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Artikel vom Dienstag, 14. Mai 2019

Brennerbasistunnel kommt ins TV

Am Dienstag, 14. Mai, um 21.45 Uhr kommt der Brennerbasistunnel ins deutsche Fernsehen. Die ARD hat sich auf die Spuren gemacht und die Bauarbeiten in Südtirol begleitet.

Foto: Veranstalter

Foto: Veranstalter

In Bayern läuft die Diskussion über die Zulaufstrecke zum Brennerbasistunnel. Die ARD hat sich auf die Spuren gemacht und geschaut, wie anderswo gearbeitet wird. Diese Spur hat die in München lebende Journalisten Julia Mumelter und ihre Kollegin Anna Tillack zurück in ihre Heimat Südtirol gebracht.

Dort verschafften sich die beiden Reporterinnen Einblick darüber, wie weit die Bauarbeiten beim Brenner Basistunnel sind und wie es bei den Zulaufstrecken ausschaut. Neben dem Direktor der Beobachtungsstelle Martin Ausserdorfer wurden unter anderen die Bürgermeisterin von Klausen Maria Gasser Fink, der Bauer Toni Jöchler sowie der Anwohner Johann Gasser interviewt.

Kurzum: die Journalistinnen haben eine der vielen Baustellenbesichtigungen beim Brennerbasistunnel begleitet und die einzelnen Themen und offenen Fragen vertieft. Konkret aufgegriffen wurde die große Wichtigkeit des Brennerbasistunnels auf Europäischer Ebene, genauso wie die Probleme der Lärm- und Luftverschmutzung durch den Transitverkehr.

Der Beitrag wird am heutigen Dienstag, den 14. Mai um 21:45 Uhr im ARD bei der Sendung „Report München“ ausgestrahlt. 

Fritz Gurgiser, Vomp

Der Bericht war ein Werbebericht für den BBT und aus dieser Sicht durchaus gut gemacht; wird die BBT-SE-Verantwortlichen sicher freuen. Ansonsten war er denkbar schlecht recherchiert, denn "locker mehrmals zu behaupten", dass in 10 Jahren Güterzüge durch den BBT rollen, ist eine Schande. Es hat dazu jede Recherche gefehlt, warum seit Jahrzehnten die Brennerstrecke von Rosenheim bis Verona als alpenweit höchst belastete Transitschleuder missbraucht und vergewaltigt wird. Tag für Tag, Nacht für Nacht - mit Lenkradlohnsklaven, billigem Diesel, fehlenden Lkw-Fahrverbote, Missachtung von Lenk- und Ruhezeiten etc.. Wer immer nur "glaubt", man brauche nur einen Tunnel zu bauen und schon wird verlagert, der kennt a) die Versprechen seit 30 Jahren nicht unterliegt b) einem Grundirrtum: Nur fairer Wettbewerb zwischen Schiene und Straße "verlagert" Verkehr, fehlt dieser Wettbewerb, wird nur Steuergeld verlagert. Fritz Gurgiser, Obmann des Transitforum Austria-Tirol und Zeitzeuge der "politisch forcierten oder geduldeten Transitmisere an der Brennerstrecke" (14 österr. Verkehrsminister, 13 deutsche, 4 Tiroler Landeshauptleute, 3 Südtiroler Landeshauptleute … - alle heute als "Nichtverlagerer" bekannt. Diskutieren Sie mit - denn Tirol rund um den Brenner haben wir, unsere Kinder und Enkel nur einmal.

15.05.2019 11:45 Uhr

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