Iran

Keine leichte Zeit für iranischen Außenminister Zarif.
Politik  »  Medien

Iranischer Außenminister entschuldigt sich nach Audiogate

Der iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif hat sich für seine kritischen Bemerkungen gegenüber dem politischen System und insbesondere der Revolutionsgarden (IRGC) entschuldigt. „Ich möchte mich bei allen entschuldigen,“ so Zarif auf seiner Instagram-Seite am Sonntag. Vor allen gehe es ihm um den Teil über Ghassem Soleimani, dem ehemaligen Kommandanten der Al-Quds Brigade der IRGC. Wenn er gewusst hätte, dass seine Aussagen durchsickern würden, hätte er sie nie gesagt.

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Ruhani meinte, die Umsetzung des Plans sei in kürzester Zeit möglich.
Politik  »  Konflikt

Ruhani legt Irans 3-Stufen-Plan für Beilegung des Atomstreits vor

Präsident Hassan Ruhani hat einen 3-Stufen-Plan des Irans für die Beilegung des Atomstreits mit den USA vorgelegt. „Erst müssen die USA die Sanktionen aufheben, dann werden wir prüfen, ob die auch in der Praxis aufgehoben sind, und in der dritten Stufe werden wir dann zu unseren technischen Verpflichtung im Atomabkommen zurückkehren“, sagte Ruhani am Mittwoch. Dies wäre seiner Einschätzung nach auch in kurzer Zeit möglich, „vorausgesetzt, alle Seiten zeigen guten Willen“.

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In einem Wiener Luxushotel wird  am Dienstag weiterberaten.
Politik  »  EU

Iran-Atomgespräche in Wien werden fortgesetzt

Die Wiener Gespräche über eine Wiederbelebung des Atomabkommens mit dem Iran werden am morgigen Dienstag fortgesetzt. Die sogenannte Gemeinsame Kommission des Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplans (JCPOA) unter Vorsitz des Vizechefs des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD), Enrique Mora, nehme die Arbeit wieder auf, teilte der EAD am Montag mit.

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Atomenergiebeörde IAEA.
Politik  »  Atomkraft

IAEA: Iran bereitet umstrittene Uran-Anreicherung vor

Der Iran steht kurz vor einer wesentlichen Steigerung seiner nuklearen Aktivitäten. Vorbereitungen zur Herstellung von hoch angereichertem Uran seien fast abgeschlossen, berichtete die Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA/IAEO) in Wien nach einer Inspektion der iranischen Atomanlage in Natanz am Mittwoch. Eine neue Gesprächsrunde zu Rettung des internationalen Atomdeals von 2015 soll an diesem Donnerstag in Wien beginnen.

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Ein weiterer Vorstoß gegen den Atomdeal.
Politik  »  Atomabkommen

Iran nimmt neue Zentrifugen in Betrieb: „Zwischenfall“ in Atomanlage

In einem weiteren Verstoß gegen den Atomdeal hat der Iran am Wochenende neue Zentrifugen für eine schnellere Urananreicherung in Betrieb genommen. In einer Online-Zeremonie weihte Präsident Hassan Rouhani am Samstag knapp 200 neue Zentrifugen vom Typ IR-5 sowie IR-6 in der Atomanlage Natanz offiziell ein. Stunden später ereignete sich ein „Zwischenfall“ in der Atomanlage. Das von Hardlinern dominierte Parlament zeigte Rouhani indes wegen Gesetzesübertretungen an.

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Spitzendiplomaten wollen versuchen, zu vermitteln.
Politik  »  Diplomatie

Iran und USA sprechen in Wien über Rettung des Atomabkommens

Indirekte Verhandlungen zur Rettung des Internationalen Atomabkommens von 2015 haben am Dienstag in Wien begonnen. Spitzendiplomaten der 6 Vertragspartner – Iran, USA, Russland, China, Großbritannien, Frankreich und Deutschland – wollen in den nächsten Tagen und Wochen versuchen, zwischen dem Iran und den USA zu vermitteln. Direkte Gespräche mit Vertretern Washingtons lehnt Teheran ab. Das Atomabkommen soll den Iran am Bau einer Atombombe hindern.

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Der Iran fordert Aufhebung der Sanktionen.
Politik  »  Verteidigung

Iran-Atomdeal: Dienstag Gespräche in Wien über US-Rückkehr

Die Gespräche über die Rettung des Iran-Atomabkommens von 2015 und eine mögliche Rückkehr der USA sollen am Dienstag in Wien in eine neue Runde gehen. Dies teilten der Iran und die EU am Freitag nach einer Videokonferenz der verbliebenen Vertragspartner Deutschland, Frankreich, Großbritannien, China, Russland und Iran mit. Nach Wien sollen auch US-Vertreter kommen. Doch sind höchstens indirekte Kontakte über Mittelsleute geplant.

