Bürgerkrieg

Das Bild zeigt die Stadt Saraqib im Jahr 2020.
Politik  »  Chemie-Waffen

Syrische Luftwaffe verübte 2018 Chlorgasangriff in Saraqib

Die syrische Luftwaffe hat nach Erkenntnissen internationaler Experten vor drei Jahren in der Stadt Saraqib einen Chlorgasangriff verübt. Zu diesem Ergebnis kam die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) in einer inzwischen abgeschlossenen Untersuchung, wie sie am Montag in Den Haag mitteilte. Demnach ereignete sich der Angriff am 4. Februar 2018. Die syrische Regierung äußerte sich dazu vorerst nicht.

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Truppenabzug wurde bei Treffen vergangene Woche vereinbart.
Politik  »  Äthiopien

Eritrea zieht Truppen aus Tigray ab

Die eritreischen Truppen in der äthiopischen Konfliktregion Tigray haben nach Angaben von Äthiopiens Regierung mit ihrem international geforderten Abzug begonnen. Die eritreischen Soldaten hätten begonnen, das Gebiet zu verlassen, erklärte Äthiopiens Ministerpräsident Abiy Ahmed am Samstagabend.

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Hothi-Kämpfer im Jemen.
Politik  »  Kämpfe

Mindestens 120 Tote bei schweren Gefechten im Jemen

Bei schweren Gefechten um die ölreiche Provinz Marib im Jemen sind innerhalb von 24 Stunden mindestens 120 Kämpfer der Houthi-Rebellen getötet worden. Sie würden mit Angriffen an mehreren Fronten versuchen, die strategisch wichtige Stadt Marib einzunehmen, hieß es aus Militärkreisen am Samstag. Zu den Opfern auf Seiten der Regierungstruppen gab es keine Angaben.

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Die Lage im Jemen ist vor allem für Kinder verheerend.
Politik  »  Hunger

3 Millionen Euro aus Österreich für Hilfe im Jemen

Angesichts der katastrophalen Situation im Bürgerkriegsland Jemen will die österreichische Bundesregierung 3 Millionen Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds für das vor Ort tätige Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) zur Verfügung stellen. Eine entsprechender Beschluss soll am Mittwoch im Ministerrat gefasst werden. Österreich trage damit zur „Linderung der großen Not“ bei, sagte Österreichs Kanzler Sebastian Kurz am Freitag laut einer Aussendung.

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Die Gesundheitsversorgung ist in vielen Teilen Jemens  komplett zusammengebrochen.
Chronik  »  Kinder

Siamesische Zwillinge aus dem Jemen werden in Amman operiert

1,5 Monate nach ihrer Geburt sind siamesische Zwillinge aus dem Bürgerkriegsland Jemen zur Operation nach Jordanien geflogen worden. In einem Krankenhaus in der jordanischen Hauptstadt Amman sollen sie getrennt werden, wie das UNO-Kinderhilfswerk UNICEF am Samstag mitteilte. Die Zwillinge seien bei den Chirurgen in Amman in guten Händen. Nach der Operation sollen sie nach Sanaa zurückkehren.

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Guterres' Brief an den Sicherheitsrat beinhaltet eine kleine Hoffnung auf Frieden.
Politik  »  Verhandlungen

UNO: Beobachtermission soll Weg zum Frieden in Libyen ebnen

Mit einer ersten gemeinsamen Beobachtungsmission der libyschen Konfliktparteien wollen die Vereinten Nationen den Weg zum lang ersehnten Frieden in dem Bürgerkriegsland ebnen. Generalsekretär Antonio Guterres zufolge einigten sich die Militärvertreter der beiden verfeindeten Seiten darauf, die im Oktober vereinbarte Waffenruhe zusammen mit Hilfe der UNO zu überwachen. Das geht aus einem internen Brief von Guterres an den UNO-Sicherheitsrat hervor, der der dpa vorliegt.

