Außenhandel

Getrennt: EU und Großbritannien.
Wirtschaft  »  EU

Brexit lässt Handel zwischen EU und Großbritannien einbrechen

Der Handel zwischen Großbritannien und den EU-Ländern ist nach dem Brexit erheblich zurückgegangen. Nach Zahlen der britischen Statistikbehörde ONS vom Dienstag ist das Handelsvolumen im ersten Quartal heuer um knapp ein Viertel (23,1 Prozent) geringer ausgefallen als im Vergleichszeitraum des Jahres 2018, der als letzte stabile Handelsperiode gilt.

mehr
Die Gewalt in Myanmar nimmt weiter zu.
Politik  »  Myanmar

UNO: Blutigster Tag seit Putsch bei Protesten in Myanmar

In Myanmar sind bei landesweiten Demonstrationen gegen das Militär mehr als 114 Menschen getötet worden. Das berichtete die Zeitung „Myanmar Now“ am Samstag unter Berufung auf Zahlen aus 44 Städten. Dagegen sprach die Zeitung „The Irrawaddy“ von 59 Toten, unter ihnen drei Kinder im Alter von 7, 10 und 13 Jahren. Nach Angaben der Vereinten Nationen ist es der „blutigste Tag“ seit dem Putsch Anfang Februar.

mehr
Wegen Inhaftierung des Kremlkritiker Nawalny verhängte USA Sanktionen.
Politik  »  Kriminalität und Justiz

Russland droht wegen US-Sanktionen mit Gegenmaßnahmen

Nach der Verhängung von US-Sanktionen im Zusammenhang mit dem Fall des inhaftierten Kreml-Kritikers Alexej Nawalny droht Russland mit Gegenmaßnahmen. „All dies ist nur eine Ausrede, um weiterhin offen in unsere inneren Angelegenheiten einzugreifen“, erklärte die Sprecherin des Außenministeriums in Moskau, Maria Sacharowa, am späten Dienstagabend. „Wir haben nicht vor, das hinzunehmen.“

mehr
Großbritanniens Staatsminister Michael Gove.
Politik  »  EU

Britischer Minister Gove warnt vor Behinderungen beim Handel

Der britische Staatsminister Michael Gove hat vor „erheblichen zusätzlichen Behinderungen“ im Warenverkehr zwischen Großbritannien und der EU in den kommenden Wochen gewarnt. Das werde vor allem den Hafen von Dover betreffen, wo täglich Tausende Lastwagen von Fähren ins französische Calais und andersherum befördert werden, sagte Gove am Freitagabend.

mehr
EU und China stehen vor dem Abschluss eines Investitionsabkommens.
Wirtschaft  »  Abkommen

China und EU vor Einigung auf Investitionsabkommen

China und die EU stehen kurz vor einer grundsätzlichen politischen Einigung auf ein zukunftsweisendes Investitionsabkommen. Der Durchbruch soll noch an diesem Mittwoch nach einem Gespräch per Video zwischen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident Charles Michel mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping verkündet werden, wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr.

mehr
Der gewählterPräsident Joe Biden setzt auf eine China-Expertin.
Politik  »  Strafzölle

Biden will Katherine Tai als US-Handelsbeauftragte

Die US-Handelsexpertin Katherine Tai soll Insidern zufolge Handelsbeauftragte in der Regierung des designierten Präsidenten Joe Biden werden. Das berichten 4 mit der Angelegenheit vertraute Personen am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Die in Yale und Harvard-studierte Juristin ist derzeit Beraterin eines wichtigen Ausschusses für Handelsfragen im Repräsentantenhaus („House Ways and Means Committee“).

mehr
Rede von Xi Jinping per Video.
Politik  »  Außenhandel

Chinas Präsident Xi warnt vor Protektionismus

Angesichts der Spannungen mit den USA hat sich Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping gegen Protektionismus und eine „Entkoppelung“ von Volkswirtschaften ausgesprochen. In einer Rede per Video auf einem Forum von Wirtschaftsführern einen Tag vor dem Asien-Pazifik-Gipfel (APEC) in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur sagte Xi Jinping, China sei weit in die Weltwirtschaft integriert und „wird seine Türen zur Welt noch weiter öffnen“.

mehr
Die EU will nicht auf einen möglichen Biden-Kurswechsel warten.
Wirtschaft  »  Zölle

EU führt am Dienstag neue Strafzölle auf US-Produkte ein

Die Europäische Union führt ungeachtet des bevorstehenden Machtwechsels im Weißen Haus neue Strafzölle auf Waren aus den USA ein. Die von der Welthandelsorganisation (WTO) genehmigten Sonderabgaben wegen unerlaubter Subventionen für den US-Flugzeugbauer Boeing gelten bereits von diesem Dienstag an und treffen Produkte wie Tomatenketchup und Traktoren.

