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Artikel vom Mittwoch, 15. Mai 2019

Wahl bei der Kindererziehung und familienfreundliche Arbeitsplätze

Anlässlich des Internationalen Tags der Familie am 15. Mai ruft der Südtiroler Jugendring (SJR) dazu auf, eine echte Wahlfreiheit in Bezug auf die Kindererziehung zu schaffen. So benötige es familienfreundliche und flexible Arbeitszeitmodelle, wie Teilzeit, Telearbeit. flexible Stundenpläne und ein Förderprogramm für den Wiedereinstieg.

Anlässlich des Internationalen Tags der Familie ruft der Südtiroler Jugendring dazu auf, eine echte Wahlfreiheit in Bezug auf die Kindererziehung zu schaffen.

Anlässlich des Internationalen Tags der Familie ruft der Südtiroler Jugendring dazu auf, eine echte Wahlfreiheit in Bezug auf die Kindererziehung zu schaffen.

„Laut Familienstudie 2016 wünschen sich über 80 Prozent der Eltern die Möglichkeit eines Wartestandes in den ersten 3 Lebensjahren des Kindes. Das untermauert die Wichtigkeit, den Eltern eine tatsächliche Wahlfreiheit in Bezug auf die Betreuung der eigenen Kinder zu ermöglichen. Damit wird ihnen die Möglichkeit gegeben, sich zu entscheiden, ob sie selbst ihre Kinder zu Hause betreuen oder diese fremd betreuen lassen wollen“ meint Martina De Zordo, SJR-Vorsitzende.

Unterstützung auch für den Mittelstand

Damit das gelingt, müssen beide Formen gleichwertige Unterstützung finden, so der SJR. Hierfür brauche es direkte Familienförderung, qualitativ hochwertige Kinderbetreuung und eine Arbeitswelt, die den Bedürfnissen von Kind, Mutter und Vater entgegenkommt. Eine gerechte Unterstützung dürfe dabei aber auch nicht den Mittelstand vergessen.

Doch auch den Unternehmen müsse verstärkt bewusst gemacht werden, dass sie selbst von Familienfreundlichkeit profitieren.

stol