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Artikel vom Dienstag, 25. Juni 2019

Sea-Watch-Kapitänin will trotz Verbots auf Lampedusa anlegen

Die Schiffskapitänin des Rettungsschiffes „Sea-Watch 3”, Carola Rackete, die mit 42 Migranten an Bord seit fast zwei Wochen auf eine Landeerlaubnis wartet, hat sich bereit erklärt, die Flüchtlinge trotz des Landeverbots Italiens nach Lampedusa zu bringen. Sie habe keine andere Wahl, sagte sie im Interview mit der römischen Tageszeitung „La Repubblica”.

Lage der Migranten an Bord ist extrem schwierig Foto: APA (AFP)

Lage der Migranten an Bord ist extrem schwierig Foto: APA (AFP)

Die deutsche Kapitänin betonte aber, sie warte noch auf die Reaktion des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) auf ihren Antrag zur Ergreifung „provisorischer Maßnahmen” zur Landung der Migranten. Danach werde sie die Migranten nach Lampedusa führen, so Rackete.

Die Lage an Bord sei extrem schwierig, sagte die Kapitänin. Einige Migranten hätten mit einem Hungerstreik gedroht, andere wollten ins Meer springen. „Sie fühlen sich wie in Haft. Italien zwingt mich, sie auf einem Schiff zu halten, mit weniger als drei Quadratmeter Raum pro Kopf”, sagte Rackete. An Bord würden sich Minderjährige im Alter von elf, 16 und 17 Jahren befinden. Weder Malta noch die Niederlanden hätten bisher Bereitschaft signalisiert, die Migranten aufzunehmen. Italien verweigert die Landung ohne eine Zusage. 

Hohe Geldstrafe droht 

Sollte sie mit dem Schiff wirklich in einem Hafen von Lampedusa einlaufen, droht ihr eine Geldstrafe von 50.000 Euro. Das Schiff würde außerdem konfisziert werden. „Ich weiß, dass mir eine Strafe und eine Untersuchung droht. Ich bin aber für 42 Personen verantwortlich, die ich im Meer gerettet habe und diesen Zustand nicht mehr aushalten können. Ihr Leben ist wichtiger als jegliches politisches Spiel oder eine Klage gegen mich. Man hätte nicht an diesen Punkt gelangen dürfen”, sagte sie.

Der italienische Innenminister Matteo Salvini weigert sich seit fast zwei Wochen das Schiff mit den geretteten Migranten in einen italienischen Hafen einlaufen zu lassen. Seit über einem Jahr verfolgt Italien eine Politik der „geschlossenen Häfen” für private Rettungsschiffe.

apa

Stefan Laner, Mühlwald

Lieber Herr Pircher. Ich führe einen kleinen Betrieb mit Angestellten. Sie können mir glauben, dass ich mich mit den Zahlen über Abgaben und Steuern gut auskenne und sehr wohl weiss, wie diese Gelder von der Verwaltung verwendet werden. Machen Sie sich mal lieber Gedanken darüber, wieso es eine Umsatzsteuer auf Handarbeit gibt, oder eine Höchstbemessungsgrundlage für die Zahlungen der Sozialversicherungsbeträge. Vielleicht erkennen Sie dann auch, wieso manche Angst vor einer kleinen Pension haben müssen und andere nicht.

02.07.2019 23:12 Uhr

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Stefan Laner, Mühlwald

Hallo Herr Santer. Das hier ist stol. Wie wichtig werde ich mich wohl fühlen, wenn ich auf einer Seite meine Kommentare hinterlasse, die wahrscheinlich sowieso nur von einer Hand voll Typen wie uns gelesen werden? Wenn ich mich so wichtig fühlen würde, dann würde ich zum Beispiel den Salvini bei der EU anzeigen, oder viele der gelesenen Kommentare dem Rassismusbüro melden.

30.06.2019 22:51 Uhr

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Hermann Santer, Hafling

Herr Laner, wenn man sich die Mühe macht und Ihren geistigen Dünnschiss durchliest, dann fragt man sich schon, ob Sie noch alle Latten am Zaun haben. Es gibt wohl einen Zusammenhang zwischen Dummheitslevelund Toleranzbesoffenheit! Sie kommen Sich wohl sehr wichtig vor? Wichtig kommt von Wicht! Möchte an dieser Stelle der Stol Redaktion vorschlagen, Kommentare über 12 Schreibmaschinenzeilen nicht zu veröffentlichen. Denn in der Kürze liegt bekanntlich die Würze!

