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Artikel vom Montag, 15. April 2019

TeddyDocs im Einsatz: Kindern spielerisch die Angst nehmen

Vom 15. bis 17. April öffnen die sogenannten TeddyDocs wieder das Teddybärenkrankenhaus im Krankenhaus von Bozen. Das Projekt, das sich an Kinder zwischen 3 und 7 Jahren richtet, fußt auf der Zusammenarbeit von 120 Studenten der medizinischen Universität Innsbruck und der Claudiana, sowie der Fakultät für Erziehungswissenschaften der Freien Universität Bozen.

Ziel des Projekts ist es, den Kleinen spielerisch zu helfen, die Angst vor dem Krankenhaus und vor medizinischen Untersuchungen zu überwinden. - Foto: DLife

Ziel des Projekts ist es, den Kleinen spielerisch zu helfen, die Angst vor dem Krankenhaus und vor medizinischen Untersuchungen zu überwinden. - Foto: DLife

Von Montag bis Mittwoch sind die TeddyDocs wieder im Krankenhaus von Bozen im Einsatz. - Foto: DLife

Von Montag bis Mittwoch sind die TeddyDocs wieder im Krankenhaus von Bozen im Einsatz. - Foto: DLife

Die TeddyDocs sind eine Gruppe von Studenten der Medizin, Pflegeberufe und Erziehungswissenschaften, die zu diesem Anlass von ihren jeweiligen Universitäten nach Bozen kamen. Ab Montag und bis Mittwoch wird diese große Gruppe von „Docs“ Schulklassen und Kinder im Alter von 3 bis 7 Jahren begrüßen, die ihre Lieblingsplüschtiere ins „Teddybärkrankenhaus“ bringen.

Jedes kranke oder verletzte Plüschtier wird genauestens untersucht, behandelt und schließlich geheilt. Puppen und Teddybären werden mit einem ärztlichen Attest und einer Krankengeschichte entlassen und erhalten zudem Hinweise auf eine gesunde Ernährung mit Obst, Joghurt und Keksen sowie der Empfehlung viel zu kuscheln.

Den Kleinen die Angst vor dem Krankenhaus und Untersuchungen nehmen

Das Projekt wird vom Südtiroler Sanitätsbetrieb, dem Assessorat für Gesundheit, der AMSA (Austrian Medical Students’ Association), dem Weißen Kreuz, dem Avis, der Stadt Bozen und der Claudiana unterstützt und gefördert, ebenso wie dem Verein Comedicus, der „Unità cinofila“ aus Bozen und zahlreichen bekannten Südtiroler Unternehmen.

Die Idee „Teddybärenkrankenhaus“ hat ihren Ursprung in Nord-Europa und besteht aus einer Krankenhaus-Simulation für Jungen und Mädchen in Kindergärten und den ersten Klassen der Grundschule. Ziel des Projekts ist es, den Kleinen spielerisch die Angst vor dem Krankenhaus und vor medizinischen Untersuchungen zu nehmen.

Den Erwachsenen von Morgen Qualität und Wohlergehen garantieren

Bei der Eröffnung des Teddybärkrankenhauses am Montag bedankte sich Gesundheitslandesrat Thomas Widmann bei den TeddyDocs und bestätigte, dass er fest an die neuen Generationen glaubt: „Wie bereits bei dem Ihnen gewidmeten Treffen am 22. Februar im NOI Techpark glaube ich, dass Sie die Investition in die Zukunft seid. Ihre Begeisterung ist eine Inspirationsquelle für uns, unser Bestes zu geben, um den Erwachsenen von morgen Qualität und Wohlbefinden zu garantieren. Machen Sie weiter so, wir werden Sie unterstützen."

Ebenso enthusiastisch war Generaldirektor Florian Zerzer: „Vielen Dank, dass Sie mit dieser Initiative die Freude und Fröhlichkeit der Kindheit ins Krankenhaus gebracht haben, wo Menschen oft Situationen körperlichen und psychischen Leidens erfahren. Wir sollten alle versuchen, unsere Aufgaben mit der gleichen Begeisterung zu erfüllen, die Sie haben, dabei fest an das Gemeinwohl glauben und daran, dass wir nur gemeinsam wirklich stark sein können.“

Wann und Wo?

Die Veranstaltung findet am 15., 16. und 17. April im W-Gebäude des Bozner Krankenhauses statt (Reha-Saal im Erdgeschoss). Von 9 bis 13 Uhr ist der Eingang für Schulklassen reserviert und von 14 bis 17 Uhr steht das Teddybärkrankenhaus allen Kindern in Begleitung eines Familienmitglieds offen.

Die Organisation der Veranstaltung ist dank der Unterstützung des Primars der Rehabilitation, Peter Zelger, der Pädiatrie-Primarin Lydia Pescollderungg und des Direktors des Gesundheitsbezirks Bozen Umberto Tait möglich, die sich bei der Pressekonferenz bei den TeddyDocs von Herzen bedankten.

stol