Alitalia

Ita-Mitarbeiter demonstrierten in Rom.
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EU-Kommission: 900-Millionen-Hilfe für Alitalia war rechtswidrig

Die italienische Fluggesellschaft Alitalia hat nach Ansicht der Wettbewerbshüter der EU-Kommission rechtswidrige staatliche Beihilfen in Höhe von 900 Millionen Euro erhalten. Italien müsse das Geld daher zuzüglich Zinsen von Alitalia zurückfordern, teilte die Brüsseler Behörde am Freitag mit. So könne zur Wiederherstellung fairer Wettbewerbsbedingungen in der europäischen Luftverkehrsbranche beigetragen werden, sagte die EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager.

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Vor dem Start der neuen Alitalia ist noch eine Kapitalerhöhung geplant.
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Neue Alitalia soll am 15. Oktober starten

Der Übergang von Alitalia zur neuen Fluggesellschaft Italia Trasporto Aereo (ITA) soll mit 15. Oktober abgeschlossen sein. „Ab diesem Datum werden die ersten Flüge starten“, hieß es in einer Presseaussendung des italienischen Wirtschaftsministeriums am Donnerstag. Eigentlich hätte ITA schon im August anstelle von Alitalia abheben und so vom Geschäft in der auslaufenden Urlaubssaison profitieren sollen.

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Alitalia hat seit 2002 keinen Gewinn mehr erwirtschaftet und ist seit Mai 2017 insolvent.
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Neue Alitalia hofft auf Partnerschaft mit Lufthansa oder Air France

Die neue, staatlich gesteuerte italienische Fluggesellschaft Alitalia sucht nach Luftfahrtallianzen. Als mögliche Partner kommen die AUA-Mutter Lufthansa oder Air France-KLM in Frage, berichtete der CEO der neuen Gesellschaft Alitalia Ita, Fabio Lazzerini, laut Medienangaben vom Donnerstag. „Eine Fluggesellschaft, die jetzt startet, kann außerhalb einer großen Allianz nicht überleben“, sagte Lazzerini.

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Die Coronavirus-Krise belastet die Alitalia stark.
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Alitalia: 3 Milliarden Euro vom Staat

Vor der im Juni geplanten Verstaatlichung will Italien der Fluggesellschaft Alitalia noch 3 Milliarden Euro frisches Kapital zuschießen. Dieser Betrag soll als Startkapital für die neue Gesellschaft unter staatlicher Kontrolle dienen, die die Alitalia übernehmen wird, sagte Industrieminister Stefano Patuanelli in einer Fragestunde im Senat am Donnerstag.

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