Wirtschaft

Ryanair-Beschwerde gegen "illegale staatliche Beihilfen".
Wirtschaft  »  Luftfahrt

Ryanair will Lufthansa-Rettungspaket anfechten

Der irische Billigflieger Ryanair will gegen das vereinbarte neun Milliarden Euro schwere staatliche Rettungspaket für die AUA-Mutter Lufthansa rechtlich vorgehen. „Ryanair wird gegen das jüngste Beispiel illegaler staatlicher Beihilfen an die Lufthansa Beschwerde einlegen“, erklärte Ryanair-Chef Michael O'Leary am Dienstag.

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Der Deutsche Bundesgerichtshof fällte sein Urteil.
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Wirtschaft  »  Abgasskandal

VW muss Schadenersatz für manipulierte Diesel zahlen

Für Zehntausende Dieselfahrer ist der Weg für Schadenersatz von Volkswagen frei. In seinem ersten Urteil zum VW-Abgasskandal stellte der Deutsche Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Montag fest, dass klagende Käufer ihr Auto zurückgeben und das Geld dafür einfordern können. Auf den Kaufpreis müssen sie sich aber die gefahrenen Kilometer anrechnen lassen.

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92 Prozent der Gastronomiebetriebe in Italien waren mit ihren Einnahmen in der ersten Woche nach Ende des Lockdowns unzufrieden.
Wirtschaft  »  Coronavirus

Italiens Regierung befürchtet soziale Revolten wegen Corona

Die italienische Regierung befürchtet soziale Revolten als Folge der Coronavirus-Epidemie und der daraus resultierenden Krise. „Wir müssen dafür sorgen, dass die Stützungsmaßnahmen rasch gezahlt werden. Die Gefahr ist ansonsten, dass die Wut der Bürger ausbricht und das müssen wir verhindern“, sagte Innenminister Luciana Lamorgese in einem Interview mit RAI 2 am Sonntagabend.

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Die Lufthansa will den Betrieb hochfahren.
Wirtschaft  »  Reisen

Lufthansa will Flugbetrieb ab Juni wieder ausbauen

Die wegen der Corona-Pandemie angeschlagene Lufthansa will einem Zeitungsbericht zufolge ihr Streckennetz ab Juni wieder ausbauen. In der zweiten Monatshälfte sollen allein aus Frankfurt rund 20 Ziele wieder angeflogen werden, berichtet die „Bild am Sonntag“ unter Berufung auf Konzernkreise. Darunter befänden sich Heraklion (Kreta), Rhodos, Dubrovnik, Faro, Venedig, Ibiza und Malaga.

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AUA will Millionen vom Staat und spart bei Mitarbeitern.
Wirtschaft  »  Luftfahrt

Auch AUA verhandelt über Staatsgeld - Erste Flüge im Juni

Die AUA-Führung hat am Mittwochabend mit der Regierung über die erhofften Staatshilfen und Standortvereinbarungen für die von der Coronakrise bedrohte Airline weiterverhandelt. Auch für das Wochenende sind Verhandlungstermine anberaumt, unter anderem mit Vertretern der Staatsholding ÖBAG und der Finanzierungsgesellschaft COFAG. Tagsüber hat heute der Aufsichtsrat die aktuelle Lage beraten.

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Der deutsche Bund beteiligt sich mit 25 Prozent an der Lufthansa.
Wirtschaft  »  Luftfahrt

Lufthansa-Rettung kurz vor Abschluss

Die deutsche Bundesregierung hat sich einem Pressebericht zufolge auf die Modalitäten eines Rettungspakets für die kriselnde Fluggesellschaft Lufthansa geeinigt. Ein Vertreter des Bundes sei auf dem Weg nach Frankfurt, um den Deal in der Konzernzentrale vorzustellen, berichtet der „Spiegel“ am Mittwoch unter Berufung auf Kreise. Der Bund soll sich mit 25 Prozent an der AUA-Mutter beteiligen.

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Die Autoverkäufe sind eingebrochen.
Wirtschaft  »  Kfz-Industrie

EU-Automarkt auf historischem Tiefpunkt

Die Coronakrise hat am europäischen Automarkt für einen historischen Rückgang gesorgt. Im April kamen in der EU 270.682 Neuwagen auf die Straßen, das waren um 76 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie der europäische Herstellerverband ACEA am Dienstag in Brüssel mitteilte. Dies sei der stärkste monatliche Rückgang seit Beginn der Aufzeichnungen.

