20-jährige Maximilian Kendlinger wird bei der K&K Wiener Johann Strauss Konzert-Gala am Dirigentenpult stehen. - Foto: Yurii Olsh

Der 20-jährige Maximilian Kendlinger wird bei der K&K Wiener Johann Strauss Konzert-Gala am Dirigentenpult stehen. - Foto: Yurii Olsh

Seit 1996 avancierte ihre „Wiener Johann Strauß Konzert-Gala“ mit weit über 1 Million Besuchern zum Meilenstein für erstklassige Strauß-Interpretationen.

So darf sich das Publikum auf ein rauschenden Fest für Augen und Ohren mit vielen unsterblichen Melodien wie der Ouvertüre zur Operette „Die Fledermaus“, der Polka „Vélocipède“ oder den Walzern „An der schönen blauen Donau“, „Delirien“, „Aquarellen“ und „Ball-Silhouetten“ freuen.

Traditionell stehen auch Raritäten, beispielsweise die „Bijouterie-Quadrille“ und die Polka „Mit Dampf“ auf dem Programm. Zudem ist erfrischender Humor ein Markenzeichen dieser Konzertreihe, bei der zweifelsfrei der obligatorische „Radetzky-Marsch“ das krönende Finale bilden dürfte.

Am Pult wird der 20 Jahre junge Maximilian Kendlinger, Sohn des Orchestergründers und Chefdirigenten Matthias Georg Kendlinger, zu erleben sein.

STOL: Welche erste bewusste Erinnerung haben Sie an die Musik?

Maximilian Kendlinger: Da fällt mir sofort meine Mutter ein, die im Auto auf dem Weg zum Einkaufen stets zur Musik fast schon getanzt hat (lacht). Meine Eltern waren stets bemüht, mir gute Musik nahe zu bringen.

STOL: Sie stammen aus einer Musikerfamilie. Haben Sie ihren beruflichen Werdegang, Musiker zu werden, jemals infrage gestellt?

Kendlinger: Die Absicht, Musiker zu werden, war nie wirklich da, es hat sich alles von selbst ergeben. Ich wollte eigentlich Fußballer werden, aber dann hat sich herausgestellt, dass ich eben doch ein wenig künstlerische Adern besitze. 

STOL: Was macht Ihrer Meinung nach einen guten Dirigenten aus?

Kendlinger: Jemand, der ehrlich und warmherzig mit seinen Mitmenschen umgeht und versucht, mit den Musikern das beste Resultat aus einem Werk herauszuholen, um dann den Konzertbesuchern von Herz zu Herz etwas mitzugeben. 

STOL: Warum ist gerade die Musik von Strauss in aller Welt so beliebt?

Kendlinger: Ich denke, in erster Linie weil sie sehr viel Fröhlichkeit mitbringt und so farbenreich ist. Strauss ist für mich einfach herrlich zu musizieren und als Österreicher liegt mir seine Musik sehr nahe. 

STOL: Ihr beruflicher Wunschtraum: Welches Orchester würden Sie gerne dirigieren?

Kendlinger: Ich lasse mir generell alle Wege für die Zukunft offen. Natürlich muss man als Künstler auch ein wenig für sich selbst träumen. Wenn das dann wahr wird - umso schöner.

Termine:

Donnerstag, 24.01.2019 im Kursaal Meran

Samstag, 26.01.2019 im Auditorium S. Chiara Trient

Beginn: 20.30 Uhr

Kartenvorverkauf:

In allen Athesia Buchhandlungen

Meran: Non Stop Music

Online-Ticket: www.ticketone.it 

stol