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Artikel vom Montag, 24. Juni 2019

Hitzewelle: Was tun?

Für die nächsten Tage erwarten uns Spitzentemperaturen mit einem Höchstwert von bis zu 38 oder 39 Grad. Die Verbraucherzentrale Südtirol hat einige Tipps, wie man der erdrückenden Hitze entgegenwirken kann.

Mindestens 1,5 Liter pro Tag sollte man während der heißen Tage trinken.

Mindestens 1,5 Liter pro Tag sollte man während der heißen Tage trinken. - Foto: shutterstock

Die Verbraucherzentrale rät die Hitze gar nicht erst ins Haus zu lassen. Man sollte Fenster und Türen tagsüber verschließen und verhindern, dass diese nicht direkt von der Sonne beschienen werden. Die Fenster sollten von außen durch Jalousien, Markisen oder Raffstores vor den Sonnenstrahlen geschützt werden.

Gelüftet sollte, wenn möglich nur nachts werden, am besten in der zweiten Nachthälfte, da es da am kühlsten ist. Unter Tags hilft ein Ventilator gegen stickige Luft.

Die Verbraucherzentrale empfiehlt Klimageräte nur in Extremfällen zu verwenden. Sie verursachen hohe Energiekosten und viele Menschen klagen über die negativen gesundheitlichen Auswirkungen (Infekte der Atemwege, generelles Unwohlsein). Generell gilt: Je kleiner der Temperaturunterschied zwischen der Innen- und der Außentemperatur, desto geringer ist die Gefahr von Erkältungen und Kreislaufbeschwerden.

Viel trinken und Mittagshitze meiden

An diesen heißen Tagen ist es zu empfehlen so viel wie möglich zu trinken, mindestens 1,5 Liter pro Tag. Alkoholische Getränke vermeiden. Als Mahlzeiten bieten sich erfrischende, kalte Speisen wie Früchte, Salate, Gemüse und Milchprodukte an, auch auf eine ausreichende Versorgung mit Salz sollte man achten.

Wer sich im Freien aufhält, sollte auf jeden Fall den Kopf bedeckt halten, rät die Verbraucherzentrale Südtirol. Lose, helle und leichte Kleidung hilft, den Körper frisch zu halten. Für eine schnelle Erfrischung sorgen eventuell kalte Tücher auf der Stirn oder eine kühle Dusche zwischendurch.

Falls möglich, sollte die Zeit zwischen 11 und 15 Uhr im Schatten verbracht werden, da hier die Sonne besonders intensiv strahlt.

Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor und Sonnenbrillen sind notwendig, dabei sollte die Sonnencreme sehr großzügig aufgetragen werden. Die Verbraucherzentrale rät auf Kosmetika beim Sonnenbad zu verzichten. Vorsicht gilt auch bei der Einnahme von Medikamenten, da gewisse Wirkstoffe die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen.

Grundsätzlich sollte man nach Möglichkeit die heißesten Stunden im Schwimmbad, am Badesee oder in höheren Lagen verbringen, um der ärgsten Hitze zu entkommen. Kinder und Senioren sollten die heißesten Stunden am besten in kühlen Räumen verbringen, so die Verbraucherzentrale Südtirol.

Seniorennotruf gegen die Hitze

Angesichts der Hitzewelle, können ältere Bürger (über 65) die Möglichkeit nutzen, ab Dienstag, 25. Juni die heißesten Stunden des Tages in den gekühlten Räumen der Villa Europa (Mailandstraße 147) verbringen. Es werden Unterhaltungsaktivitäten veranstaltet und auch ein Mittagessen ist gegen Bezahlung möglich. Unter der Rufnummer 366 588 90 66 können Senioren Hilfe anfordern, einen kostenlosen Hin- und Rücktransfer zur „Villa Europa“ entgegennehmen und Tipps erhalten.

stol/jno