Arbeitsmarkt

Die Stimmung am Südtiroler Arbeitsmarkt verbessert sich zunehmend.
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Wirtschaft  »  AFI

Südtiroler Arbeitsmarkt: Zwischen Hoffnung und Realismus

Südtirols Arbeitsmarkt erholt sich im 2. Quartal des Jahres besonders stark und die Stimmung bei Südtirols Arbeitnehmern hebt ab. Der genauere Blick in die Branchenrealität deckt aber auch wunde Punkte auf: die verhaltene Stimmung bei den Arbeitnehmern aus der Landwirtschaft und dem Baugewerbe, die Sorge um die geringe Beschäftigungsstabilität im Gastgewerbe, die unzureichende Beschäftigungsfähigkeit öffentlich Bediensteter.

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Südtirols Arbeitnehmer blicken positiv in die Zukunft.
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Wirtschaft  »  AFI

Erhebung: Arbeitnehmer-Stimmung im Höhenflug

Im Juni 2021 hat sich die Stimmung bei Südtirols Arbeitnehmern deutlich aufgehellt, insbesondere was die Wirtschaftsaussichten für die nächsten 12 Monate anbelangt. Der diesbezügliche Indikator hat im Vergleich zu März 2021 auf einen Schlag 43 Indexpunkte zugelegt. „Einen Sprung dieser Größenordnung hat es seit Einführung des AFI-Barometers im Jahr 2013 noch nie gegeben“, unterstreicht AFI-Direktor Stefan Perini.

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114 Millionen Arbeitsplätze gingen verloren.
Wirtschaft  »  Coronakrise

Coronakrise kostete weltweit 114 Millionen Arbeitsplätze

Weltweit hat die Coronakrise im Jahr 2020 im Vergleich zum Jahr davor laut OECD rund 114 Millionen Arbeitsplätze gekostet, davon 22 Millionen in OECD-Ländern. Trotz der partiellen Erholung seien im OECD-Raum noch über acht Millionen Menschen mehr arbeitslos als vor der Krise, teilte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Mittwoch in Paris mit.

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Die Coronapandemie sorgte für eine längere Flaute bei Südtirols Restaurants und Hotelbetrieben.
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Wirtschaft  »  Arbeitsmarkt

Wie es dem Gastgewerbe in Südtirol geht

Südtirols Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe haben düstere Zeiten hinter sich. Die Beschäftigung ist in in den vergangenen Monaten zeitweise um 50 Prozent eingebrochen, viele Tausend Arbeitskräfte standen ohne Job da. Wie geht es der Branche heute? Ein s+-Gespräch mit Stefan Luther, dem Direktor der Landesabteilung Arbeit. + Von Rainer Hilpold

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Heiner Oberrauch: „Mit einem Kündigungsstopp ist das unmöglich.“
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Wirtschaft  »  Kündigungsstopp

„Nicht arbeitnehmerfeindlich“

Mit 1. Juli endet der Kündigungsstopp in Italien für die Industrie und das Baugewerbe. „Das war höchst notwendig“, sagt Heiner Oberrauch, Präsident des Südtiroler Unternehmerverbandes (UVS). Diese Einstellung sei aber keinesfalls arbeitnehmerfeindlich, sagt Oberrauch, im Gegenteil. Ein Gespräch. + Von Arnold Sorg

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Es sollte es auch wieder mehr Flexibilität für den Arbeitsmarkt geben.
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Wirtschaft  »  LVH

Kündigungsschutz hemmt Fachkräfteakquise

Nachdem der Südtiroler Wirtschaftsmotor nach der Corona-Pandemie wieder gut angelaufen ist, sollte es auch wieder mehr Flexibilität für den Arbeitsmarkt geben. „Zu einer Entlassungswelle aufgrund der Aufhebung des Kündigungsschutzes wird es im Handwerk kaum kommen, da händeringend nach Fachkräften gesucht wird“, betont lvh-Chef Martin Haller.

