Handelspolitik

Der gewählterPräsident Joe Biden setzt auf eine China-Expertin.
Politik  »  Strafzölle

Biden will Katherine Tai als US-Handelsbeauftragte

Die US-Handelsexpertin Katherine Tai soll Insidern zufolge Handelsbeauftragte in der Regierung des designierten Präsidenten Joe Biden werden. Das berichten 4 mit der Angelegenheit vertraute Personen am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Die in Yale und Harvard-studierte Juristin ist derzeit Beraterin eines wichtigen Ausschusses für Handelsfragen im Repräsentantenhaus („House Ways and Means Committee“).

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Die EU will nicht auf einen möglichen Biden-Kurswechsel warten.
Wirtschaft  »  Zölle

EU führt am Dienstag neue Strafzölle auf US-Produkte ein

Die Europäische Union führt ungeachtet des bevorstehenden Machtwechsels im Weißen Haus neue Strafzölle auf Waren aus den USA ein. Die von der Welthandelsorganisation (WTO) genehmigten Sonderabgaben wegen unerlaubter Subventionen für den US-Flugzeugbauer Boeing gelten bereits von diesem Dienstag an und treffen Produkte wie Tomatenketchup und Traktoren.

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Dombrovskis wies die US-Forderung zurück.
Wirtschaft  »  Strafzölle

EU-Handelskommissar lehnt US-Angebot im Airbus-Streit ab

Im Streit um Beihilfen an die Flugzeugbauer Airbus und Boeing lehnt der neue EU-Handelskommissar Valdis Dombrovskis ein Kompromissangebot der USA ab. Der amerikanische Handelsbeauftragte Robert Lighthizer hatte angeboten, Strafzölle zu streichen, wenn Airbus seine anstößigen Beihilfen an europäische Regierungen zurückzahlt. Dombrovskis wies diese Forderung zurück: „Das geht über die Anforderungen und Regeln der WTO hinaus“, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“ (Mittwoch).

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Die Handelspolitik der EU soll überprüft werden.
Politik  »  Europäische Union

EU will nach Coronakrise Handelspolitik überprüfen

Die EU will wegen der wirtschaftlichen Folgen der Coronapandemie ihre Handelspolitik überprüfen. Ziel sei, die richtige Balance zu finden zwischen einem Europa, das „offen für Geschäfte“ ist und einem Europa, das seine Bürger und Unternehmen schütze, sagte EU-Handelskommissar Phil Hogan am Dienstag bei einem Online-Treffen der Handelsminister der EU-Staaten.

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Die Regierung will Zölle für breite Palette von Produkten abschaffen.
Wirtschaft  »  Brexit

Großbritannien konkretisiert neues Zollsystem ab 2021

Nach dem Austritt aus der EU hat Großbritannien ein neues Zollsystem angekündigt. Die Regeln sollen die bisher geltenden EU-Bestimmungen ablösen und ab Jänner 2021 in Kraft treten, wie die Regierung in London am Dienstag mitteilte. Dabei soll ein Zoll von 10 Prozent auf Autos bleiben, aber die Abgaben auf Importe für die Lieferketten in zweistelliger Milliardenhöhe gesenkt werden.

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Le Maire appelliert an die USA.
Wirtschaft  »  Strafzölle

Digitalsteuer: Frankreich ruft USA zur Vernunft auf

Im Streit um die französische Digitalsteuer für Internetkonzerne wie Google und Facebook hat Paris die USA zum Verzicht auf Strafzölle aufgerufen. Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire sagte am Montag dem Radiosender France Inter: „Dieser Handelskrieg nützt niemandem.“ Er forderte von Washington eine „Rückkehr zur Vernunft“. Zugleich drohte Le Maire im Fall von Strafmaßnahmen mit Vergeltung.

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Teilerfolg für Trump: Sein Abkommen ist durch.
Wirtschaft  »  USMCA (NAFTA)

Neues Freihandelsabkommen für Nordamerika kommt

Nach zähen Verhandlungen sehen sich alle Seiten als Sieger: US-Präsident Donald Trump hat ein von ihm angestoßenes Freihandelsabkommen für Nordamerika durchgesetzt, die Demokraten im Kongress wollen den Pakt deutlich verbessert haben. Sogar die Gewerkschaften begrüßen die Einigung. Das USMCA genannte Abkommen für die USA, Mexiko und Kanada soll nun in Kürze vom Parlament ratifiziert werden.

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Trump und seine On-Off-Beziehung mit China.
Wirtschaft  »  Handelspolitik

Trump verbreitet Optimismus in Handelsgesprächen mit China

US-Präsident Donald Trump hat vorsichtige Hoffnungen auf eine Entspannung im Handelskonflikt zwischen den USA und China geweckt. Bei den Handelsgesprächen in Washington würden „gute Dinge“ passieren, schrieb Trump am Freitag auf Twitter. Zwischen den ranghohen Vertretern beider Seiten herrschten „wärmere Gefühle als in der jüngsten Vergangenheit, eher wie zu alten Zeiten“.

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