Berg-Karabach (Nagorny-Karabach)

Stationierung der russischen Schutztruppe dauert an.
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Etwa 200 getötete Soldaten in Berg-Karabach ausgetauscht

Nach dem Ende der Kämpfe in der Konfliktregion Berg-Karabach haben Armenien und Aserbaidschan die Leichen von etwa 200 getöteten Soldaten ausgetauscht. Das sagte Peter Maurer, Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), am Dienstag der russischen Staatsagentur Ria Nowosti. Priorität sei es nun, nach weiteren Gefallenen in der Region zu suchen und die Leichen zu bergen.

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Angriffe in der Konfliktregion gehen weiter.
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Kämpfe in Konfliktregion Berg-Karabach gehen weiter

In dem blutigen Konflikt um die Südkaukasus-Region Berg-Karabach gehen die Kämpfe ungeachtet neuer Vereinbarungen über eine Deeskalation weiter. Armenien und Aserbaidschan meldeten am Sonntag jeweils Angriffe auf bewohnte Gebiete. Nach Angaben des armenischen Verteidigungsministeriums in der Hauptstadt Jerewan wurde die Stadt Martuni von Aserbaidschans Armee beschossen. Es habe große Schäden gegeben, so eine Sprecherin, ohne Details zu nennen. Verletzte gab es zunächst nicht.

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Zerstörtes Haus in Stepanakert.
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Brüchige Waffenruhe im Kaukasus - Gegenseitige Vorwürfe

Die zwischen Armenien und Aserbaidschan vereinbarte Waffenruhe im Konflikt um Berg-Karabach ist bis Sonntagmorgen nicht vollständig in die Tat umgesetzt worden. Beide Seiten warfen einander auch am frühen Morgen Verstöße gegen die Abmachung und weitere Angriffe vor. Russland bemühte sich unterdessen, die Konfliktparteien an die mit Moskauer Hilfe ausgehandelte Feuerpause zu erinnern.

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