Bahn

Gund für Verspätung muss unvermeidbares Ereignis sein.
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Keine Entschädigung bei Zugverspätungen wegen höherer Gewalt

Bahnreisende werden in Zukunft keine Entschädigung mehr erhalten, wenn ihr Zug etwa aufgrund eines Unwetters verspätet ist. Die EU-Länder bestätigten am Montag eine entsprechende Einigung mit dem Europaparlament auf eine Reform der Fahrgastrechte, wie der Rat der Mitgliedstaaten mitteilte. Demnach ist vorgesehen, Bahnunternehmen von ihrer Entschädigungspflicht für „Verspätungen oder Zugausfälle, die sie nicht hätten vermeiden können“, zu entbinden.

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Deutsche Bahn (DB) will im italienischen Nahverkehr wachsen.
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Deutsche Bahn will in Italiens Nahverkehr wachsen

Deutsche Bahn (DB) will im italienischen Nahverkehr wachsen. Die italienische DB-Tochtergesellschaft Arriva Italia, die eine 5-prozentige Beteiligung im Bereich Fernbusreisen hält, schluckt eine Reihe von lokalen Busgesellschaften. Damit entsteht ab Jänner 2021 eine neue Gesellschaft mit einer Flotte von 1350 Bussen und 1500 Mitarbeitern, berichtete die Wirtschaftszeitung „Sole 24 Ore“ (Donnerstagsausgabe).

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Eine breite Front auch aus Umweltschützern und Bürgerinitiativen stemmt sich gegen die Vorschläge der Deutschen Bahn zum Neubau einer Bahnstrecke. (Symbolbild)
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Breite Ablehnung zu Bahn-Neubau in deutschem Inntal zum Brenner

Bei dem Raumordnungsverfahren der Regierung von Oberbayern zu einer neuen Bahnstrecke im Inntal zum Brenner haben die betroffenen Kommunen alle 5 Varianten der Deutschen Bahn weitestgehend abgelehnt. Nur Flintsbach und Nussdorf sehen einen der seinerzeit 5 in verschiedenen Farben vorgestellten Vorschläge für den sogenannten Brenner-Nordzulauf als notfalls möglich.

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Die Bahngesellschaften in Italien bekommen die Folgen der Coronakrise ebenfalls zu spüren.
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Italiens Staatsbahnen mit Verlusten im ersten Halbjahr

Die italienischen Staatsbahnen (FS – Ferrovie dello Stato) haben das erste Halbjahr 2020 mit einem Verlust von 419 Mio. Euro abgeschlossen. Der Umsatz sank gegenüber dem Vergleichszeitraum 2019 um 20,5 Prozent auf 4,75 Mrd. Euro teilte das Unternehmen mit. Das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) fiel um 60,1 Prozent auf 518 Mio. Euro. Allein während des zweimonatigen Lockdowns im März und April entstand ein Umsatzrückgang von 500 Mio. Euro, teilte der Bahnkonzern mit.

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Es gibt einige Auffassungsunterschiede bezüglich der Leistungserbringung.
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Keine Einigung bei BBT-Streit: Bauvertrag mit Porr gekündigt

Die Errichtergesellschaft des Brenner Basistunnels (BBT SE) hat am Mittwoch bekannt gegeben, den Bauvertrag mit der ARGE H51 (bestehend aus einem Konsortium aus Porr Bau GmbH, G. Hinteregger & Söhne Bau GmbH, Condotte S.p.A. und Itinera S.p.A) zu kündigen. Der Vorstand sei am 22. Oktober durch einstimmigen Beschluss des Aufsichtsrats dazu ermächtigt worden. Ein betreffendes Schreiben sei am Dienstag an die ARGE H51 übermittelt worden, hieß es seitens der BBT SE.

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Zur Strecke gehört auch eine 2,2 Kilometer lange Verbindung zur Bahnlinie Verona-Brenner.
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Italienische Bahn investiert in Hochgeschwindigkeitsstrecken

Die italienischen Staatsbahnen (FS) bemühen sich um eine schnellere Verbindung auf der West-Ost-Achse. Im lombardischen Lonato haben diese Woche die Bauarbeiten für die Bahn-Hochgeschwindigkeitsstrecke Brescia-Verona begonnen. Ein Konsortium der Baugesellschaften Saipem, Pizzarotti und ICM hat den Auftrag für den Bau der 48 Kilometer langen Bahnverbindung erhalten. Zur Strecke gehört auch eine 2,2 Kilometer lange Verbindung zur Bahnlinie Verona-Brenner.

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Auch die österreichische Verkehrsministerin Leonore Gewessler und ÖBB-Chef Andreas Matthä waren mit von der Partie.
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Brüssel-Premiere des ÖBB-Nachtzugs mit EU-Abgeordneten

Plangemäß um 20.38 Uhr ist Sonntagabend der erste ÖBB-Nachtzug von Wien nach Brüssel vom Wiener Hauptbahnhof abgefahren. Neben zahlreichen österreichischen Europaabgeordneten ist auch ÖBB-Chef Andreas Matthä an Bord des Nightjet, der nach knapp mehr als 14 Stunden Zugfahrt Montagvormittag in Brüssel-Nord erwartet wird.

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Nicht alle gebuchten Zugfahrten sind bestätigt.
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Politik  »  Streik

Frankreich droht zu Weihnachten Bahnchaos

Frankreich steht ein Bahnchaos zu Weihnachten bevor. Zwar haben einige Gewerkschaften für die Festtage zu einer Streikpause aufgerufen, die größte Bahngewerkschaft pochte aber auf eine Fortsetzung der Aufstände. Der Generalsekretär der Hardliner-Gewerkschaft CGT warf der Regierung am Freitag vor, Öl ins Feuer zu gießen.

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Der BBT soll 2028 eingeweiht werden.
Wirtschaft  »  Transport

Brennerbasistunnel soll 2028 eingeweiht werden

Wegen einiger Verspätungen bei den Bohrungsarbeiten auf der österreichischen Seite des Brennerbasistunnels (BBT) wird das große Infrastrukturprojekt nicht vor 2028 eingeweiht werden. Dies betonte Maurizio Gentile, Chef der zu den italienischen Staatsbahnen (FS) gehörenden Netzgesellschaft RFI, bei einer Tagung in Trient zum Thema BBT.

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