Agrar

Vorzeitige Todesfälle wegen Luftverschmutzung sollen verringert werden.
Chronik  »  Luftverschmutzung

EU-Luftgrenzwerte sollen bis 2030 Tausende Leben retten

Geplante strengere EU-Grenzwerte sollen die Zahl vorzeitiger Todesfälle wegen Luftverschmutzung bis 2030 um mehr als 55 Prozent senken. Neben Schadstoffen aus Autos will die EU-Kommission dafür unter anderem Ammoniak aus der Landwirtschaft ins Visier nehmen. Dies kündigte die Brüsseler Behörde am Mittwoch in einem Aktionsplan für ein Ende der gesundheitsschädlichen Umweltverschmutzung in Luft, Wasser und Boden bis 2050 an.

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Großbritannien hat die Übergangsphase für Lebensmittelkontrollen in Nordirland einseitig verlängert.
Politik  »  Großbritannien

Brexit-Streit um Nordirland: EU prüft rechtliche Schritte

Der Streit über Brexit-Regeln für Nordirland spitzt sich zu. Die EU-Kommission prüft rechtliche Schritte, weil Großbritannien die Übergangsphase für Lebensmittelkontrollen in Nordirland einseitig verlängert hat. Brüssel sieht dies als Verletzung des bereits gültigen Austrittsvertrages. Die Episode erinnert an die Drohung Londons aus dem vergangenen Jahr, das sogenannte Nordirland-Protokoll per Gesetz auszuhebeln.

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Brexit-Einigung steht bevor.
Politik  »  Brexit

Zum Brexit deuten alle Zeichen auf baldige Einigung

Im Brexit-Streit bewegen sich die Europäische Union und Großbritannien offenbar auf eine Einigung zu. Man sei „in der Endphase“, hieß es am Mittwochnachmittag aus EU-Kommissionskreisen. Aus mehreren anderen Quellen hieß es, der lange sehr schwierige Punkt der fairen Wettbewerbsbedingungen sei nun geklärt. Beim zweiten Knackpunkt Fischerei sei man sich inzwischen sehr nahe.

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Pandemiebedingter "Schweinestau" in Deutschland.
Chronik  »  Coronavirus

750.000 Schlachtschweine stehen in Deutschland im Stau

Der in Deutschland sogenannte Schweinestau angesichts geringerer Schlachtkapazitäten in der Coronakrise ist keineswegs überwunden. Bundesweit sind laut der niedersächsische Agrarministerin (Agrarlandesrätin) Barbara Otte-Kinast (CDU) rund 750.000 Schweine „in der Warteschleife“. Die Lage in den Ställen habe sich „überhaupt noch nicht entspannt“, sagte die Politikerin der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

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Landwirte sollen zum Klimaschutz animiert werden.
Wirtschaft  »  Brexit

Briten wollen Agrarhilfen nach Brexit an Klimaschutz knüpfen

Nach dem Austritt aus der EU will Großbritannien Subventionen für Landwirte stärker an Klimaschutz und andere innovative Konzepte knüpfen. „Wir wollen, dass Landwirte öffentliche Gelder bekommen, um ihre Betriebe produktiver und nachhaltig zu machen, während sie auch die Umwelt, das Tierwohl und den Klimaschutz auf ihrem Land verbessern sollen“, sagte Umweltminister George Eustice einer Mitteilung vom Montag zufolge.

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Roundup wird für Krebserkrankungen verantwortlich gemacht.
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Bayer verkündet Einigung mit Glyphosat-Klägern

Der Chemiekonzern Bayer hat im Streit um den glyphosathaltigen Unkrautvernichter Roundup einen milliardenschweren Vergleich mit Klägern in den USA erzielt. Der Leverkusener Konzern erklärte am Mittwoch, zur Beilegung der laufenden Verfahren und für mögliche künftige Fälle bis zu 10,9 Milliarden Dollar (9,8 Milliarden Euro) zu zahlen.

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Die Proteste dauern nun schon mehrere Wochen.
Wirtschaft  »  Agrar

Bauern-Proteste in Spanien halten an

Die Proteste der spanischen Landwirte gegen niedrige Preise nehmen auch nach fünf Wochen kein Ende. Tausende Bauern und Viehzüchter brachten am Dienstag den Auto-Fernverkehr in der Region Extremadura im Westen des Landes nahezu komplett zum Erliegen. Medien schätzten die Zahl der Teilnehmer auf rund 4.000.

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Bayer ist weiter in die Klagewelle zum Glyphosat verstrickt.
Chronik  »  Agrar

Bayer legt auch gegen 3. Glyphosat-Urteil Berufung ein

Bayer ist wie erwartet auch gegen das 3. Glyphosat-Urteil in den USA in Berufung gegangen. Im Fall des Ehepaares Alberta und Alva Pilliod, das seine Krebserkrankungen auf die Verwendung des glyphosathaltigen Unkrautvernichters Roundup zurückführt, habe Bayer bei einem Berufungsgericht in San Francisco Berufung eingereicht, teilte der Konzern am Montag mit.

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Glyphosat-Streit in den USA tobt weiter.
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US-Umweltbehörde stützt Bayer im Glyphosat-Konflikt

Die US-Umweltbehörde EPA hält das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat im Gegensatz zu einigen Gerichtsurteilen weiterhin nicht für krebserregend. Die Behörde teilte am Donnerstag mit, eine neue Überprüfung abgeschlossen zu haben und das Pestizid bei vorschriftsgemäßem Gebrauch nicht als Gesundheitsrisiko für Menschen einzustufen.

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