Amazon

Die EU-Wettbewerbsbehörde wirft Amazon illegale Geschäftspraktiken vor.
Wirtschaft  »  Internethandel

EU wirft Amazon Missbrauch von Marktmacht vor

Der weltgrößte Online-Händler Amazon verstößt nach Einschätzung der EU-Wettbewerbshüter gegen Kartellvorschriften. Dem Unternehmen werde vorgeworfen, nicht-öffentliche Geschäftsdaten von unabhängigen Händlern systematisch für das eigene Einzelhandelsgeschäft zu nutzen, teilte die zuständige EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mit. Amazon droht eine Strafe in Höhe von bis zu 10 Prozent seines weltweiten Jahresumsatzes. Das waren im Jahr 2019 rund 280 Milliarden Dollar.

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Das Geschäft von Amazon könnte kaum besser laufen.
Wirtschaft  »  Handel

Amazon trumpft in Coronakrise mit weiterem Rekordquartal auf

Die Coronavirus-Pandemie treibt Amazon die Kunden in die Hände. Zum 2. Mal in Folge machte der weltgrößte Onlinehändler einen Rekordgewinn in seiner 26-jährigen Firmengeschichte. Im 3. Quartal habe sich der Gewinn auf 6,3 Milliarden Dollar verdreifacht, teilte der US-Konzern aus Seattle am Donnerstag nach US-Börsenschluss mit. Auch für das im Handel besonders wichtige Schlussquartal mit dem Weihnachtsgeschäft rechnet Amazon mit einer Bestellflut.

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Der Online-Händler testet Drohnenlieferungen.
Wirtschaft  »  Online-Shopping

USA: Amazon testet bald Lieferungen per Drohne

Amazon will in den USA mit der testweisen Zustellung von Käufen mit seinen automatisierten Lieferdrohnen beginnen. Möglich wird dies dadurch, dass die Luftverkehrsbehörde FAA den Fluggeräten die nötige Zertifizierung erteilte, wie der Online-Händler am Montag (Ortszeit) mitteilte. Amazon schränkte zugleich ein, dass es noch dauern werde, bis Lieferungen per Drohne regulär zum Alltag gehören.

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Beim Internethändler Amazon wird nun auch die physische Präsenz  immer stärker ausgebaut.
Wirtschaft  »  Internethandel

USA: Amazon führt Einkaufswagen mit Scanner-Funktion ein

Amazon bringt in einem Supermarkt in Los Angeles erstmals Einkaufswagen mit Scanner-Funktion zum Einsatz. Zunächst dürften nur eingeladene Kunden den Laden aufsuchen, kündigte der weltgrößte Onlinehändler am Donnerstag an, der seine physische Präsenz seit dem milliardenschweren Kauf der Bio-Supermarktkette Whole Foods immer stärker ausbaut. In einigen Wochen werde das Geschäft komplett geöffnet.

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Amazon fordert neue Regeln.
Politik  »  Internethandel

Amazon setzt Polizei-Kooperation bei Gesichtserkennung aus

Amazon hat der US-Polizei die Anwendung seiner Gesichtserkennungssoftware zunächst untersagt. Das vorläufige Verbot gelte für ein Jahr und solle dem Kongress die Zeit geben, „angemessene Regeln“ für den Einsatz derartiger Technologien zu verabschieden, so der US-Internetkonzern. Mit dem Schritt reagierte Amazon auf die Kritik von Aktivisten, die sich für die Rechte von Minderheiten einsetzen.

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Mit dem Einsatz von Wärmebildkameras werde für die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter gesorgt.
Wirtschaft  »  Coronavirus

Amazon sucht mit Wärmebildkamera nach fiebrigen Mitarbeitern

Amazon setzt Angestellten zufolge in den USA Wärmebildkameras ein, um fiebrige Mitarbeiter zu identifizieren. In mindesten 6 Lagerhallen des Online-Händlers rund um Los Angeles und Seattle seien entsprechende Geräte installiert worden, berichten Angestellte. Wenn die Kameras erhöhte Temperaturen zeigten, werde bei den betroffenen Mitarbeitern noch einmal auf der Stirn Fieber gemessen.

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Die Streiks bei Amazon Deutschland dauern bis zum Cyber Monday.
Wirtschaft  »  Internethandel

Deutsche Amazon-Beschäftigte streiken am „Black Friday“

Am „Black Friday“ streiken Amazon-Beschäftigte an allen Standorten in Deutschland für einen Tarifvertrag. Die mehrtägigen Streiks hätten in der Nacht auf Freitag begonnen, teilte die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi mit. Betroffen seien die Standorte Leipzig (Sachsen), Bad Hersfeld (Hessen), Koblenz (Rheinland-Pfalz), Rheinberg und Werne (Nordrhein-Westfalen) und Graben (Bayern).

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WWW-Erfinder Tim Berners-Lee.
Wirtschaft  »  IT

Internet-Begründer: Reiche weiße Männer dominieren das Netz

Der als Vater des Internets geltende britische Physiker Tim Berners-Lee blickt kritisch auf den heutigen Zustand des Netzes. „Das gegenwärtige Web wird von reichen weißen Männern dominiert“, sagte der 64-Jährige dem Magazin „Zeit Wissen“. „Frauen und Minderheiten sind unterrepräsentiert.“ Zugleich gab Berners-Lee Einblicke in seine „Vision für eine alternative digitale Welt“.

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Elfriede Jelinek
Panorama  »  Protest

Protest gegen Amazon

Auch deutschsprachige Autoren üben scharfe Kritik an den Methoden des Onlinehändlers Amazon. In einem Protestbrief an Amazon-Chef Bezos, der nächste Woche veröffentlicht werden soll, werfen zahlreiche Autoren – darunter Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek und PEN-Präsident Josef Haslinger – Amazon vor, Schriftsteller einzelner Verlage zu boykottieren, die sich gegen höhere Rabatte wehren.

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