Explosion in Beirut

An der Zeremonie nahm auch Frankreichs Präsident Macron teil.
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Libanon feiert 100. Jahrestag der Staatsgründung

Inmitten einer der schwersten Krisen seiner Geschichte hat der Libanon den 100. Jahrestag seiner Staatsgründung gefeiert. An der Zeremonie nördlich der Hauptstadt Beirut nahm am Dienstag auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron teil. In einem Zedernwald pflanzte Macron einen Baum, wie libanesische Medien meldeten.

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Bei der Explosion starben mehr als 170 Menschen.
Chronik  »  Coronavirus

Covid-Situation im Libanon verschärft sich nach Explosion

Nach der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut sind die Kapazitäten in der libanesischen Hauptstadt für die Behandlung von Corona-Patienten nahezu erschöpft. „Staatliche und private Krankenhäuser insbesondere in der Hauptstadt haben sehr begrenzte Kapazitäten, sowohl was Intensivbetten als auch Beatmungsgeräte angeht“, sagte der libanesische Gesundheitsminister Hamad Hassan am Montag.

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Lokale und Restaurants gehören ebenfalls zu den zerstörten und beschädigten Gebäuden.
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Crowdfunding soll Beiruts Ausgehviertel retten

Die verheerende Explosion in Beirut vor rund 2 Wochen hat nicht nur den Hafen schwer zerstört, sondern auch das Herz der Stadt: seine beliebtesten Ausgehviertel mit Bars, Cafés, Restaurants und Galerien, die auch viele Touristen angezogen haben. Um sie zu retten, haben Eigentümer und Unterstützer im Internet Spendenkampagnen gestartet. Crowdfunding soll auch Schulen und kleinen Geschäften das Überleben nach der Katastrophe sichern.

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Viele Gebäude, darunter auch Krankenhäuser, wurden durch die Explosion in Beirut zerstört.
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Viele Spitäler in Beirut laut WHO „nicht funktionsfähig“

Die Explosionskatastrophe in Beirut und die Corona-Pandemie haben Libanons Gesundheitssystem in eine tiefe Krise gestürzt. Mehr als die Hälfte der medizinischen Einrichtungen in der Hauptstadt seien nach der verheerenden Detonation im Hafen nicht mehr funktionsfähig, teilte die Weltgesundheitsorganisation WHO am Mittwoch mit. Zugleich kletterte die Zahl der täglich neu registrierten Corona-Fälle in dieser Woche auf ein Rekordhoch.

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In Beriut kommt es immer wieder zu Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten.
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Politik  »  Explosion in Beirut

Suche nach neuer Regierung im Libanon beginnt

Nach der Explosion im Hafen von Beirut und dem Regierungs-Rücktritt steht der Libanon vor einer ungewissen politischen Zukunft. Ministerpräsident Hassan Diab erklärte am Montagabend offiziell das Ende seines Kabinetts. Die großen politischen Blöcke müssen sich nun auf einen Nachfolger einigen. Wegen der schweren Wirtschaftskrise, der Coronakrise und den Folgen der Detonation ist der Druck groß.

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Himmel über Beirut: Der Südtiroler Dietmar Überbacher arbeitet für die italienische Agentur für Entwicklungszusammenarbeit im Libanon.
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Südtiroler in Beirut: „Das Haus hat gewackelt, die Fenster zerbarsten“

Montag, 14 Uhr, geschäftiges Treiben in den Straßen von Beirut. Viele Freiwillige sind unterwegs, um Freunden, Bekannten und Nachbarn beim Aufräumen nach der verheerenden Explosion vom vergangenen Dienstag beizustehen. Einer von ihnen ist Dietmar Überbacher aus Raas, der seit 2012 für die italienische Agentur für Entwicklungszusammenarbeit im Libanon arbeitet und im Interview mit dem Tagblatt „Dolomiten“ gesprochen hat.

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Hassan Diab tritt zurück.
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Libanons Regierung tritt zurück

Die libanesische Regierung tritt nach der Explosionskatastrophe in Beirut vergangene Woche zurück. Das teilte Ministerpräsident Hassan Diab am Montag mit. Er erklärte ferner, man stehe geeint mit dem Volk im Ruf nach Gerechtigkeit für „dieses Verbrechen“. Nach der verheerenden Explosion im vergangenen Dienstag waren die Forderungen nach einem Rücktritt der Regierung lauter geworden.

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Nach der Explosion in Beirut mit 160 Toten und rund 6000 Verletzten haben viele Libanesen ihr Vertrauen in die Politik verloren.
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Regierung des Libanon wankt: 2 Minister legen Ämter nieder

Nach wachsendem Zorn über eine möglicherweise vermeidbare Explosion mit vielen Toten und Verletzten in Beirut gerät die Regierung des Libanons immer stärker ins Wanken. 2 Minister legten am Sonntag ihre Ämter nieder. Ministerpräsident Hassan Diab war bemüht, weitere Kabinettsmitglieder vor einer für Montag geplanten Sitzung von einem Rücktritt abzuhalten, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen erfuhr.

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Die Explosion hinterließ eine Schneise der Verwüstung.
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43 Meter tiefer Krater nach Explosion in Beirut

Die Explosion von 2750 Tonnen Ammoniumnitrat im Hafen der libanesischen Hauptstadt Beirut hat einen 43 Meter tiefen Krater in den Boden gerissen. Dies sagte ein Sicherheitsvertreter am Sonntag unter Berufung auf französische Experten, die derzeit den Unglücksort untersuchen. Insgesamt wurden laut den Behörden 158 Menschen getötet, 21 weitere werden noch vermisst.

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