Diplomatie

2 iranische "TOR"-Raketen trafen das Flugzeug.
Politik  »  Konflikte

2. Bericht von Irans Luftfahrtbehörde zu Flugzeugabschuss

Das irrtümlich im Iran abgeschossene ukrainische Passagierflugzeug wurde durch 2 Raketen zum Absturz gebracht. Das ist das Ergebnis eines zweiten Berichts der iranischen Luftfahrtbehörde, wie die iranische Nachrichtenagentur Isna in der Nacht auf Dienstag berichtete. Demnach wurde die Maschine nahe Teheran von 2 Raketen des Typs „TOR“ aus nördlicher Richtung getroffen.

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Ali Larijani will die EU aus den US-Klauen befreien.
Politik  »  Atompolitik

Iran ruft EU im Atomstreit zu Fairness

Der iranische Parlamentspräsident Ali Larijani hat die Europäer aufgefordert, im Atomstreit „fair“ zu bleiben, und gleichzeitig vor Gegenmaßnahmen gewarnt. „Falls sich die EU im Atomstreit unverhältnismäßig verhält, werden wir verhältnismäßig darauf reagieren“, sagte Larijani am Sonntag nach Angaben der staatliche Nachrichtenagentur IRNA. Dies solle keine Drohung, aber eine deutliche Ansage sein.

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Irans Außenminister Zarif übt Kritik.
Politik  »  EU

Iran kritisiert Europäer im Atomstreit

Der Iran hat den Europäern vorgeworfen, im Atomstreit aus Angst vor den USA eingeknickt zu sein. „Die E3 (Deutschland, Frankreich und Großbritannien) hat die Überreste des Wiener Atomabkommens geopfert, um die neuen Zölle von (US-Präsident Donald) Trump zu vermeiden“, twitterte Außenminister Mohammed Javad Zarif am Donnerstag.

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Der Iran gab zu, das Flugzeug unabsichtlich abgeschossen zu haben.
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Politik  »  Konflikte

Neuer Videobeweis: Flugzeug von 2 iranischen Raketen getroffen

Nach dem Abschuss eines ukrainischen Flugzeugs mit 176 Menschen an Bord nahe Teheran soll ein weiteres Video nun zeigen, dass die Maschine von zwei iranischen Raketen getroffen wurde. Das berichteten die „New York Times“ und das „Wall Street Journal“ am Dienstag (Ortszeit). Beide Blätter gaben unabhängig voneinander an, Aufnahmen aus einer Überwachungskamera verifiziert zu haben.

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Trump klopfte vor seinen Anhängern wieder einmal derbe Sprüche.
Politik  »  Konflikte

Trump schimpft getöteten iranischen General Hurensohn

Mit derben Worten hat US-Präsident Donald Trump den iranischen Militärstrategen Qassem Soleimani beleidigt, der vom US-Militär gezielt mit einem Luftangriff getötet wurde. Er sagte am Dienstag (Ortszeit) bei einem Wahlkampfauftritt, viele Menschen hätten unter von Soleimani veranlassten Gewalttaten gelitten. Sie hätten „keine Beine und keine Arme mehr wegen dieses Hurensohns“.

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US-Außenminister Mike Pompeo ist empört.
Politik  »  Konflikte

Neuer Raketenbeschuss auf irakische Militärbasis

Auf der von US-Truppen genutzten Luftwaffenbasis Balad im Irak sind am Sonntag 8 Raketen des Typs Katjuscha eingeschlagen. Dabei seien 4 irakische Soldaten verletzt worden, teilte das Militär der staatlichen Nachrichtenagentur INA zufolge mit. Wer hinter dem Angriff steckt, war zunächst unklar. Der Stützpunkt liegt rund 80 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bagdad.

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Proteste gegen das iranische Regime in Teheran.
Politik  »  Konflikte

Proteste gegen iranisches Regime nach Flugzeugabschuss

Nach dem Abschuss eines ukrainischen Flugzeugs wächst der innenpolitische Druck auf das iranische Regime. Oppositionsführer Mehdi Karroubi hat den Obersten geistlichen Führer, Ayatollah Ali Khamenei, zum Rücktritt aufgefordert. Karroubi kritisierte am Samstag, dass die Öffentlichkeit erst mit Verzögerung über die Absturzursache informiert worden sei. Auch regierungskritische Proteste gab es.

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Josep Borrell: "Wir wollen diese Vereinbarung retten".
Politik  »  EU

Europäer fordern Iran zum Festhalten an Atomabkommen auf

Beim EU-Sondertreffen zum Iran-Konflikt hat die EU Teheran aufgefordert, sich nicht aus dem Atomabkommen zurückzuziehen. , sagte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell am Freitagabend in Brüssel. Denn ohne das Abkommen von 2015 hätte „der Iran heute eine Atombombe“. Borrell fügte aber hinzu, er wisse nicht, ob die Rettung der Vereinbarung noch möglich sei.

