Äthiopien

Truppenabzug wurde bei Treffen vergangene Woche vereinbart.
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Eritrea zieht Truppen aus Tigray ab

Die eritreischen Truppen in der äthiopischen Konfliktregion Tigray haben nach Angaben von Äthiopiens Regierung mit ihrem international geforderten Abzug begonnen. Die eritreischen Soldaten hätten begonnen, das Gebiet zu verlassen, erklärte Äthiopiens Ministerpräsident Abiy Ahmed am Samstagabend.

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Mekele aus der Vogelperspektive auf einem Archivbild von Anfang 2020.
Politik  »  Bürgerkrieg

Äthiopiens Regierung: Militär nimmt Hauptstadt Tigrays ein

Die äthiopische Armee ist nach Regierungsangaben in die Hauptstadt der abtrünnigen Region Tigray einmarschiert. „Uns ist es gelungen, in Mekele einzudringen, ohne dabei Zivilisten anzugreifen“, erklärte der äthiopische Ministerpräsident Abiy Ahmed am Samstag nach Angaben des TV-Senders EBC. Die Streitkräfte hatten zuvor eine Offensive auf die 500.000-Einwohner-Stadt gestartet.

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Hunderte Menschen wurden bisher getötet.
Politik  »  Bürgerkrieg

Äthiopischer Regierungschef ordnet Offensive auf Mekelle an

Äthiopiens Regierungschef Abiy Ahmed hat im Konflikt mit der abtrünnigen Region Tigray eine Militäroffensive auf die Regionalhauptstadt Mekelle angeordnet. Er habe die Armee angewiesen, „die dritte und letzte Phase“ im Vorgehen gegen die in Tigray regierende Volksbefreiungsfront TPLF einzuleiten. Die Frist für eine Kapitulation sei verstrichen. Bei dem Angriff werde „alles getan“, um die Zivilbevölkerung zu schützen und Mekelle vor „größerem Schaden“ zu bewahren.

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Die Lage in Äthiopien ist angespannt.
Chronik  »  UN

Sicherheitsrat beschäftigt sich erstmals mit Spannungen in Äthiopien

Der UN-Sicherheitsrat beschäftigt sich erstmals mit den Spannungen in Äthiopien. Das Treffen des mächtigsten Gremiums der Vereinten Nationen findet am Dienstag hinter geschlossenen Türen in New York statt und wurde unter anderem von den afrikanischen Staaten im Rat – Südafrika, Niger und Tunesien – beantragt. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Montagabend (Ortszeit) aus Diplomatenkreisen. Ein Beschluss wird nicht erwartet.

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WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus.
Politik  »  Kämpfe

Vorwürfe gegen WHO-Chef im Tigray-Konflikt in Äthiopien

Äthiopiens Militär treibt seine Offensive im Norden des Landes voran und erhebt Vorwürfe gegen den in der abtrünnigen Provinz Tigray verwurzelten Chef der Weltgesundheitsorganisation. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus unterstütze die Rebellen in Tigray und versuche, sie mit Waffen zu versorgen, sagte Armeechef General Birhanu Jula am Donnerstag. Beweise dafür lieferte der General nicht, bezeichnete den WHO-Chef aber als „Kriminellen“ und forderte dessen Rücktritt.

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Viele sind auf der Flucht.
Politik  »  Kämpfe

Äthiopisches Militär nimmt weitere Stadt in Tigray ein

Das äthiopische Militär hat der Regierung von Ministerpräsident Abiy Ahmed zufolge eine weitere Stadt in der Region Tigray eingenommen. Die Truppen hätten die Stadt Alamata von der Tigray Volksbefreiungsfront (TPLF) „befreit“, hieß es am Montag. „Sie sind geflohen und haben etwa 10.000 Gefangene mitgenommen.“ Die TPLF forderte die Vereinten Nationen und die Afrikanische Union indes dazu auf, die Zentralregierung für den Einsatz von High-Tech-Waffen wie Drohnen zu verurteilen.

