Dissidenten

Kremlkritiker Nawalny überlebte den Anschlag nur knapp.
Politik  »  EU

EU setzt Putin-Vertraute auf Sanktionsliste

Die EU hat Sanktionen gegen hohe russische Offizielle wegen der Vergiftung des Oppositionspolitikers Alexej Nawalny und des militärischen Eingreifens in Libyen in Kraft gesetzt. Ein ranghoher EU-Diplomat sagte, dass mit Jewgeni Prigoschin auch ein Vertrauter von Russlands Präsident Wladimir Putin mit einer Einreise- und Kontensperrung belegt werde. Prigoschin werde vorgeworfen, für den Einsatz der russischen Söldner-Truppe „Wagner“ in Libyen verantwortlich zu sein.

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Nawalny möchte dennoch in seine Heimat zurückkehren.
Politik  »  Anschlag

Nawalny: Putin steckt hinter meiner Vergiftung

Der Kreml-Kritiker Alexej Nawalny verdächtigt den russischen Präsidenten Wladimir Putin als Drahtzieher seiner Vergiftung. „Ich behaupte, dass hinter der Tat Putin steht, und andere Versionen des Tathergangs habe ich nicht“, zitierte das deutsche Magazin „Spiegel“ Nawalny in einem am Donnerstag zunächst in Auszügen veröffentlichten Interview. Der Oppositionspolitiker kündigte demnach an, dennoch in seine Heimat zurückzukehren.

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Nawalny plant, wieder nach Russland zurückzukehren.
Politik  »  Giftanschlag

Nawalny muss sich noch mindestens einen Monat erholen

Der vergiftete Kremlkritiker Alexej Nawalny wird nach Aussage eines Aktivisten noch mindestens einen Monat benötigen, um sich zu erholen. „Er ist immer noch nicht wieder zu 100 Prozent wie vorher“, sagte der Filmproduzent und Gründer der Organisation Cinema for Peace, Jaka Bizilj, am Donnerstag in Berlin. Nawalnys Team habe deutlich gemacht, dass der Oppositionspolitiker nach Russland zurückkehren und sein Engagement dort fortsetzen werde.

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Streit um Vergiftung Alexej Nawalnys geht weiter.
Politik  »  Giftanschlag

Kreml beklagt Probleme bei Untersuchungen im Fall Nawalny

Im Fall des vergifteten Regierungskritikers Alexej Nawalny hat Russland Schwierigkeiten bei den Untersuchungen beklagt. Die Mitarbeiter Nawalnys hätten viele Beweise beiseitegeschafft, was die Überprüfungen erschwere, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Dienstag der Agentur Interfax zufolge. Russland weist bisher alle Vorwürfe zurück, dass auf Nawalny ein Giftanschlag verübt worden sein soll.

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Nawalny traut den russischen Behörden nicht.
Politik  »  Anschlag

Nawalny will von Russland Rückgabe seiner Kleidung

Der Kreml-Kritiker Alexej Nawalny hat von Russland die Rückgabe der Kleidung gefordert, die er vor mehr als einem Monat am Tag seiner Vergiftung trug. „Meine Kleidung ist ein sehr wichtiger Beweis“, schrieb Nawalny am Montag auf seiner Webseite. Die russischen Ermittler würden dieses „entscheidende Beweisstück verbergen“.

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Nawalny erwachte vor wenigen Tagen aus dem Koma.
Politik  »  Giftanschlag

Kreml zweifelt an neuen Beweisen im Fall Nawalny

Der Kreml hat Zweifel an neuen Beweisen für eine Vergiftung des Oppositionellen Alexej Nawalny bereits in Russland. Sein Team hatte zuvor berichtet, dass an einer Wasserflasche in Nawalnys Hotelzimmer in Sibirien Spuren des Nervengiftes Nowitschok gefunden worden seien. „Die Geschichte enthält zu viel Absurdes, um jemanden aufs Wort zu glauben“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Freitag.

