Hunger

Ein Drittel der Bevölkerung in Afghanistan ist von Hunger bedroht.
Politik  »  Hunger

Afghanistan: Dutzende Kinder verhungert

In Afghanistan sind nach offiziellen Angaben schon dutzende Kinder verhungert. In Krankenhäusern der zentralen Provinz Ghor seien in den vergangenen 6 Monaten mindestens 17 unterernährte Kinder gestorben, sagte der Direktor der Gesundheitsbehörden der Provinz, Mullah Mohammad Ahmadi, am Samstag.

mehr
In Afghanistan herrscht bittere Armut.
Politik  »  UNO

Humanitäre Afghanistan-Konferenz in Genf geplant

Zur humanitären Hilfe für Afghanistan findet Mitte September eine UN-Konferenz in Genf statt. UN-Generalsekretär Antonio Guterres werde das hochrangige Treffen am 13. September leiten, teilte sein Sprecher Stephane Dujarric am Freitag in New York mit. Nach der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban Mitte August sei Afghanistan von einer „humanitären Katastrophe“ bedroht, hob der UN-Sprecher hervor.

mehr
Überall trocknet der Boden aus.
Politik  »  Hunger

Schlimmste Dürre in Madagaskar seit 40 Jahren

Die schlimmste Dürre seit 40 Jahren gefährdet in dem vor Afrikas Ostküste gelegenen Inselstaat Madagaskar das Leben Hunderttausender Menschen. Betroffen seien vor allem auch Kinder, warnte die Hilfsorganisation Save the Children am Montag. Jedes sechste Kind leide im betroffenen Süden der Insel an akuter Unterernährung und sei damit am Rand des Hungertods - ein Wert, der sich schon bald auf jedes vierte Kind zu erhöhen drohe.

mehr
Im Mittelpunkt der Kampagne „Hunger macht keine Ferien“  der Caritas steht die Not von jungen Menschen in Afrika.
Badge Local
Chronik  »  Caritas

„Hunger macht keine Ferien“: Corona in Afrika – die doppelte Katastrophe

Die tragischen Prognosen zu den Folgen der Coronakrise haben sich leider erfüllt: Die Anzahl der Menschen in extremer Armut ist sprunghaft um rund 150 Millionen gestiegen. Am härtesten trifft es die Kinder, deren Chancen auf ein Leben ohne Hunger und Armut sich innerhalb kürzester Zeit zerschlagen haben. Um sie vor dem ärgsten Hunger zu bewahren, mussten tausende Eltern ihre minderjährigen Töchter verheiraten und ihre Söhne statt in die Schule zur Arbeit als Hirten, Handlanger oder Müllsucher schicken. Die Not der Kinder und Jugendlichen in Afrika hat die Caritas heuer in den Mittelpunkt ihrer Kampagne „Hunger macht keine Ferien“ gestellt, die am heutigen Donnerstag mit einem Smartmob eröffnet wurde.

mehr
Die Lage im Jemen ist vor allem für Kinder verheerend.
Politik  »  Hunger

3 Millionen Euro aus Österreich für Hilfe im Jemen

Angesichts der katastrophalen Situation im Bürgerkriegsland Jemen will die österreichische Bundesregierung 3 Millionen Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds für das vor Ort tätige Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) zur Verfügung stellen. Eine entsprechender Beschluss soll am Mittwoch im Ministerrat gefasst werden. Österreich trage damit zur „Linderung der großen Not“ bei, sagte Österreichs Kanzler Sebastian Kurz am Freitag laut einer Aussendung.

mehr
Milliardäre sollen ihr Scherflein zur Bekämpfung des Hungers beitragen.
Politik  »  Hungersnot

Welternährungsprogramm bittet Milliardäre um Hilfe

Der Chef des Welternährungsprogramms (WFP), David Beasley, ruft angesichts drohender Hungerkatastrophen Superreiche zur Hilfe auf. „Es gibt mehr als 2200 Milliardäre auf der Welt, mit einem Nettovermögen von etwa 10 Billionen US-Dollar“, sagte Beasley der Wochenzeitung „Die Zeit“. Mit Blick auf dieses Vermögen zeige sich, dass niemand hungern solle. „Und alles, was ich brauche, sind 5 Milliarden Dollar, um eine Hungersnot zu verhindern. Ist das zu viel verlangt?“

mehr
Millionen Menschen leiden Hunger.
Politik  »  Hunger

UNO warnt vor Hungersnöten in 4 Ländern

Die Vereinten Nationen warnen vor möglichen Hungersnöten im Jemen, im Südsudan, in Burkina Faso und im Nordosten Nigerias. Das geht aus einem am Freitag veröffentlichten Bericht der UNO-Ernährungsorganisation (FAO) und des Welternährungsprogramm (WFP) hervor, das in diesem Jahr den Friedensnobelpreis bekommt.

mehr
Ganze Familien stehen durch die Coronakrise mit leeren Händen und Mägen da.
Badge Local
Chronik  »  Caritas

Welternährungstag: Millionen neuer Hungernder

Die Vereinten Nationen haben schon im Mai davor gewarnt: Bis zum Ende dieses Jahres könnte die Zahl der 690 Millionen Hungernden sprunghaft um weitere 132 Millionen ansteigen. Für unzählige Tagelöhner, Fabrikarbeiter, Handwerker, Marktfrauen, Kleinbusfahrer und andere Dienstleister waren die Monate des Lockdowns ein Schock: Ohne das kleine, aber tägliche Einkommen bricht ihre Lebensgrundlage zusammen.

mehr
Besonders Kindern fehlt es oft am Nötigsten.
Badge Local
Chronik  »  Caritas

Mit dem Virus kommt der Hunger zurück

Die Corona-Pandemie hat auch Afrika erreicht und bedroht die Menschen dort gleich doppelt. Denn die Bekämpfung des Virus erfordert Maßnahmen, die einen alten Feind weiter erstarken lassen: den Hunger. Derzeit haben 690 Millionen Menschen weltweit nicht genug zum Essen. Bis zum Ende dieses Jahres könnte diese Zahl laut Prognosen in Folge der Corona-bedingten Einschränkungen um weitere 132 Millionen ansteigen.

mehr
10 Millionen Menschen mehr als noch im Vorjahr leiden weltweit gesehen an Hunger.
Chronik  »  UN-Bericht

Immer mehr Menschen leiden an Hunger

Die Zahl der Menschen, die unter Hunger und Unterernährung leiden, nimmt weiter zu. „Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass fast 690 Millionen Menschen oder 8,9 Prozent der Weltbevölkerung hungrig sind“, teilten mehrere UN-Organisationen am Montag in ihrem jährlichen Bericht zur Ernährungslage mit. Das entspricht zum Vorjahr einem Anstieg um 10 Millionen chronisch Unterernährten.

mehr
Ungewöhnlich feuchtes Klima bot ideale Bedingungen für Insekten.
Chronik  »  Hunger

Heuschrecken breiten sich weiter in Ostafrika aus

Trotz Bekämpfung breitet sich eine Heuschrecken-Plage in Ostafrika weiter aus. In Teilen der Region gebe es Berichte von Schwärmen von Wüstenheuschrecken, teilte das ostafrikanische Klimainstitut ICPAC mit. Zudem seien im Norden Kenias, im Osten Äthiopiens und in Teilen Somalias neue Insekten geschlüpft. Das Zentrum warnte vor Gefahr für die Lebensmittelsicherheit.

mehr
mehr laden