mehr
Dombrovskis wies die US-Forderung zurück.
Wirtschaft  »  Strafzölle

EU-Handelskommissar lehnt US-Angebot im Airbus-Streit ab

Im Streit um Beihilfen an die Flugzeugbauer Airbus und Boeing lehnt der neue EU-Handelskommissar Valdis Dombrovskis ein Kompromissangebot der USA ab. Der amerikanische Handelsbeauftragte Robert Lighthizer hatte angeboten, Strafzölle zu streichen, wenn Airbus seine anstößigen Beihilfen an europäische Regierungen zurückzahlt. Dombrovskis wies diese Forderung zurück: „Das geht über die Anforderungen und Regeln der WTO hinaus“, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“ (Mittwoch).

mehr
Die Regierung will Zölle für breite Palette von Produkten abschaffen.
Wirtschaft  »  Brexit

Großbritannien konkretisiert neues Zollsystem ab 2021

Nach dem Austritt aus der EU hat Großbritannien ein neues Zollsystem angekündigt. Die Regeln sollen die bisher geltenden EU-Bestimmungen ablösen und ab Jänner 2021 in Kraft treten, wie die Regierung in London am Dienstag mitteilte. Dabei soll ein Zoll von 10 Prozent auf Autos bleiben, aber die Abgaben auf Importe für die Lieferketten in zweistelliger Milliardenhöhe gesenkt werden.

mehr
Sitzungssaal des EU-Parlaments in Straßburg.
Wirtschaft  »  Außenhandel

Europaparlament stimmt Freihandelsabkommen mit Vietnam zu

Das Europaparlament hat grünes Licht für ein Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Vietnam gegeben. Eine große Mehrheit der Abgeordneten stimmte am Mittwoch in Straßburg für das Abkommen mit dem asiatischen Staat. Damit nahm das Vertragswerk aufseiten der EU die letzte Hürde, damit es im Frühjahr in Kraft treten könnte. Vietnam hat über das Abkommen noch nicht abgestimmt.

mehr
Trump droht mit weiteren Zöllen.
Wirtschaft  »  Weltwirtschaftsforum

Trump droht EU nach Einigung mit China

Die USA nehmen nach der Teileinigung im Handelsstreit mit China nun verstärkt Europa ins Visier. Beim Weltwirtschaftsforum im Schweizer Skiort Davos drohte US-Präsident Donald Trump der Europäischen Union mit höheren Zöllen auf Autos - konkret 25 Prozent. Davon wäre Deutschland mit führenden Anbietern wie Daimler, BMW und Volkswagen besonders stark betroffen.

mehr
Le Maire appelliert an die USA.
Wirtschaft  »  Strafzölle

Digitalsteuer: Frankreich ruft USA zur Vernunft auf

Im Streit um die französische Digitalsteuer für Internetkonzerne wie Google und Facebook hat Paris die USA zum Verzicht auf Strafzölle aufgerufen. Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire sagte am Montag dem Radiosender France Inter: „Dieser Handelskrieg nützt niemandem.“ Er forderte von Washington eine „Rückkehr zur Vernunft“. Zugleich drohte Le Maire im Fall von Strafmaßnahmen mit Vergeltung.

mehr
Teilerfolg für Trump: Sein Abkommen ist durch.
Wirtschaft  »  USMCA (NAFTA)

Neues Freihandelsabkommen für Nordamerika kommt

Nach zähen Verhandlungen sehen sich alle Seiten als Sieger: US-Präsident Donald Trump hat ein von ihm angestoßenes Freihandelsabkommen für Nordamerika durchgesetzt, die Demokraten im Kongress wollen den Pakt deutlich verbessert haben. Sogar die Gewerkschaften begrüßen die Einigung. Das USMCA genannte Abkommen für die USA, Mexiko und Kanada soll nun in Kürze vom Parlament ratifiziert werden.

mehr
Nur ein einstimmiges Ergebnis hätte etwas geändert.
Wirtschaft  »  Handelskrieg

WTO gibt grünes Licht für US-Strafzölle gegen EU-Staaten

Den neuen milliardenschweren Strafzölle der USA auf EU-Produkte steht nichts im Wege: Die Mitgliedsländer der WTO haben am Montag in Genf grünes Licht gegeben. Der Antrag hätte nur einstimmig abgelehnt werden können, also mit der Stimme der USA, insofern stand die Annahme von vornherein fest. Die EU-Kommission will dennoch versuchen, die Sonderabgaben durch Gespräche mit den USA noch abzuwenden.

mehr
Trump und seine On-Off-Beziehung mit China.
Wirtschaft  »  Handelspolitik

Trump verbreitet Optimismus in Handelsgesprächen mit China

US-Präsident Donald Trump hat vorsichtige Hoffnungen auf eine Entspannung im Handelskonflikt zwischen den USA und China geweckt. Bei den Handelsgesprächen in Washington würden „gute Dinge“ passieren, schrieb Trump am Freitag auf Twitter. Zwischen den ranghohen Vertretern beider Seiten herrschten „wärmere Gefühle als in der jüngsten Vergangenheit, eher wie zu alten Zeiten“.

mehr
mehr laden