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Das AMS bekommt mehr Geld für die Corona-Kurzarbeit.
Politik  »  Arbeitslosigkeit

Kurzarbeit & Arbeitslosigkeit nimmt weiter zur: Plus 19.000

Österreich ist aufgrund des hohen Tourismus- und Exportanteils härter von der Krise betroffen als andere Länder, hat aber auch größere finanzielle Anstrengungen unternommen als andere Staaten, sagte heute Finanzminister Gernot Blümel bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck und Arbeitsminister Martin Kocher (alle ÖVP). An der Finalisierung der Homeoffice-Regelung werde gearbeitet. „Die Vorschläge liegen auf dem Tisch“, so Blümel.

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Kanzler Kurz hat IHS-Chef Kocher als neuen Arbeitsminister vorgestellt.
Politik  »  Personalia

IHS-Chef Kocher nach Aschbacher-Abgang neuer Arbeitsminister

Kocher folgt Aschbacher nach Rücktritt wegen Plagiatsaffäre nach - „Es gibt keine Einarbeitungszeit“ - Angelobung am Montag - Raab übernimmt FamilienressortDie Nachfolge der nach einer Plagiatsaffäre zurückgetretenen Arbeits- und Familienministerin Christine Aschbacher ist geregelt. Als neuen Arbeitsminister stellte Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Sonntag überraschend Martin Kocher vor. Der 47-jährige Wirtschaftsforscher leitet das Institut für Höhere Studien und ist kein ÖVP-Mitglied. Der Bereich Familie und Jugend bleibt aber in der Partei und wandert zu Frauen- und Integrationsministerin Susanne Raab. Angelobt wird am Montag.

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Aschbacher muss wegen teils abgeschriebener Dissertation zurücktreten.
Politik  »  Personalia

Plagiatsaffäre kostet Arbeitsministerin den Job

Arbeitsministerin beklagt Vorverurteilung durch „politische Mitstreiter“ und Medien - Nachfolger wird Montag vorgestellt - Opposition fordert Experten und sind Rücktritt als nötigen SchrittFamilien- und Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) ist nach einer Plagiatsaffäre zurückgetreten. In einer Presseerklärung beteuerte die 37-jährige ihre Unschuld und beklagte Vorverurteilung durch „politische Mitstreiter“ und Medien. Ihren Nachfolger als Arbeitsminister will Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Montag vorstellen. Die FPÖ fordert einen Experten, die SPÖ spricht von „Chaos“ in der Regierung, die NEOS von einem nötigen Schritt für Integrität in der Politik.

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Der Arbeitsmarkt leidet schwer unter der Coronapandemie.
Wirtschaft  »  Regierungspolitik

Aschbacher erwartet Hunderttausende Personen in Kurzarbeit

Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) rechnet angesichts des erneuten Lockdowns mit einem deutlichen Anstieg der Kurzarbeitszahlen. „Wir erwarten, dass einige hunderttausend Menschen in Kurzarbeit sein werden“, sagte Aschbacher am Dienstag. Aktuell sind über 170.000 Arbeitnehmer in Kurzarbeit. Insgesamt sind derzeit 443.465 Personen beim AMS vorgemerkt, davon sind 376.465 arbeitslos und 67.000 in Schulung. Das ist ein Zuwachs von 6.044 Jobsuchenden in einer Woche.

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Fast 29.000 Personen waren im Mai als Arbeitslos gemeldet.
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Wirtschaft  »  Coronavirus

Im Mai Höchststand bei Arbeitslosen in Südtirol

Mit fast 29.000 Personen erreichte die Anzahl der eingetragenen Arbeitslosen Anfang Mai einen Höchststand. Parallel dazu bewirkte die Corona-Krise eine Abnahme der abhängigen Beschäftigten. Zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf den Südtiroler Arbeitsmarkt gehört neben dem Rückgang der abhängigen Beschäftigten die Zunahme der eingetragenen Arbeitslosen.

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