30.06.2019 08:13 Uhr

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Stefan Laner, Mühlwald

Hallo Herr Pircher! Früher hat jede Regierung was? Verrottete Linke wo? Wäääh, mir wird übel... wenn ich drüber nachdenke, dann vermute ich, dass die meisten richtigen Schlepper eigentlich die größten Nationalisten sein müssen, im Bewusstsein, dass es ja nur Schlepper braucht, wenn gewisse Einwanderung illegal ist, und nur wenn man Faschisten und Nationalisten wählt ist garantiert, dass es auch illegal bleibt. Man könnte sogar sagen: Nur durch die durchtriebenen Rechten ist Schleppertum möglich. Ausserdem: was für eine Mutmaßung, dass Zuwanderer uns Geld kosten! Rechnen Sie mal alle Zuwanderer in einem Steuer- und Abgabentopf zusammen, und Sie werden sehen, dass die Gruppe der Migranten und Flüchtlinge zusammen mehr in das Sozialsystem einzahlen (Prozentuell natürlich), als Innländer. Schauen Sie sich doch mal die Statistikzahlen beim Amt zu dem Thema an. Logisch kosten echte Kriegsflüchtlinge alleine gerechnet mehr als sie wirtschaftlich "nützlich" erscheinen und eben genau so eingestuft sind, weil sie traumatisiert sind (nicht nur emotional oder körperlich, sondern auch sozial), und großteils viel Unterstützung benötigen. Aber alle Migranten zusammengerechnet ergeben ein Plus in der Rechnung. Ausserdem bringen Zuwanderer auch neues Wissen mit, das man hin und wieder ergänzend zu unserem tollen Fortschritt einbauen könnte. Haben sie schon mal daran gedacht, was uns ein Politiker kostet? Erst 30 Jahre vom Staat durch Krankenhäuser, Kindergärten, Schulen, Unis, Praktika geschickt, und dann auf Steuergeldern "arbeiten", in der Gegend herum chauffiert werden und gefolgen werden und gefüttert werden und gebettet werden, dann verschaffen sie ihren Freunden und Verwandten noch ein paar extra Steuergelder bis sie auf unsere Kosten in Pension gehen. Und Sie regen sich auf über Flüchtlinge, die sowieso nur einen Job als Erntehelfer oder Fabriksarbeiter machen, und etwas von dem Geld das sie verdienen, nach Hause schicken können.Eigentlich gibt es ein genug an Geldmenge auf der Welt. Ich frage mich, was wir mit dem ganzen Geld machen wollen? Zum Mars fliegen oder eine Mauer bauen? Oder ein Heer aufbauen mit mächtig vielen Bomben? Was bitte schön? Möchten Sie mir sagen, wozu etwa der Herr Benko ein Immobilienvermögen von 14 Milliarden haben muss? Und, wieso kaufen sich die Afrikaner nicht einfach ein Flugticket um 300 Euro und fliegen rüber, als Touristen und bleiben dann einfach da? Wieso zahlen sie Ihrer Meinung nach Unsummen, um mit Schleppern in einem Boot, das Mittelmeer zu überqueren und dabei zu riskieren, zu ertrinken oder nicht an Land gehen zu dürfen? Da fliegt doch jeder vernünftige Mensch, oder? Aaah, vielleicht sind das einfach dumme Leute, die nicht wissen wie man ein Fugticket kauft und ein legales Arbeitsvisum in Europa beantragt. Das wird´s sein. Sie kennen sicher die Bestimmungen zum Erlangen einer Arbeitserlaubnis als nicht EU-Bürger innerhalb der EU, und die Einbürgerungsbestimmungen. Einheiraten ist ja eine der Möglichkeiten, Einkaufen geht auch, wenn man genug Geld am Konto hat, oder auf "Einladung von Seiten der Wirtschaft" nenne ich das mal... wenn man bei einer Firma arbeitet, die ein bestimmtes Mindestgehalt bezahlt, also nur Qualitativ hochwertige Menschen. In der Oberschicht gibt es keinen Rassismus, da zählt nur das Bankkonto. Bürgertum ist nützlich damit die Banken einen Pfand haben für den Reichtum der Herrenriege, und Sklaverei ist als illegale Einwanderung untersagt. Sehen Sie, wir werden die Situation an sich sicher nicht ändern können, weil die Strukturen und Haltungen, die sich seit den Summerern und Altägyptern und Perser bis ins heute im europäischen Einflussbereich kaum geändert haben, so stabil sind, dass nicht einmal Weltkriege mit der Vernichtung eigener Artgenossen etwas an unserer Einstellung zum Leben ändern können. Aber Sie und ich und die Bootsmigranten sitzen eigentlich alle ganz unten im Rumpf. Sie labern einfach nur den selben Schwachsinn nach, den Ihnen irgendwer vorgeplärrt hat. Sie machen Flüchtlinge dafür verantwortlich, dass Sie Angst haben müssen, in 30 Jahren keine Rente zu bekommen. Oder Sie missgönnen einem kleinen Menschen, wenn er "abkassiert". Ja in welchem Maßstab denn bitte? Und mit dem Geld trinken die Flüchtlinge dann Champagner und essen Kaviar oder was und haben es besser als Sie? Mit ihrer Ideologie zerstören Sie das bischen Chance für manche Träumer, die sich auf die Suche nach einem besseren oder anderen Leben gemacht haben und hoffen, irgendwann vielleich dort an zu kommen. Aber eine solche Idee ist Ihnen sicher zu links gerichtet. Vaterlandliebe? Ist das für Sie etwas Romantisches oder etwas Militärisches, oder etwas Sportliches vielleicht? Wollen wir das jetzt auf Vogelweide, Freud und Redfield, oder Heinrich I,Napoleon, Hitler, oder Messner, Schützen, Bombenjahre besprechen, was Liebe Bedeutet? Andere gibts sicher auch noch. Etwa die Ärzte oder die Beatles oder das Sextner Trio.... Vaterlandliebe...ja wieso nicht... man kann ja auch eine Ziege lieben oder ein Auto, wieso nicht auch ein Land, das die Väter bewirtschaftet haben. Die Liebe zum Vaterland ist etwas schönes, überhaupt wenn man sich sicher ist, dass es sein Eigen ist. Nur meins!

