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Artikel vom Donnerstag, 23. Mai 2019

Kontaktgruppe SVP Vinschgau/Landeshauptmann offiziell eingesetzt

Die SVP Bezirksleitung Vinschgau hat sich auf ihrer jüngsten Sitzung in Schlanders mit zahlreichen Themen befasst und als ersten Tagesordnungspunkt die Kontaktgruppe offiziell eingesetzt. Der Vinschgau hat seit dem Abgang des langjährigen Landesrates Richard Theiner keinen direkten Ansprechpartner in der Landesregierung. Nun soll ein direkter Kontakt mit dem Landeshauptmann aufgebaut werden.

SVP Bezirksobmann Albrecht Plangger

SVP Bezirksobmann Albrecht Plangger

Der Vinschger Bezirksobmann Albrecht Plangger, der Landtagspräsident Josef Noggler, der Bezirkspräsident Andreas Tappeiner, die Bezirksfrauenreferentin Christina Hanni Bernhart, der Vorsitzende des SVP Wirtschaftsausschusses Karl Pfitscher, sowie der Vorsitzende der Jungen Generation Matthias Tappeiner, sollen die Kerngruppe bilden und jeder davon einen Teil des Vinschger Wahlprogrammes selbst koordinieren.

Auch weitere Bezirksleitungsmitglieder sollen wichtige politische Agenden übernehmen können und bei den Treffen mit Landeshauptmann dabei sein, wenn es um diese Themen geht. Demnächst sollen bald Treffen mit der Wirtschaft und Sozialverbänden stattfinden, um nochmals die Prioritäten im Tal festzulegen, so Bezirksobmann Alberecht Plangger.

Thema der Sitzung der SVP Bezirksleitung war unter anderem auch eine Information zur Situation der „Post“, des Stilfser Joch Nationalparks und der Stilfser Jochstraße, sowie die Vorbereitung für die nächste Bezirksleitungssitzung zum Thema: „Ökologisierung der Landwirtschaft – Welche Schritte setzt die Südtiroler Landesregierung ?“ am 7. Juni mit Landesrat Arnold Schuler. „Wir möchten uns auch als Partei zu diesem Thema einbringen und in dieser Frage eine klare und einheitliche Position erarbeiten,“ erklärt der Bezirksobmann.

Eine Initiative wolle man auch bei „Bär und Wolf“ setzen. Bezirksobmann Plangger hat ein eigenes Positionspapier mit Maßnahmen vorgestellt, um zukünftig weitere Wolfsrudelbildungen zu verhindern oder zu verzögern. Er wolle das Amt für Jagd und Fischerei, den Bauernbund, die Revierleitungen und die Bürgermeister im Tale für eine gemeinsame  Strategie beim  gemeinsamen Ziel der Verhinderung von Wolfsrudelbildungen im Tale motivieren. Man müsse sich neben der politischen Initiativen in Rom und Brüssel auch vor Ort eine Strategie und einen Maßnahmenkatalog zurechtlegen, bevor der Wolf im Vinschgau wieder zuschlägt. „Wenn wir es geschafft haben, im Vinschgau „wildschweinfrei“ zu bleiben, so könne man es langfristig auch schaffen „wolfsfrei“ zu bleiben,“ so der Albrecht Plangger.

Der Bezirksobmann ermunterte zum Abschluss die Bezirksleitungsmitglieder, für Europa „Flagge“ zu zeigen, noch einen Endspurt im Wahlkampf zu machen und für eine gute Wahlbeteiligung im Tale zu sorgen. „Der Vinschgau hat sich Dank Europa gut entwickelt, deswegen stehen wir bei Europa in der Schuld und gehen wählen,“ so Albrecht Plangger. „Wir wollen diesbezüglich nicht weiter das Schlusslicht in Südtirol sein. Wie Vinschger sind überzeugte Europäer und wollen dies mit einer guten Wahlbeteiligung unter Beweis stellen,“ schließt Bezirksobmann Plangger ab.


SVP Vinschgau, Schlanders