Aserbaidschan

Armeniens Regierungschef Nikol Paschinjan unter Druck.
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Armenien gibt mehr als 120 Orte an Aserbaidschan ab

Im Konflikt mit Aserbaidschan um die Südkaukasusregion Berg-Karabach gibt Armenien die Kontrolle über mehr als 120 Ortschaften ab. Die armenische Regierung veröffentlichte am Montag eine Liste mit insgesamt 121 Städten und Dörfern, die in die aserbaidschanische Kontrolle übergehen. Teils hatte Armenien die Kontrolle über die Orte zuletzt bei Kämpfen verloren, teils kommt es zu einer kampflosen Übergabe.

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Nach den Kämpfen in Berg-Karabach plant Armeniens Regierungschef den Wiederaufbau der Region.
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Armeniens Regierungschef plant Wiederaufbau von Berg-Karabach

Der armenische Regierungschef Nikol Paschinian hat nach dem Ende der Kämpfe um Berg-Karabach einen Wiederaufbau der Konfliktregion und eine Rückkehr der Flüchtlinge angekündigt. Er sei zwar verantwortlich für die „Misserfolge“ im Krieg mit Aserbaidschan, werde sich aber um die Wiederherstellung der Infrastruktur und des normalen Lebens kümmern, sagte er am Mittwoch. Er lehnte damit erneut Rücktrittsforderungen der Opposition ab.

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Über Teilen von Berg-Karabach weht die Flagge von Aserbaidschan.
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Massenproteste in Armenien gegen Berg-Karabach-Abkommen

Tausende Menschen haben in Armenien gegen das Abkommen mit Russland und Aserbaidschan zur Beendigung des Krieges im Konfliktgebiet Berg-Karabach protestiert. „Nikol, tritt zurück!“ und „Verräter!“ skandierten die Demonstranten am Mittwoch im Zentrum der armenischen Hauptstadt Jerewan (Eriwan). Sie forderten den Rücktritt von Regierungschef Nikol Paschinian, wie ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur berichtete.

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Der Konflikt um den Berg-Karabach spitzt sich zu.
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Armenien setzt auf Russland in Krieg um Berg-Karabach

Im Konflikt um die umkämpfte Südkaukasusregion Berg-Karabach setzt Armenien im Fall einer weiteren Eskalation auf Russland als Schutzmacht. Der russische Militärstützpunkt in Gjumri sei der wichtigste Sicherheitsfaktor in der Region, sagte der armenische Botschafter in Moskau, Wardan Toganjan, der Agentur Interfax. Am Dienstag soll sich der UNO-Sicherheitsrat in einer Dringlichkeitssitzung mit dem Konflikt befassen.

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Armeniens Regierungschef Nikol Paschinian.
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Kriegszustand nach Kämpfen um Unruheregion Berg-Karabach

Nach schweren Kämpfen mit zahlreichen Toten und Verletzten in der Konfliktregion Berg-Karabach gilt in den verfeindeten Nachbarländern Armenien und Aserbaidschan der Kriegszustand. In Aserbaidschan trat dies in der Nacht auf Montag in Kraft, wie Staatschef Ilham Aliyev am Wochenende entschied. In der Ex-Sowjetrepublik soll es in einigen Landesteilen abends Ausgangssperren geben. In Armenien verhängte Regierungschef Nikol Paschinian im ganzen Land den Kriegszustand.

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