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Iran weist Spekulationen über Flugzeug-Abschuss zurück.
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Politik  »  Flugzeugabsturz

Boeing-Absturz im Iran: Ermittlung hat begonnen

Die Ermittlung der Ursache des Absturzes einer ukrainischen Passagiermaschine bei Teheran hat begonnen. Iranische und ukrainische Experten hätten ihre Arbeit in einem Labor am Flughafen Mehrabad in der Hauptstadt Teheran aufgenommen, gab der Leiter der iranischen Luftfahrtbehörde, Ali Abedsadeh, am Freitag im iranischen Fernsehen bekannt.

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Details zu US-Strafmaßnahmen gegen Teheran nannte Trump nicht.
Politik  »  Atompolitik

Neue US-Sanktionen gegen den Iran bereits beschlossen

Die neuen US-Wirtschaftssanktionen gegen den Iran sind nach Angaben von Präsident Donald Trump bereits beschlossen. „Ich habe sie gerade erst gebilligt“, sagte Trump am Donnerstag im Weißen Haus auf eine Journalistenfrage zu den Sanktionen. Die Strafmaßnahmen gegen Teheran seien verschärft worden. „Sie waren schon sehr strikt, aber jetzt wurden sie bedeutend verschärft.“

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Außenminister-Krisentreffen in Brüssel.
Politik  »  EU

EU sucht Lösungen für Konflikte um Iran und Libyen

Die EU verstärkt ihre Bemühungen, die Konflikte um den Iran und Libyen zu entschärfen. Die Außenminister Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens und Italiens reisten am Dienstag kurzfristig zu einem Sondertreffen in Brüssel, wie die Regierungen der Länder mitteilten. Dabei geht es um die Ankündigung des Irans, weitere Schritte zum Rückzug aus dem internationalen Atomabkommen zu unternehmen.

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Im Nahen Osten droht auch aufgrund von Trump eine Eskalation.
Politik  »  IS

Trump droht Irak mit Sanktionen bei Zwangs-Truppenabzug

Nach dem Iran sieht sich nun auch der Irak mit massiven Drohungen von US-Präsident Donald Trump konfrontiert: Demnach muss sich die Regierung in Bagdad auf drastische Sanktionen gefasst machen, der Iran auf verheerende Gegenschläge im Falle eines Angriffs auf US-Ziele. Im Nahen Osten droht eine militärische Eskalation.

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Luo Huining wird Leiter des Verbindungsbüros in Hongkong.
Politik  »  Demonstration

Peking wechselt Top-Vertreter in Hongkong aus

Inmitten der anhaltenden Proteste in Hongkong hat die chinesische Regierung ihren hochrangigsten Vertreter in der Sonderverwaltungszone abberufen. Der Leiter des Verbindungsbüros in Hongkong, Wang Zhimin, sei abgesetzt worden, berichtete der staatliche Fernsehsender CCTV am Samstag. Wang sei durch Luo Huining ersetzt worden. Gründe für den Wechsel nannte der Sender nicht.

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Der Jounalist Jamal Khashoggi wurde 2018 ermordet.
Politik  »  Tötung

Fünf Personen wegen Khashoggi-Mord zum Tode verurteilt

Im Fall des ermordeten Journalisten Jamal Khashoggi hat die Justiz in Saudi-Arabien fünf Todesurteile verhängt - und das direkte Umfeld von Kronprinz Mohammed bin Salman für entlastet erklärt. „Das Gericht hat Todesurteile gegen fünf Männer verhängt, die direkt an dem Mord beteiligt waren“, erklärte die Staatsanwaltschaft in Riad am Montag.

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Khashoggi wurde 2018 im saudischen Konsulat in Istanbul getötet.
Politik  »  Tötung

UNO-Vorwürfe gegen Merkel und Macron im Fall Kashoggi

Die UNO-Berichterstatterin für außergerichtliche Tötungen, Agnes Callamard, hat die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron der „Komplizenschaft“ mit Saudi-Arabien bezichtigt. International sei nicht genug unternommen worden, um den Mord an dem saudi-arabischen Journalisten Jamal Khashoggi aufzuklären, kritisierte die Französin Callamard.

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Prinzessin Haja vor ihrer Anhörung in London.
Politik  »  Diplomatie

Prinzessin Haja erhält jordanischen Diplomatenstatus

Die vor mehreren Monaten mit ihren beiden Kindern nach London geflohene Ehefrau des Emirs von Dubai, Prinzessin Haja Bint al-Hussein (45), ist zur jordanischen Diplomatin berufen worden. Das geht aus einem Dokument des britischen Außenministeriums hervor. Die Prinzessin erschien am Dienstag in London zu einer Anhörung vor dem Familiengericht, wie auf Bildern in britischen Medien zu sehen war.

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