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Premier Abiy
Politik  »  Politik

Eritreas Hauptstadt von Äthiopien aus beschossen

Der Konflikt in Äthiopien spitzt sich offenbar zu. Wie mehrere Diplomaten sagten, wurden am Samstagabend mindestens drei Raketen von Äthiopien aus auf die Hauptstadt von Eritrea gefeuert. Mindestens zwei davon hätten den Flughafen von Asmara getroffen. Eine unabhängige Überprüfung der Berichte war nicht möglich. Eritrea und Äthiopien hatten vor zwei Jahren ein Friedensabkommen geschlossen, nachdem sie vor Jahrzehnten einen blutigen Grenzkrieg (1998-2000) ausgefochten hatten.

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Premier Abiy ist im Kriegszustand mit der Region Tigray.
Politik  »  Unruhen

Äthiopien: Massaker mit vielen Toten in Tigray

Im Konflikt in der äthiopischen Region Tigray sollen nach Angaben von Amnesty International zahlreiche Zivilisten beim Überfall auf eine Stadt getötet worden sein. Die Menschenrechtsorganisation teilte am Donnerstag unter Berufung auf von ihr geprüfte Augenzeugenberichte, Fotos und Videos mit, dass „dutzende“ und „wahrscheinlich hunderte“ Menschen in der Stadt Mai-Kadra im Südwesten von Tigray einem „Massaker“ zum Opfer gefallen seien.

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Boeing wird Schlamperei und Vertuschung vorgeworfen.
Chronik  »  Luftfahrtunglück

Kritik an Boeing und FAA wegen Abstürzen

Grobe technische Fehler sowie Verheimlichungen und Aufsichtsversagen haben zu den verheerenden Abstürzen von Boeings Krisenflieger 737 Max geführt. Das ist das Fazit des am Mittwoch in Washington veröffentlichten Abschlussberichts eines Untersuchungsausschusses des US-Repräsentantenhauses. Boeing wird eine „Kultur des Verheimlichens“ vorgeworfen.

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Weltweit hat der To des Musikers Proteste der Oromo-Community ausgelöst, wie im Bild in den USA.
Chronik  »  Gewalt

Proteste in Äthiopien gegen Mord an Musiker: 50 Tote

In Äthiopien sind mindestens 50 Menschen bei gewaltsamen Protesten gegen den Tod eines populären Musikers ums Leben gekommen. Unter den Toten befanden sich Demonstranten und Mitglieder der Sicherheitskräfte, wie ein Sprecher der Region Oromiya mitteilte. Der Musiker Hachalu Hundessa war am Montagabend erschossen worden.

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Die Teenager wurden tot in einer Kirche in Äthiopien gefunden.
Chronik  »  Äthiopien

7 Teenager tot in Kirche gefunden

In Äthiopien sind am Tag des orthodoxen Osterfestes 7 Teenager tot in einer Kirche gefunden worden. Die 6 Männer und eine Frau seien Sonntagfrüh in einem Zimmer in einer Kirche im Bezirk Adama südöstlich der Hauptstadt Addis Abeba aufgefunden worden, sagte am Montag Aschalew Alemu, ein Sprecher der lokalen Behörden, der staatlichen Nachrichtenagentur ENA.

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In Afrika haben knapp 20 Länder Raumfahrtprogramme aufgelegt.
Chronik  »  Raumfahrt

Äthiopien schickt erstmals Satelliten ins All

Mit dem erfolgreichen Start seines ersten Satelliten ist Äthiopien dem Reigen der Raumfahrtnationen beigetreten. „Das ist der Tag, an dem wir eins der 70 Länder weltweit werden, das einen eigenen Satelliten im All betreibt“, sagte Ahmedin Mohamed vom Technologieministerium des ostafrikanischen Staates am Freitag.

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Zu dem Unglück kam es im Süden Äthiopiens.
Chronik  »  Erdrutsch

Mindestens 22 Tote nach Erdrutsch in Äthiopien

Mindestens 22 Menschen sind durch einen Erdrutsch in Äthiopien getötet worden. Zu dem Unglück sei es in dem Gebiet Konta im Süden des Landes gekommen, sagte Fasika Mulugeta, ein Sprecher der Verwaltung des Bezirks, dem staatlichen Fernsehsender EBC. Viel Regen habe den Erdrutsch am Sonntag ausgelöst.

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