Dänemark

Mehr als doppelt so schnell wie sonst im Sommer üblich.
Chronik  »  Klimaerwärmung

Grönländischer Eisschild schmilzt derzeit massiv

Angesichts außergewöhnlich hoher Temperaturen schmilzt der grönländische Eisschild nach Angaben dänischer Forschenden derzeit „massiv“ ab. Seit Mittwoch schmölzen täglich rund acht Milliarden Tonnen Eis, berichtete die Website Polar Portal am Samstag. Das sei das Doppelte des üblichen Wertes im Sommer. Im Norden Grönlands herrschen nach Angaben der dänischen Wetterbehörde DMI derzeit Temperaturen von mehr als 20 Grad Celsius, doppelt so viel wie durchschnittlich im Sommer.

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Hoffentlich ist man für drohende Welle gerüstet.
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WHO warnt vor weiterer Corona-Welle in Europa

Die Weltgesundheitsorganisation WHO mahnt zu anhaltender Vorsicht in der Pandemie und warnt vor der Gefahr einer weiteren Corona-Welle in Europa. Nach einem mehrwöchigen Rückgang sei die Zahl der neuen Fälle in der vergangenen Woche wieder um zehn Prozent gestiegen - angetrieben durch Reisen, Menschenansammlungen und der Lockerung von Kontaktbeschränkungen, sagte WHO-Europachef Hans Kluge am Donnerstag in Kopenhagen.

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7 Prozent der gesamteuropäischen Bevölkerung voll geimpft.
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WHO: In Europa mehr vollständig Geimpfte als Infizierte

In Europa sind laut Weltgesundheitsorganisation WHO mittlerweile mehr Menschen vollständig gegen Corona geimpft worden als insgesamt nachweislich mit dem Virus infiziert gewesen sind. Vor 462 Tagen seien die ersten Infektionen in der europäischen Region gemeldet worden, sagte WHO-Europa-Regionaldirektor Hans Kluge am Donnerstag. Seitdem sei das Virus bei 5,5 Prozent der gesamten europäischen Bevölkerung nachgewiesen worden, während sieben Prozent vollständig geimpft wurden.

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Aufnahmen von Massengräbern für die Tiere zeigten zuletzt, dass etliche tote Nerze wegen sich in ihren Körpern ausdehnender Gase wieder an die Oberfläche gelangt sind.
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Leichen gekeulter Nerze könnten wieder ausgegraben werden

Die Leichen etlicher getöteter Nerze in Dänemark könnten bald womöglich wieder aus ihrer letzten Ruhestätte ausgegraben werden. Mehrere Parteien im Parlament in Kopenhagen befürchten, dass die gekeulten Pelztiere beim Verwesungsprozess Phosphor und Stickstoff absondern und somit etwa das Trinkwasser oder Badegewässer verunreinigen könnten. Deshalb spricht sich eine politische Mehrheit für das Ausgraben der Tiere aus.

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Wegen einer Corona-Mutation mussten zahlreiche Nerze getötet werden.
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Politik  »  Gesundheit

Nerzskandal in Dänemark kostet zuständigen Minister den Job

Die Verwirrung um die Massenkeulung von Millionen Nerzen in Dänemark hat zum Rücktritt des zuständigen Ministers geführt. Er sei zu dem Schluss gekommen, dass er nicht länger die ausreichende Unterstützung einer Mehrheit der dänischen Parlamentsparteien innehabe, schrieb Lebensmittelminister Mogens Jensen am Mittwoch in den sozialen Medien. Deshalb habe er Ministerpräsidentin Mette Frederiksen mitgeteilt, aus der Regierung auszutreten.

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Millionen Nerze sollen in Dänemark getötet werden.
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Massenkeulung dänischer Nerze: Mehrheit steht

In Dänemark hat sich die Regierung eine politische Mehrheit für eine rechtliche Grundlage zur Massenkeulung von mehreren Millionen Nerzen gesichert. Die sozialdemokratische Minderheitsregierung von Ministerpräsidentin Mette Frederiksen einigte sich nach Angaben des Wirtschaftsministeriums am Montagabend mit ihren Unterstützerparteien aus dem linken Lager auf eine entsprechende Vereinbarung.

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Trauriges Schicksal für die Pelztiere.
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1,9 Millionen Nerze in Dänemark wegen Covid-19 getötet

In Dänemark sind nach dem Auftreten von Nerz-Corona-Varianten bereits 1,9 Millionen der etwa 15 Millionen Nerze in Zuchtanlagen getötet worden. Das teilte die dänische Polizei am Sonntag mit. Um die Ausbreitung der mutierten Erreger in der Bevölkerung einzudämmen, haben zudem in 7 norddänischen Kommunen mit insgesamt 280.000 Einwohnern am Wochenende alle Lokale geschlossen.

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Alle Nerze im Land sollen laut Regierung getötet werden.
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200 Menschen in Dänemark mit Nerz-Virus-Variante infiziert

In Dänemark haben sich seit Juni mindestens 214 Menschen mit ursprünglich bei Nerzen aufgetretenen Varianten des Coronavirus infiziert. 200 der Fälle wurden in der Region Nordjütland nachgewiesen, wie das dänische Gesundheitsinstitut SSI mitteilte. In dieser Region befinden sich besonders viele Nerzfarmen. Landesweit wurde SARS-CoV-2 bis Freitag in 216 Zuchtanlagen gefunden.

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Die toten Nerze wurden in speziellen Containern abtransportiert.
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Mutation bei Nerzen: „Verhindern, dass Covid-19 zu Covid-20 wird“

Nachdem Dänemark am Mittwoch bekannt gegeben hat, alle gezüchteten Nerze wegen des Risikos einer auf den Menschen übertragbaren Mutation des Coronavirus töten, berichtete der österreichische Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP), umgehend mit seinem dänischen Amtskollegen Jeppe Koffod und dem WHO-Regionaldirektor für Europa Kontakt aufgenommen zu haben. „Wir müssen verhindern, dass Covid-19 zu Covid-20 wird“, sagte Schallenberg einem Statement gegenüber der APA.

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Doku zeigt Verstöße Nordkoreas gegen Sanktionen.
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Dänischer Koch spioniert in Nordkorea - Enthüllungs-Doku

Ein dänischer Koch hat laut einer internationalen TV-Dokumentation Machenschaften Nordkoreas zur Umgehung von UN-Sanktionen aufgedeckt. Dänemark und Schweden wollen nun das Sanktionskomitee der Vereinten Nationen darüber informieren. Die dreiteilige Doku „Muldvarpen – undercover i Nordkorea“ (Der Maulwurf - Undercover in Nordkorea) des Dokumentarfilmers Mads Brügger war am Montag vom dänischen Rundfunksender DR veröffentlicht worden.

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Angesichts der hohen Anzahl an Neuinfektionen gilt Wien in Deutschland und Belgien bereits seit Mittwoch offiziell als Corona-Risikogebiet.
Politik  »  Coronavirus

Dänemark setzt Österreich ebenfalls auf rote Liste

Dänemark rät ab sofort von allen nicht unbedingt notwendigen Reisen nach Österreich ab. Das staatliche „Serum Institut“ SSI setzte Österreich am Donnerstag auf die Liste jener Länder, welche die dänischen Risikokriterien nicht erfüllen. Reisende, die aus Österreich nach Dänemark zurückkommen, werden ab sofort aufgefordert, sich einem Covid-Test zu unterziehen.

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