Frauen und Männer

Patientinnen in vielen Aspekten benachteiligt.
Chronik  »  Medizin

Erster globaler Report zu Herzkrankheiten bei Frauen

35 Prozent der Frauen sterben weltweit an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dieses Problem wird wissenschaftlich zu wenig untersucht. Bei Betroffenen werden die Krankheiten zu selten diagnostiziert und zu wenig effektiv behandelt. Dies stellen 17 internationale Experten im ersten globalen Bericht zum Thema „Frauen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen“ fest, der am Montag bei der Jahrestagung des American College of Cardiology (ACC) vorgestellt wurde.

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Der Papst beim wöchentlichen Angelus-Gebet.
Politik  »  Glaube

Papst beklagt am Muttertag Gewalt gegen Frauen

Papst Franziskus hat am Muttertag Gewalt gegen Frauen verurteilt. „Präpotenz führt zu einer Entartung der Liebe. Sie führt dazu, andere zu missbrauchen, den geliebten Menschen leiden zu lassen. Ich denke an kranke Liebe, die in Gewalt umschlägt. Wie viele Frauen sind heute Opfer von Gewalt! Das ist keine Liebe“, sagte der Papst beim Sonntagsgebet auf dem Petersplatz.

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Im Landesbeirat für Chancengleichheit wurde über den neuen Gleichstellungsaktionsplan und das Landesgesetz zur Gewaltprävention informiert.
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Politik  »  Frauen

Chancengleichheit: Gleichstellung und Gewaltprävention im Fokus

Der Landesbeirat für Chancengleichheit für Frauen hat sich in seiner jüngsten Sitzung mit zwei Schwerpunktthemen auseinandergesetzt. Zum einen ging es um den Gleichstellungsaktionsplan, an dem innerhalb der nächsten Wochen und Monate intensiv gearbeitet wird. Der zweite Themenschwerpunkt war das neue Landesgesetz zur Gewaltprävention, das in naher Zukunft in Landesregierung und Landtag behandelt werden soll.

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Betroffene Frauen sollen sich verstärkt an die Polizei wenden.
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Chronik  »  Verbrechen

Österreich: Regierung schnürt nach Frauenmorden Maßnahmenpaket

Nach der Serie an Frauenmorden in Österreich haben die zuständigen Minister am Montag ein Maßnahmenpaket gegen die Gewalt in der Privatsphäre präsentiert. So soll künftig der Datenaustausch zwischen den einzelnen Einrichtungen verbessert, die Fallkonferenzen verstärkt und die Tatmotive besser durchleuchtet werden. Zudem soll jede Polizeiinspektion in ganz Österreich über speziell ausgebildete Präventionsbeamte verfügen, kündigte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) an.

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New Yorker Gouverneur Cuomo in Erklärungsnotstand.
Politik  »  Missbrauchsvorwurf

New Yorker Gouverneur entschuldigt sich

Nach neuen Vorwürfen der sexuellen Belästigung hat sich New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo für mögliche „Fehlinterpretationen“ seines Verhaltens entschuldigt und eine Untersuchung angekündigt. „Ich räume ein, dass einige der Dinge, die ich gesagt habe, als unerwünschte Flirts fehlinterpretiert worden sind. Soweit das jemand so empfunden hat, tut mir das aufrichtig leid“, teilte Cuomo am Sonntagabend (Ortszeit) mit. „Ich habe nie jemanden unangemessen berührt“, betonte er.

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Die Medusa-Statue sorgt für Aufregung im "Big Apple".
Kultur  »  USA

2 neue Frauen-Statuen sorgen in New York für Wirbel

2 neue und völlig unterschiedliche Frauen-Statuen - eine Nonne und eine nackte Frau - haben auf ebenfalls völlig unterschiedliche Art und Weise in New York für Wirbel gesorgt. Vor dem Gerichtsgebäude im südlichen Manhattan, in dem unter anderem der frühere Hollywood-Mogul Harvey Weinstein wegen Sexualverbrechen verurteilt wurde, steht seit kurzem eine Medusa-Statue - nackt, mit Schwert in der einen und abgeschnittenem Kopf in der anderen Hand.

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Festivalleiter Mariette Rissenbeek und Carlo Chatrian.
Kultur  »  Filmfestival

Berlinale trennt Schauspielpreise nicht mehr nach Geschlecht

Als eines der ersten großen Filmfestivals will die Berlinale Schauspieler nicht mehr getrennt nach Geschlecht auszeichnen. Bisher wurden im Wettbewerb die „beste Darstellerin“ und der „beste Darsteller“ geehrt. In Zukunft sollen Silberne Bären für die beste Leistung in einer Haupt- und einer Nebenrolle vergeben werden, wie die Festivalleitung am Montag in Berlin ankündigte.

