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Artikel vom Mittwoch, 15. Mai 2019

Burgstall soll bis 2021 eine Therme bekommen

„Wir möchten ein touristisches Gesamtangebot schaffen“, sagt Alessandro Arnaldi von der Terme di Postal Sviluppo Spa. Die Gesellschaft will im Bereich des Rainerhofs im Burgstaller Hinterdorf eine Thermenanlage bauen, für deren Verwirklichung etwa 5,5 Hektar landwirtschaftliches Grün nötig sind.

Die Terme di Postal Sviluppo Spa mit Sitz im Trentino plant eine futuristische Therme. - Foto: Architekt Patrik Pedó

Die Terme di Postal Sviluppo Spa mit Sitz im Trentino plant eine futuristische Therme. - Foto: Architekt Patrik Pedó

Im Jahr 2012 wurde dort 27 Grad Celsius warmes Wasser gefunden. Wie am Freitag berichtet, wurde das von Architekt Patrik Pedó ausgearbeitete Projekt am Mittwoch vor einer Woche bei einer Bürgerversammlung der Burgstaller Bevölkerung präsentiert.  

Die Terme di Postal Sviluppo Spa mit Sitz im Trentino plant eine futuristische Therme –  unter anderem mit einem Hotel und einigen Ferienwohnungen, einem Kongresszentrum, einer Sektkellerei und einem Theater. Einen Teil des Badebereichs  möchte sie der gesamten Bevölkerung   zugänglich machen.

Emissionsfreie Anlage

 „Unser Ziel ist es, nicht nur den Urlaubern, sondern auch den Einheimischen ein tolles Angebot zu bieten“, verrät Arnaldi. „Wir möchten eine Therme verwirklichen, die nicht nur für Burgstall und das Burggrafenamt, sondern für das ganze Land einen großen Mehrwert mit sich bringen soll“, betont er. 

Geplant ist weiters, die gesamte Anlage emissionsfrei zu betreiben. Deshalb will Arnaldi die Geothermie (Erdwärme) und die Sonnenenergie nachhaltig  nutzen.

2021 soll es soweit sein

Zur Finanzierung der Thermenanlage hält er sich  bedeckt: „Es gibt interessierte Investoren. Der Machbarkeitsplan sieht  Kosten von 98,5 Millionen Euro vor. Mehr kann ich dazu noch nicht sagen.“

Fest hält Arnaldi am Ziel, die Therme im Jahr 2021 zu eröffnen.

D/fm