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Die Regierung will Zölle für breite Palette von Produkten abschaffen.
Wirtschaft  »  Brexit

Großbritannien konkretisiert neues Zollsystem ab 2021

Nach dem Austritt aus der EU hat Großbritannien ein neues Zollsystem angekündigt. Die Regeln sollen die bisher geltenden EU-Bestimmungen ablösen und ab Jänner 2021 in Kraft treten, wie die Regierung in London am Dienstag mitteilte. Dabei soll ein Zoll von 10 Prozent auf Autos bleiben, aber die Abgaben auf Importe für die Lieferketten in zweistelliger Milliardenhöhe gesenkt werden.

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Emmanuel Macron und Angela Merkel haben ein europäisches Hilfspaket vorgestellt.
Wirtschaft  »  EU

Widerstand gegen Wiederaufbau-Plan von Merkel und Macron nach Corona

Um notleidenden EU-Staaten nach der Corona-Krise aufzuhelfen, wollen Deutschland und Frankreich ein europäisches Hilfspaket mit einem Volumen von 500 Milliarden Euro schnüren. Wenn es nach Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron geht, soll es dafür eine massive Schuldenaufnahme über den EU-Haushalt geben. Krisenstaaten wie Italien oder Spanien könnten Zuschüsse bekommen.

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Der massive Stellenabbau bei Uber geht weiter.
Wirtschaft  »  USA

Uber streicht 3000 weitere Jobs

Der US-Fahrdienst-Vermittler Uber baut in der Corona-Krise zum zweiten Mal binnen weniger Wochen tausende Arbeitsplätze ab. Nun sollen 3000 Jobs wegfallen, wie aus einem E-Mail des Uber-Chefs Dara Khosrowshahi hervorgehe, die dem „Wall Street Journal“ und dem Sender CNBC am Montag vorlag.

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Die Autobranche wurde ziemlich schwer getroffen.
Wirtschaft  »  Volkswirtschaft

Europäischer Automarkt erholt sich wohl erst in 10 Jahren

Laut einem Schweizer Experten dürfte die Erholung des europäischen Automarktes ganze 10 Jahre dauern. „Unser Gefühl ist, dass die Markenhändler diese Woche nicht gerade überrannt worden sind“, sagte Christoph Wolnik vom Verband Auto-Schweiz, der die Generalimporteure und Markenhändler repräsentiert. Die Schweizer Autohändler haben ihre Showrooms seit einer Woche wieder offen.

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Fiat Chrysler bestätigte Verhandlungen seines italienischen Ablegers mit der Regierung in Rom.
Wirtschaft  »  Cornavirus

Milliardenkredit für Fiat in Italien im Gespräch

Der Autobauer Fiat Chrysler kann sich in der Coronavirus-Krise Hoffnungen auf milliardenschwere Staatshilfen in Italien machen. Ministerpräsident Giuseppe Conte sagte am Wochenende, der italienisch-amerikanische Konzern mit Hauptsitz in den Niederlanden sei berechtigt, entsprechende Kredite zu beantragen. „Wir sprechen nicht über die Muttergesellschaft, wir sprechen über die Konzerntöchter in Italien, die Tausende von Menschen beschäftigen“, betonte er.

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Abstandsregeln machen es vielen Unternehmern schwer.
Wirtschaft  »  Coronavirus

Umfrage: Viele italienische Kleinbetriebe bleiben zu

60 Prozent der Betriebe in Kleinhandel, Gastronomie und Tourismus könnten am kommenden Montag in Italien nicht öffnen. Für viele Kleinunternehmer seien die Vorsichtsmaßnahmen zu streng. „Unter diesen antiwirtschaftlichen Bedingungen könnten viele Kleinunternehmen nicht starten“, geht aus einer am Samstag veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts SWG hervor.

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Flugverkehr stöhnt unter der Corona-Krise.
Wirtschaft  »  Luftfahrt

Ryanair streicht vorerst 250 Jobs - Weiterer Abbau im Mai

Die Laudamotion-Mutter Ryanair streicht 250 Jobs in Dublin, Stansted, Madrid und Breslau. Noch im Mai werden „weitere Ankündigungen über Arbeitsplatzverluste und Gehaltskürzungen bei der Besatzung von Ryanair erwartet“, heißt es in einer Aussendung heute Freitag. Ryanair droht Laudamotion in Wien mit der Schließung, wenn die Belegschaft nicht bis 20. Mai einen drastischen Gehaltsabbau akzeptiert.

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Rezession in der Eurozone.
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Coronakrise schickt Konjunktur in Eurozone auf Talfahrt

Die Konjunktur im Euroraum ist zum Jahresstart wegen der Coronavirus-Pandemie in Rekordgeschwindigkeit in die Knie gegangen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der 19-Länder-Gemeinschaft schrumpfte im Zeitraum von Jänner bis März zum Vorquartal um 3,8 Prozent, wie das Europäische Statistikamt Eurostat am Freitag mitteilte und damit eine erste Schätzung von Ende April bestätigte.

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