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Artikel vom Donnerstag, 20. Juni 2019

Fahrverbote des Bundeslandes Tirol: Zurückweisungen halten sich in Grenzen

Die von der schwarz-grünen Landesregierung des Bundeslandes Tirol verordneten Fahrverbote für den Ausweichverkehr auf Landesstraßen rund um Innsbruck sind am Donnerstag erstmals angewandt worden.

Fahrverbote für Ausweicher sind erstmals angewandt worden. - Foto: apa

Fahrverbote für Ausweicher sind erstmals angewandt worden. - Foto: apa

Es habe bereits Zurückweisungen auf die Autobahn gegebenen, diese hätten sich aber eher noch in Grenzen gehalten, sagte Günther Salzmann, der stellvertretende Leiter der Verkehrspolizei des Bundeslandes Tirol, im Gespräch mit der APA.
Man habe am Donnerstag weniger Reiseverkehr auf der Inntal- und Brennerautobahn verzeichnet als erwartet, so Salzmann.

In Folge hielt sich auch der Ausweichverkehr noch in Grenzen. Zudem habe das Fahrverbot am Donnerstag nur in Richtung Süden gegolten, am kommenden Wochenende gelte es hingegen in beide Richtungen. Überdies sei mitzubedenken, dass am Feiertag auch ein Lkw-Fahrverbot geherrscht habe.

Von Zurückweisungen seien auch Motorradfahrer betroffen gewesen, die in größerer Zahl unterwegs waren. Bei den Amtshandlungen habe es jedenfalls keine Probleme gegeben. „Die Verkehrsteilnehmer haben alle sehr verständnisvoll reagiert“, berichtete Salzmann.

Die erste Bewährungsprobe für die neue Maßnahme dürfte das kommende Wochenende darstellen. Dann ist laut Polizei mit mehr Reiseverkehr und daher wohl auch mit mehr Ausweichverkehr zu rechnen.

apa