Extremismus

Blick durch eine zerbrochene Fensterscheibe in Kabul (Symbolbild).
Politik  »  Anschlag

10 Tote bei Explosionen in Kabul

In der afghanischen Hauptstadt Kabul sind bei 2 separaten Anschlägen auf Minibusse mindestens 10 Zivilisten getötet worden. Mindestens 12 weitere seien verletzt worden, teilte ein Polizeisprecher am Mittwoch mit. Die Explosionen ereigneten sich am späten Dienstagabend (Ortszeit) in kurzer Abfolge im Westen der Stadt. Es war zunächst unklar, wieso die Minibusse Ziel eines Angriffs waren.

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Der bewaffnete Konflikt zwischen den militant-islamistischen Taliban und der afghanischen Regierung hat sich in den vergangenen Monaten intensiviert.
Politik  »  Konflikte

Seit Jänner mehr als 100.000 Vertriebene in Afghanistan

In Afghanistan sind seit Jahresbeginn mehr als 100.000 Menschen innerhalb des Landes vor Kämpfen und Gefechten aus ihren Dörfern und Städten geflohen. Das geht aus Daten der UNO-Agentur zur Koordinierung humanitärer Hilfe (OCHA) hervor. Rund die Hälfte davon sei vor Kämpfen aus den östlichen und nordöstlichen Landesprovinzen geflohen. Im Vorjahr war die Zahl von mehr als 100.000 Binnenflüchtlingen erst Ende Juli erreicht worden.

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Flaggen auf Halbmast an nationalen Trauertag.
Politik  »  Konflikte

Afghanistan trauert um mehr als 100 Tote nach Anschlägen

Nach dem Anschlag nahe einer Schule in der afghanischen Hauptstadt Kabul hat das Land am Dienstag einen nationalen Trauertag abgehalten. Präsident Ashraf Ghani und Dutzende hochrangige Regierungsvertreter nahmen an einer Gebetszeremonie in der Großen Moschee des Regierungspalastes teil, wie es in einer Mitteilung hieß. Die Flaggen wehten im ganzen Land auf Halbmast.

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Bin Laden war der meistgesuchte Terrorist der Welt.
Politik  »  Terrorismus

Osama bin Laden wurde vor zehn Jahren getötet

Heute (2. Mai) jährt sich der Todestag von Osama bin Laden zum zehnten Mal. Bis zu seiner Erschießung durch Spezialeinheiten der US-Armee im pakistanischen Abbottabad war er mit einem Kopfgeld von 50 Millionen Dollar (41,43 Mio. Euro) der weltweit am meisten gesuchte Terrorist. Er gründete die Terrororganisation Al-Kaida (dt. die Basis, das Fundament) und zeichnete für zahlreiche schwere Anschläge, darunter die Terroranschläge am 11. September 2001 in den USA, verantwortlich.

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Die Unruhe unter den afghanischen Soldaten wächst.
Politik  »  Konflikte

Angespannte Lage in Afghanistan

Die Lage in Afghanistan ist weiter angespannt. Nach dem Autobombenanschlag mit mindestens 30 Toten und mehr als 60 Verletzten am Freitag, war das Töten auch in der Nacht auf Samstag weitergegangen. Am Luftwaffenstützpunkt Bagram wurden mindestens 2 Soldaten getötet und 18 verletzt. Die Taliban hielten sich unterdessen eine Reaktion auf den verspäteten Abzug der internationalen Truppen aus Afghanistan offen. Eigentlich hätte dieser am 1. Mai abgeschlossen sein sollen.

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Eine Polizistin wurde am Freitag nahe der Hauptstadt getötet.
Politik  »  Terrorismus

Frankreich kündigt härteren Anti-Terror-Kampf an

Nach der tödlichen Attacke auf eine Polizeimitarbeiterin in Frankreich will die Regierung härter gegen den Terrorismus kämpfen und dafür die Gesetzgebung verschärfen. Die Bedrohung durch den Terrorismus sei immer noch groß, sagte Innenminister Gérald Darmanin dem Sonntagsblatt „Journal du Dimanche“. Mit Blick auf den Anschlag am Freitag im Rambouillet bei Paris fügte er hinzu: „Das ist ein islamistischer Anschlag.“

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General Miller befehligt den Rest der ausländischen Truppen in Afghanistan.
Politik  »  Verteidigung

Abzug letzter Truppen aus Afghanistan faktisch eingeleitet

Die USA und NATO haben nach fast 20 Jahren den Prozess ihres Abzugs aus Afghanistan mit örtlichen Maßnahmen faktisch eingeleitet. Das erklärte der General der US- und NATO-Streitkräfte in Afghanistan, General Austin Scott Miller, am Sonntag vor Journalisten in Kabul. Das offizielle Datum werde der 1. Mai sein, sagte Miller. Gleichzeitig habe man „durch das Ergreifen von Maßnahmen vor Ort“ bereits damit begonnen.