30.06.2019 01:54 Uhr

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Stefan Laner, Mühlwald

Salvini ist ein unehrenhafter Mensch, der andere Menschen als Geiseln verwendet, um seine misanthrope Politik auf die Spitze zu treiben. So löst man keine Probleme in einer zivilisierten Welt. Menschenverachtung und Rassismus auch noch gut zu heissen zeigt nur, wie dumm die Leute sind, egoistisch, materialistisch, konservativ, kapitalistisch und feige. Menschen als Schlepper zu bezeichnen, weil sie andere Menschen retten, ist auch feige... Lieber Herr Wagner, stellen sie sich mal vor, Sie als deutscher Staatsbürger würden eine Bootsfahrt auf dem Mittelmeer machen, dabei geht Ihnen ihr Motor flöten oder das Schiff leckt, und weil Sie kein italienischer Staatsbürger sind fahren die Schiffe der italienischen Küstenwache an Ihnen vorbei und schauen zu, wie Sie unter gehen. Diese Vorstellung gefällt Ihnen also. Tun Sie der Welt doch einen gefallen, und mischen Sie sich nicht in das Leben anderer Menschen auf eine Weise ein, die jemandem das Leben kosten kann. Sorgen Sie doch dafür, dass wir keine Waffen und keinen Müll mehr nach Afrika verschiffen und Afrikas Rohstoffe ausbeuten wie in den besten Kolonialzeiten nicht. Dann kommen auch keine Afrikaner mehr nach Europa, weil dann ist Europa selber im Dreck den wir produzieren. Regen Sie sich nicht auf über Leute, die anderen helfen, sondern regen Sie sich lieber auf über die Menschen, die die Flüchtlingproblematik verursachen. Gehen Sie mal rüber zu H&M, C&A, Nestlé, Benko, Glock, BASF und co. Gehen sie mal zu den ganzen CARGO Bossen die wir nicht beim Namen kennen, zu den Monopolisten und internationalen Konzernchefs. Sie maulen über Retter und sind zu feige die richtigen Verursacher der Kriege und Ausbeutungen zu nennen.

25.06.2019 20:50 Uhr

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