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Rafael Grossi bei seiner Rückkehr am Flughafen Wien zufrieden.
Politik  »  Wirtschaftssanktionen

IAEA setzt Kontrollen im Iran vorerst eingeschränkt fort

Zur Deeskalation des Atomstreits haben die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) und der Iran eine Übergangslösung vereinbart. IAEA-Chef Rafael Grossi teilte am Sonntag nach Gesprächen in Teheran mit, dass seine Organisation aufgrund der Vereinbarung ihre Kontrollen im Iran in den nächsten 3 Monaten eingeschränkt fortsetzen könne. Die Vereinbarung wurde vor dem Hintergrund des diplomatischen Tauziehens um eine Neubelebung des Atomabkommens mit dem Iran getroffen.

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US-Außenminister Blinken.
Politik  »  Konflikte

USA bereit zu Atomgesprächen mit dem Iran

Die US-Regierung ist im Streit um das iranische Atomabkommen bereit, sich mit Vertretern des Iran und der übrigen 6 Vertragsstaaten zu treffen. Die USA würden eine Einladung des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell annehmen, um gemeinsam nach einer diplomatischen Lösung zu suchen, erklärte der Sprecher des Außenministeriums in Washington, Ned Price, am Donnerstag.

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Der südkoranische Tanker Hankuk Chemi mit einem Boot der iranischen Küstenwache.
Politik  »  Konflikt

Iran setzt Tanker unter südkoreanischer Flagge fest

Der Iran hat einen unter südkoreanischer Flagge fahrenden Tanker im Persischen Golf festgesetzt. Das Schiff „Hankuk Chemi“ habe mit seiner Ethanol-Ladung die Gewässer im Persischen Golf verschmutzt und sei daher von der Küstenwache in die Hafenstadt Bandar Abbas geleitet worden, teilten die Revolutionsgarden am Montag nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur ISNA mit. Die Besatzung des Tankers sei festgenommen worden.

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Urananreicherung in der Atomanlage Fordo.
Politik  »  Atompolitik

Iran beginnt mit höherer Urananreicherung

Der Iran hat mit der umstrittenen Erhöhung seiner Urananreicherung in der Atomanlage Fordo südlich der Hauptstadt Teheran begonnen. „Das technische Prozedere für Urananreicherung auf 20 Prozent hat vor einigen Stunden in Fordo begonnen“, sagte Regierungssprecher Ali Rabiei am Montag auf dem Regierungsportal Dolat. Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA sei über den Vorgang sowie das neue Atomgesetz in Kenntnis gesetzt worden.

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Zam soll Anti-Iran-Propaganda betrieben haben.
Politik  »  Medien

Verstimmung zwischen Europa und Teheran nach Hinrichtung

Die Hinrichtung des iranischen Regierungskritikers Ruhollah Zam hat zu einer schweren diplomatischen Verstimmung zwischen den führenden EU-Staaten Deutschland und Frankreich sowie dem Iran geführt. Nach entsprechender Kritik der beiden Regierungen sind der deutsche Botschafter und der französische Geschäftsträger ins Außenministerium in Teheran zitiert worden. Man habe ihnen den Protest wegen der Einmischung in innere Angelegenheiten des Landes weitergeleitet.

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Türkischer Präsident zitierte in Baku aus Gedicht.
Politik  »  Diplomatie

Erdogan löst mit Gedicht diplomatische Krise mit Iran aus

Ein von dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan vorgetragenes Gedicht hat eine diplomatische Krise zwischen dem Iran und der Türkei ausgelöst. In dem Gedicht „Aras, Aras“ wird auf die Teilung des Siedlungsgebietes der Azeris entlang des Flusses Aras Bezug genommen, der heute die iranisch-aserbaidschanische Grenze bildet. Der Iran sah darin einen Angriff auf seine Souveränitätsrechte über seine Nordprovinzen.

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Weiter Wirbel um die Tötung Fakhrizadehs.
Politik  »  Atompolitik

Getöteter Atomwissenschafter: Neue Vorwürfe gegen Israel

Bei dem tödlichen Attentat auf den iranischen Atomforscher Mohsen Fakhrizadeh ist nach Angaben Teherans offenbar eine ferngesteuerte Waffe eingesetzt worden. Die Nachrichtenagentur FARS berichtete am Montag ohne Angabe von Quellen, ein auf einem Pick-up montiertes „ferngesteuertes Maschinengewehr“ habe die Schüsse abgegeben. Ein Vertreter des Obersten Nationalen Sicherheitsrates des Iran beschuldigte Israels Geheimdienst sowie im Exil lebende Oppositionelle.

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