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Entsetzen nach Bluttat bei Paris.
Chronik  »  Terrorismus

Mögliche Komplizen von mutmaßlichem Terroristen in Frankreich gesucht

Nach der mutmaßlichen Terrorattacke auf eine Polizeimitarbeiterin in der Nähe von Paris suchen Ermittler nach möglichen Hintermännern des Tatverdächtigen. Polizisten nahmen am Freitagabend 3 Menschen aus dem Umfeld des 36-Jährigen in Gewahrsam, wie Justizkreise der Deutschen Presse-Agentur in Paris bestätigten. Der Angreifer war unmittelbar nach der Tat von der Polizei getötet worden.

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Polizeipräsenz beim Prozess gegen mutmaßliche Jihadisten in Linz.
Politik  »  Prozess

3 mutmaßliche Jihadisten in Linz vor Gericht

Der Prozess gegen mutmaßliche Jihadisten und Mitglieder des islamischen Linzer Glaubensvereins Rahmet hat am Montag wegen des Verbrechens der staatsfeindlichen Verbindung in der oberösterreichischen Landeshauptstadt im Landesgericht begonnen. Der Oberste Gerichtshof hatte im Vorjahr die Urteile des Grazer Landesgerichts teilweise aufgehoben, weshalb nochmals verhandelt wird. Das Verfahren wurde nach Linz delegiert, da die Angeklagten aber auch Zeugen großteils von dort stammen.

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Das Bild zeigt die Stadt Saraqib im Jahr 2020.
Politik  »  Chemie-Waffen

Syrische Luftwaffe verübte 2018 Chlorgasangriff in Saraqib

Die syrische Luftwaffe hat nach Erkenntnissen internationaler Experten vor drei Jahren in der Stadt Saraqib einen Chlorgasangriff verübt. Zu diesem Ergebnis kam die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) in einer inzwischen abgeschlossenen Untersuchung, wie sie am Montag in Den Haag mitteilte. Demnach ereignete sich der Angriff am 4. Februar 2018. Die syrische Regierung äußerte sich dazu vorerst nicht.

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Der Clinch mit dem "illiberalen" Orban in der EVP spitzt sich zu.
Politik  »  Europa

Orban droht EVP-Fraktion im EU-Parlament mit Austritt

Ungarns Regierungschef Viktor Orban droht der EVP-Fraktion im EU-Parlament, die die Abgeordneten seiner rechtskonservativen Fidesz-Partei suspendieren will: Wenn es zur Abstimmung und Annahme einer neuen Geschäftsordnung der Fraktion komme, welche die Suspendierung oder den Ausschluss ganzer Gruppen möglich macht, würden die Fidesz-Europaabgeordneten von sich aus, aus dem Klub der Europäischen Volkspartei austreten, so Orban in einem Brief an EVP-Fraktionschef Manfred Weber.

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Das Verfahren gegen die Identuitären wurde eingestellt..
Politik  »  Identitäre

Aus für Verfahren gegen Identitäre wegen Terrorvereinigung

Das strafrechtliche Ermittlungsverfahren gegen Vertreter der rechtsextremen Identitären, darunter deren Sprecher Martin Sellner, ist eingestellt worden. Das bestätigte die dafür zuständig gewesene Staatsanwaltschaft Graz gegenüber der APA. Ermittelt worden war wegen des Verdachts der Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung. Anlass waren bei Sellner eingelangte Geldspenden des Christchurch-Attentäters.

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Trump-Anhänger zerstörten Türen und Fenster des Kapitols.
Chronik  »  USA

Erste Kapitol-Besetzer vor Gericht

Erste Beteiligte am Sturm auf das Kapitol in Washington müssen sich am Donnerstag vor Gericht verantworten. Der Polizeichef der Hauptstadt, Robert Contee, sprach von insgesamt 53 Festgenommenen im Zuge der Besetzung des Kongress-Sitzes am Mittwochnachmittag.

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Guterres' Brief an den Sicherheitsrat beinhaltet eine kleine Hoffnung auf Frieden.
Politik  »  Verhandlungen

UNO: Beobachtermission soll Weg zum Frieden in Libyen ebnen

Mit einer ersten gemeinsamen Beobachtungsmission der libyschen Konfliktparteien wollen die Vereinten Nationen den Weg zum lang ersehnten Frieden in dem Bürgerkriegsland ebnen. Generalsekretär Antonio Guterres zufolge einigten sich die Militärvertreter der beiden verfeindeten Seiten darauf, die im Oktober vereinbarte Waffenruhe zusammen mit Hilfe der UNO zu überwachen. Das geht aus einem internen Brief von Guterres an den UNO-Sicherheitsrat hervor, der der dpa vorliegt.

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