Gewalt an Frauen

Der Gesetzentwurf gegen Gewalt an Frauen konnte deutlich verbessert werden.
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Politik  »  Landtag

Gesetzentwurf gegen Gewalt an Frauen einstimmig gebilligt

Die IV. Gesetzgebungskommission hat am Montag eine Anhörung mit dem Frauenhausdienst und anderen Stakeholdern zum Landesgesetzentwurf Nr. 94/21 – Maßnahmen zur Prävention und Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt und zur Unterstützung von Frauen und ihren Kindern – vorgelegt von der Landesregierung auf Vorschlag von Landesrätin Waltraud Deeg – abgehalten und den Gesetzentwurf nach eingehender Debatte einstimmig gebilligt.

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„On Remembrance“: Ein Mahnmal im Gedenken an Femizidopfer in Südtirol und Gewalt an Frauen im Rahmen des Aktionstages „Action Day Frauenmarsch  – Donne in Marcia“.
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Kultur  »  Frauenrechte

Die Wut öffnet Türen

Stopp Femizide: Teil III. Seit Jänner treffen sich zahlreiche Frauen aus unterschiedlichen Südtiroler Kontexten im Orga-Team „Frauenmarsch – Donne in marcia“, um den südtirolweiten Frauenmarsch zu organisieren und das Thema Männergewalt an Frauen noch mehr ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Am Samstag, 25. September, findet in Bozen der nächste Frauenmarsch statt. + Von Heidi Hintner

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Eine Frau in München erlebte ein jahrelanges Martyrium. (Symbolbild)
Chronik  »  Gewalt an Frauen

München: Mann soll Partnerin jahrelang eingesperrt und vergewaltigt haben

Das Telefon abgestellt, die Fenster zugeklebt, die Tür verschlossen: Mehrere Jahre lang soll ein 63-Jähriger seine Lebensgefährtin in ihrer Wohnung in München eingesperrt haben. Am Dienstag begann der Prozess gegen ihn wegen Freiheitsberaubung und mehrfacher Vergewaltigung. Laut Anklage hinderte der Mann seine Freundin jahrelang daran, ohne ihn aus dem Haus zu gehen. Zuletzt habe sie die Wohnung gar nicht mehr verlassen dürfen. Das mutmaßliche Motiv für all das: Eifersucht.

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Der Täter stellte sich der Polizei.
Chronik  »  Bluttat

Graz: Mann schießt mehrfach auf seine Frau

Eine 36-jährige Frau ist am Sonntagnachmittag in Graz von ihrem Ehemann durch Schüsse verletzt worden. Gegen 17.15 Uhr seien mehrere Notrufe eingelangt, wonach in einem Mehrparteienhaus in der Bienengasse im Grazer Bezirk Lend mehrere Schüsse gefallen seien, gab die Polizei in der Nacht auf Montag bekannt. Eine Polizeistreife habe dann die Frau mit Schussverletzungen in der Wohnung liegend vorgefunden. Der tatverdächtige 44-jährige Mann habe sich kurz darauf selbst gestellt.

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Im Fall der getöteten 13-Jähigen in Wien laufen die Ermittlungen.
Chronik  »  Ermittlungen

Getötete 13-Jährige in Wien – 2 Verdächtige in U-Haft

Das Wiener Landesgericht für Strafsachen hat am Freitag im Zusammenhang mit der am vergangenen Wochenende getöteten 13-Jährigen über 2 Tatverdächtige im Alter von 16 und 18 Jahren die U-Haft verhängt. Das gab Gerichtssprecherin Christina Salzborn auf APA-Anfrage bekannt. Die beiden aus Afghanistan stammenden Burschen hätten vor der Haftrichterin Angaben gemacht und sich nicht geständig gezeigt. Die U-Haft sei bis 16. Juli rechtswirksam, sagte Salzborn. Außerdem prangern Opferschutz-Expertinnen Versäumnisse in der Gewaltprävention an.

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Passanten fanden Samstagfrüh in der Donaustadt die leblose Frau auf dieser Grünfläche.
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Chronik  »  Gewalt an Frauen

Wien: Eltern erkennen Tote als 13-jährige Tochter

Bei der Toten, die Samstagmorgen auf einer Grünfläche zwischen Fahrbahnen in Wien-Donaustadt gefunden wurde, handelt es sich um ein erst 13 Jahre altes Mädchen. Ihre Eltern waren am Sonntag in eine Polizeiinspektion in Niederösterreich gekommen und hatten angegeben, dass es sich dabei um ihre Tochter handelt, sagte Polizeisprecher Markus Dittrich am Sonntagabend der APA. Zuvor war bei der Obduktion herausgekommen, dass die Jugendliche erstickt worden war.

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Im Landesbeirat für Chancengleichheit wurde über den neuen Gleichstellungsaktionsplan und das Landesgesetz zur Gewaltprävention informiert.
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Politik  »  Frauen

Chancengleichheit: Gleichstellung und Gewaltprävention im Fokus

Der Landesbeirat für Chancengleichheit für Frauen hat sich in seiner jüngsten Sitzung mit zwei Schwerpunktthemen auseinandergesetzt. Zum einen ging es um den Gleichstellungsaktionsplan, an dem innerhalb der nächsten Wochen und Monate intensiv gearbeitet wird. Der zweite Themenschwerpunkt war das neue Landesgesetz zur Gewaltprävention, das in naher Zukunft in Landesregierung und Landtag behandelt werden soll.

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Im „Bordeauxkeller“ in Eppan war Barbara Rauch im März 2020 getötet worden.
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Chronik  »  Gericht

Mordfall Barbara Rauch: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage

Die Bozner Staatsanwaltschaft ist überzeugt: Lukas Oberhauser habe vorgehabt, Barbara Rauch zu ermorden, als er zu ihr fuhr. Eine der beiden Tatwaffen – ein Messer, das seine Initialen trage – habe er selbst mitgebracht, und er habe den günstigsten Moment abgepasst, um zuzuschlagen. Sollte Oberhauser in diesem Sinne für schuldig befunden werden, droht lebenslange Haft.

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Auch in Südtirol kommt es immer wieder zu Fällen von häuslicher Gewalt.
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Chronik  »  Gewalt

Der stumme Hilfeschrei

Eine Videokampagne aus Kanada geht derzeit viral: Sie zeigt, wie eine Frau mittels stummen Handzeichen signalisiert, Opfer von häuslicher Gewalt zu sein. Wird diese Art des Hilferufs auch hierzulande eingesetzt und funktioniert er wirklich? STOL hat mit Ulrike Oberhammer, der Präsidentin des Landesbeirats für Chancengleichheit gesprochen.

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