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Nur wer Normen in Frage stelle, könne Veränderungen erreichen.
Chronik  »  Prominente

Herzogin Meghan: Für Veränderung müssen Frauen unbequem sein

Herzogin Meghan (38) ruft Mädchen und Frauen dazu auf, unbequem zu sein, um Veränderungen zu erreichen. „Manchmal ist es nicht offensichtlich, was zu tun ist, und oft ist es die Angst, die uns lähmt und uns davon abhält, mutig und kühn zu sein“, sagte die Frau des britischen Prinzen Harry (35) in einer Videobotschaft für die Online-Konferenz Girl Up Leadership Summit am Dienstag.

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In Hollywood herrscht immer noch Frauenmangel.
Kultur  »  Gleichstellung

Frauenmangel in Hollywood geht auf das Studiosystem zurück

Frauen sind in Hollywoods Filmindustrie in vielen Bereichen unterrepräsentiert. Der Frauenmangel machte zuletzt bei der Oscar-Verleihung im Februar Schlagzeilen, als in der Sparte „Beste Regie“ wieder nur Männer nominiert waren. Forscher der Northwestern University in Evanston (Illinois) haben nun die Rolle von Frauen während 100 Jahren in Hollywood beleuchtet.

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Placido Domingo gesteht Fehlverhalten ein.
Kultur  »  Sexuelle Diskriminierung

Placido Domingo gibt sexuelles Fehlverhalten gegenüber Frauen zu

Nach den Vorwürfen sexueller Übergriffe hat der spanische Opernstar Placido Domingo Fehlverhalten eingestanden und sich dafür bei den betroffenen Frauen entschuldigt. „Ich möchte, dass sie wissen, dass mir der Schmerz, den ich ihnen zugefügt habe, ehrlich leidtut“, erklärte Domingo am Dienstag mit Blick auf die Frauen, die ihm Übergriffe wie aufgezwungene Küsse und Begrapschen vorgeworfen haben.

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Frauen verdienen durchschnittlich um 15,2 Prozent weniger als Männer.
Politik  »  Gleichberechtigung

Equal Pay Day heuer am 25. Februar

Das Frauennetzwerk Business and Professional Women (BPW) begeht am 25. Februar den Equal Pay Day, um auf die Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern aufmerksam zu machen. Der Equal Pay Day steht symbolisch für jenen Tag, bis zu dem Frauen im Vergleich mit Männern, die seit Jahresbeginn bezahlt arbeiten, unbezahlt arbeiten müssen.

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US-Präsident Donald Trump.
Politik  »  Staatsoberhaupt

Vergewaltigungsvorwürfe gegen Trump: Autorin will DNA-Probe

Die Autorin E. Jean Carroll will mithilfe eines DNA-Tests Vergewaltigungsvorwürfe gegen US-Präsident Donald Trump belegen. Ihr Anwalt habe eine Probe von Trumps Erbgut angefordert, schrieb sie am Donnerstagabend auf Twitter. Carroll hatte im Juni den US-Präsidenten beschuldigt, er habe sie vor etwa 25 Jahren in einer Umkleidekabine des New Yorker Luxus-Kaufhauses Bergdorf Goodman vergewaltigt.

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Mit der Plakat-Aktion will der Mailänder Künstler und Aktivist AleXsandro Palombo auf Gewalt an Frauen aufmerksam machen und diese bekämpfen.
Kultur  »  Italien

Blutbeschmierte Gesichter von Politikerinnen auf Plakaten in Mailand

Bilder mit den geschwollenen und blutverschmierten Gesichtern von Angela Merkel, Michelle Obama, Hillary Clinton, Aung San Suu Kyi und Sonia Gandhi sind dieser Tage auf Plakaten in Mailand erschienen. Im Rahmen einer Kampagne zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen lancierte der Mailänder Künstler und Aktivist AleXsandro Palombo eine Plakatierungsaktion an bekannten öffentlichen Orten in Mailand.

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Kronprinz Mohammed bin Salman.
Politik  »  Int. Beziehungen

Saudi-G20-Vorsitz befasst sich mit Frauen und Klimaschutz

Saudi-Arabien will mit seinem Vorsitz in der G20-Gruppe unter anderem auf die Themen Frauen, Klimaschutz und technischen Fortschritt setzen. Die saudische G20-Präsidentschaft, die am Sonntag begann, solle Bedingungen schaffen, „in denen alle Menschen - vor allem Frauen und junge Leute - leben, arbeiten und Erfolg haben können“, teilte das Königreich in der Nacht auf Sonntag mit.

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Gefordert werden etwa Chancengleichheit und Unterstützung für Familien.
Politik  »  Gewalt gegen Frauen

Rom: Großdemo gegen Gewalt an Frauen

Italien macht gegen Gewalt an Frauen mobil: Eine Großdemonstration mit tausenden Teilnehmern fand am Samstag in Rom im Rahmen des jährlichen Aktionstags zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt jeder Form gegenüber Frauen statt. Tausende Menschen versammelten sich in Rom auf der zentralen Piazza della Repubblica und schwenkten Plakate mit Slogans für die Sicherheit der Frauen.

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