Startseite » Politik im Überblick » Politik

Artikel vom Dienstag, 18. Juni 2019

Identitäre: Hausdurchsuchungen in 2 weiteren Wohnungen

Bei Mitgliedern der Identitären Bewegung sind am Dienstag erneut Hausdurchsuchungen durchgeführt worden.

Zwei Wohnungen in Wien wurden durchsucht. - Foto: APA

Zwei Wohnungen in Wien wurden durchsucht. - Foto: APA

Konkret wurden 2  Wohnungen durchsucht, wie die Staatsanwaltschaft Graz der APA bestätigte. Dabei ging es neuerlich um die Ermittlungen rund um die Spende des Christchurch-Attentäters an Identitären-Chef Martin Sellner, die bereits im März 2019 publik geworden war. 

Es müsse noch weitere Wohnungen geben

Bereits damals wurde Sellners Wohnung in Wien im Auftrag der Staatsanwaltschaft Graz durchsucht. Nun habe man (aufgrund von von Sellner selbst produzierten und auf dessen Profilen in Sozialen Medien verbreiteten Videos) erkannt, dass es noch andere Wohnungen geben muss, „wo es eventuell neue Anhaltspunkte” gibt, hieß es am Dienstag seitens der Staatsanwaltschaft Graz zur APA.

Laut dem Sprecher der Staatsanwaltschaft handelt es sich um 2 Wohnungen in Wien, für die die Staatsanwaltschaft die Hausdurchsuchung angeordnet hat. Es gehe um die Überweisung des Christchurch-Attentäters an Sellner und die Frage, „ob es über diese Spende hinaus weitere Spende gegeben hat”, dabei seien die Ermittler etwa auf der Suche nach „Buchhaltungsunterlagen”.

Sellner hatte zuvor die Hausdurchsuchung selbst publik gemacht:

Sellner beklagte die „absurde Repression”, diese würde „die Angst der Eliten vor friedlichem Aktivismus” zeigen.

apa