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Der russische Oppositionelle befindet sich immer noch zur Behandlung in Berlin.
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Nawalny laut Team im Hotelzimmer in Tomsk vergiftet

Kremlkritiker Alexej Nawalny ist seinem Team zufolge in seinem Hotelzimmer in der sibirischen Stadt Tomsk vergiftet worden. Dort habe sich eine Flasche mit vergiftetem Wasser befunden, hieß es zu einem am Donnerstag auf Nawalnys Konto in den sozialen Medien verbreiteten Video. Der russische Oppositionelle kollabierte am 20. August auf einem Inlandsflug. Er wurde danach zur Behandlung nach Berlin geflogen.

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Nawalny ist seit ein paar Tagen wieder bei Bewusstsein.
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Fall Nawalny: Moskau will auf etwaige Sanktionen reagieren

Russland will mögliche Sanktionen im Fall des vergifteten Regierungskritikers Alexej Nawalny nicht unbeantwortet lassen. „Wir werden natürlich reagieren“, sagte Außenminister Sergej Lawrow am Samstag im staatlichen Fernsehsender Rossija 1 in Moskau. „Dies kann nicht ohne eine Reaktion bleiben.“ Das Prinzip der Gegenseitigkeit in internationalen Beziehungen sei nicht aufgehoben worden.

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Der Fall Nawalny belastet das Verhältnis zwischen Moskau und Berlin.
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Russische Polizei will Nawalny in Deutschland befragen

Die russische Polizei will eine Befragung des vergifteten Kreml-Kritikers Alexej Nawalny in Deutschland beantragen. Russische Ermittler wollten ihre deutschen Kollegen bei den Ermittlungen begleiten und dem Oppositionellen „klärende Fragen“ stellen, erklärte die Polizei in Sibirien am Freitag. Der deutschen Regierung liegt nach eigenen Angaben noch kein entsprechendes Gesuch aus Moskau vor.

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Es sei eine europäische Reaktion gefragt, so Merkel.
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Moskau wirft Berlin Bluff im Fall Nawalny vor

Im Streit um die Vergiftung des Kremlkritikers Alexej Nawalny erwartet Russland von Deutschland Belege. „Es ist an der Zeit, die Karten offen zu legen, weil es für alle klar ist: Berlin blufft, um einem schmutzigen politischen Getue dienlich zu sein“, schrieb die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Dienstag auf sozialen Medien.

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Der Gesundheitszustand des Putin-Kritikers Nawalny hat sich verbessert.
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Russischer Oppositioneller Nawalny aus dem Koma geholt

Das künstliche Koma des vergifteten russischen Oppositionspolitikers Alexej Nawalny ist beendet worden. Sein Gesundheitszustand habe sich verbessert, und er werde schrittweise von der maschinellen Beatmung entwöhnt, erklärte die Berliner Universitätsklinik Charité am Montag. Nawalny reagiere auf Ansprache, Langzeitfolgen der schweren Vergiftung seien jedoch weiterhin nicht auszuschließen.

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Kremlkritiker Nawalny wird zurzeit in der Charité behandelt.
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Moskauer Ermittler wollen Auskunft von Berlin zu Nawalny

Im Fall des mutmaßlich vergifteten Kremlkritikers Alexej Nawalny haben russische Ermittler einem Zeitungsbericht zufolge von Deutschland Auskunft über medizinische Erkenntnisse eingefordert. Das Blatt „RBC“ berichtete am Mittwoch, der Moskauer Generalstaatsanwalt habe ein entsprechendes Gesuch an das Justizministerium in Berlin gestellt.

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Nawalny liegt weiterhin auf der Intensivstation der Charité.
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Nawalnys Zustand unverändert ernst

Eine Woche nach dem mutmaßlichen Giftanschlag auf den russischen Oppositionspolitiker Alexej Nawalny hat die Berliner Charité den Gesundheitszustand des 44-Jährigen als „unverändert ernst“ bezeichnet. Nawalny liege weiterhin auf der Intensivstation im künstlichen Koma und werde maschinell beatmet, teilte die Universitätsklinik am Freitag mit.

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