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Mekele aus der Vogelperspektive auf einem Archivbild von Anfang 2020.
Politik  »  Bürgerkrieg

Äthiopiens Regierung: Militär nimmt Hauptstadt Tigrays ein

Die äthiopische Armee ist nach Regierungsangaben in die Hauptstadt der abtrünnigen Region Tigray einmarschiert. „Uns ist es gelungen, in Mekele einzudringen, ohne dabei Zivilisten anzugreifen“, erklärte der äthiopische Ministerpräsident Abiy Ahmed am Samstag nach Angaben des TV-Senders EBC. Die Streitkräfte hatten zuvor eine Offensive auf die 500.000-Einwohner-Stadt gestartet.

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Hunderte Menschen wurden bisher getötet.
Politik  »  Bürgerkrieg

Äthiopischer Regierungschef ordnet Offensive auf Mekelle an

Äthiopiens Regierungschef Abiy Ahmed hat im Konflikt mit der abtrünnigen Region Tigray eine Militäroffensive auf die Regionalhauptstadt Mekelle angeordnet. Er habe die Armee angewiesen, „die dritte und letzte Phase“ im Vorgehen gegen die in Tigray regierende Volksbefreiungsfront TPLF einzuleiten. Die Frist für eine Kapitulation sei verstrichen. Bei dem Angriff werde „alles getan“, um die Zivilbevölkerung zu schützen und Mekelle vor „größerem Schaden“ zu bewahren.

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Deutsche Marinesoldaten untersuchten das Schiff.
Politik  »  Libyen

Erdogan kritisiert Kontrolle von türkischem Frachter

Nach dem Eklat um die unterbundene Durchsuchung eines türkischen Frachters hat auch Präsident Recep Tayyip Erdogan scharfe Kritik an der Kontrolle geäußert. „Was haben sie der zivilen Belegschaft angetan, nachdem sie das Schiff betreten haben? Sie haben sie leider belästigt“, sagte Erdogan am Mittwoch in Ankara. Das alles sei mit Videoaufnahmen bestätigt worden und werde an entsprechende Stellen weitergeleitet.

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Die militärische Lage in Syrien hat sich in den vergangenen Monaten beruhigt, trotzdem finden Regierung und Opposition keinen Kompromiss.
Politik  »  Bürgerkrieg

Neue Syriengespräche in Genf

Die Syriengespräche der Regierung mit Opposition und Zivilgesellschaft über eine neue Verfassung gehen nach 9 Monaten Zwangspause wegen der Coronapandemie am Montag in Genf weiter. Ziel ist es den Worten des UN-Syrienbeauftragten Geir Pedersen nach, Vertrauen aufzubauen, um ein Ende des seit 2011 dauernden Konflikts zu erreichen.

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Die  Regierung Libyens hat einen sofortigen Waffenstillstand für das Bürgerkriegsland ausgerufen.
Politik  »  Bürgerkrieg

Waffenruhe und baldige Wahlen in Libyen angekündigt

Die Regierung Libyens hat einen sofortigen Waffenstillstand für das Bürgerkriegsland ausgerufen. Die Streitkräfte seien angewiesen, alle Kampfhandlungen in Libyen einzustellen, teilte Regierungschef Fajis al-Sarraj am Freitag in Tripolis mit. Zudem sollen eine entmilitarisierte Zone in der strategisch wichtigen Stadt Sirte am Mittelmeer eingerichtet und ein politischer Dialog angestoßen werden.

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Syrien ist  erneut das gefährlichste Land für humanitäre Helfer.
Politik  »  Bürgerkrieg

Syrien bleibt gefährlichstes Pflaster für humanitäre Helfer

Das vierte Jahr in Folge führt Syrien die Liste der gefährlichsten Länder für humanitäre Helfer an, wie aus einer Analyse der Hilfsorganisation CARE hervorkommt. 74 Helfer verloren demnach seit Anfang des Jahres im Einsatz ihr Leben, allein 20 davon in Syrien. Das sind laut CARE um 30 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dahinter folgen der Südsudan (14 getötete Helfer) und Somalia (11).

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