Iran

Ghalibaf hielt seine erste große Ansprache im Parlament.
Politik  »  Regierungspolitik

Irans neuer Parlamentspräsident: Gespräche mit USA nutzlos

Irans neuer Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf hat jegliche Verhandlungen mit den USA als „nutzlos“ bezeichnet. Das neu gebildete iranische Parlament halte „Verhandlungen und eine Beschwichtigungspolitik mit Amerika - der Achse globaler Arroganz - für nutzlos und schädlich“, sagte Ghalibaf am Sonntag in seiner ersten großen Ansprache an das konservativ geprägte Parlament.

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Khamenei verglich Israel mit dem Coronavirus.
Politik  »  Nahost

Iranischer Führer ruft zu Vernichtung Israels auf

Der oberste Führer des Iran, Ayatollah Ali Khamenei hat Israel mit dem Coronavirus verglichen und zu seiner Vernichtung aufgerufen. Khamenei äußerte sich am Freitag anlässlich des sogenannten Al-Quds-Tages, der an die Besetzung Ostjerusalems durch Israel im Jahr 1967 erinnert. International wurden die Aussagen Khameneis verurteilt.

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Rouhani kündigte Ausfallen der Freitagsgebete an.
Politik  »  Ramadan

Moscheen im Iran geschlossen und Freitagsgebete verboten

Die Regierung im Iran bleibt hart: Auch nach Beginn des Fastenmonats Ramadan bleiben trotz der Proteste alle Moscheen und Mausoleen geschlossen. Auch die für das Land wichtigen Freitagsgebete fielen bis auf weiteres aus, sagte Präsident Hassan Rouhani am Sonntag. Damit hat sich das Gesundheitsministerium - zumindest vorläufig - gegen den Klerus durchgesetzt.

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Die Wahlbeteiligung war niedrig.
Politik  »  Parlamentswahlen

Konservative führen bei Wahlen im Iran

Nach der Parlamentswahl im Iran liegen die Konservativen ersten Ergebnissen zufolge in Führung. Laut einer am Samstag von der Nachrichtenagentur Fars veröffentlichten inoffiziellen Auszählung standen die Gewinner von 183 der insgesamt 290 Parlamentssitze bereits fest. Demnach gehen 135 Sitze an konservative Kandidaten, 20 an Reformer und 28 an unabhängige Kandidaten.

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"Nein danke!" - Erst auf Englisch, dann auf Farsi.
Politik  »  Internationale Beziehungen

Trump lehnt Bedingung für Iran-Gespräche ab

Im Atomstreit mit dem Iran hat US-Präsident Donald Trump ein Ende von US-Sanktionen als Vorleistung für Gespräche mit der Teheraner Regierung abgelehnt. Offenbar in Bezug auf ein Interview des „Spiegel“ mit dem iranischen Außenminister Javad Zarif twitterte Trump, Zarif stelle Verhandlungen mit den USA in Aussicht, wolle aber die Aufhebung von Sanktionen. „Nein danke“, entgegnete Trump darauf.

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2 iranische "TOR"-Raketen trafen das Flugzeug.
Politik  »  Konflikte

2. Bericht von Irans Luftfahrtbehörde zu Flugzeugabschuss

Das irrtümlich im Iran abgeschossene ukrainische Passagierflugzeug wurde durch 2 Raketen zum Absturz gebracht. Das ist das Ergebnis eines zweiten Berichts der iranischen Luftfahrtbehörde, wie die iranische Nachrichtenagentur Isna in der Nacht auf Dienstag berichtete. Demnach wurde die Maschine nahe Teheran von 2 Raketen des Typs „TOR“ aus nördlicher Richtung getroffen.

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Ali Larijani will die EU aus den US-Klauen befreien.
Politik  »  Atompolitik

Iran ruft EU im Atomstreit zu Fairness

Der iranische Parlamentspräsident Ali Larijani hat die Europäer aufgefordert, im Atomstreit „fair“ zu bleiben, und gleichzeitig vor Gegenmaßnahmen gewarnt. „Falls sich die EU im Atomstreit unverhältnismäßig verhält, werden wir verhältnismäßig darauf reagieren“, sagte Larijani am Sonntag nach Angaben der staatliche Nachrichtenagentur IRNA. Dies solle keine Drohung, aber eine deutliche Ansage sein.

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Der Iran gab zu, das Flugzeug unabsichtlich abgeschossen zu haben.
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Politik  »  Konflikte

Neuer Videobeweis: Flugzeug von 2 iranischen Raketen getroffen

Nach dem Abschuss eines ukrainischen Flugzeugs mit 176 Menschen an Bord nahe Teheran soll ein weiteres Video nun zeigen, dass die Maschine von zwei iranischen Raketen getroffen wurde. Das berichteten die „New York Times“ und das „Wall Street Journal“ am Dienstag (Ortszeit). Beide Blätter gaben unabhängig voneinander an, Aufnahmen aus einer Überwachungskamera verifiziert zu haben.

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Trump klopfte vor seinen Anhängern wieder einmal derbe Sprüche.
Politik  »  Konflikte

Trump schimpft getöteten iranischen General Hurensohn

Mit derben Worten hat US-Präsident Donald Trump den iranischen Militärstrategen Qassem Soleimani beleidigt, der vom US-Militär gezielt mit einem Luftangriff getötet wurde. Er sagte am Dienstag (Ortszeit) bei einem Wahlkampfauftritt, viele Menschen hätten unter von Soleimani veranlassten Gewalttaten gelitten. Sie hätten „keine Beine und keine Arme mehr wegen dieses Hurensohns“.

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US-Außenminister Mike Pompeo ist empört.
Politik  »  Konflikte

Neuer Raketenbeschuss auf irakische Militärbasis

Auf der von US-Truppen genutzten Luftwaffenbasis Balad im Irak sind am Sonntag 8 Raketen des Typs Katjuscha eingeschlagen. Dabei seien 4 irakische Soldaten verletzt worden, teilte das Militär der staatlichen Nachrichtenagentur INA zufolge mit. Wer hinter dem Angriff steckt, war zunächst unklar. Der Stützpunkt liegt rund 80 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bagdad.

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Proteste gegen das iranische Regime in Teheran.
Politik  »  Konflikte

Proteste gegen iranisches Regime nach Flugzeugabschuss

Nach dem Abschuss eines ukrainischen Flugzeugs wächst der innenpolitische Druck auf das iranische Regime. Oppositionsführer Mehdi Karroubi hat den Obersten geistlichen Führer, Ayatollah Ali Khamenei, zum Rücktritt aufgefordert. Karroubi kritisierte am Samstag, dass die Öffentlichkeit erst mit Verzögerung über die Absturzursache informiert worden sei. Auch regierungskritische Proteste gab es.

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176 Menschen kamen ums Leben.
Politik  »  Iran

Niederlande: Abschuss von Flugzeug durch Iran wahrscheinlich

Die Niederlande halten es für plausibel, dass der Iran für den Absturz der bei Teheran abgestürzten ukrainischen Passagiermaschine verantwortlich ist. „Es ist tatsächlich sehr wahrscheinlich, dass das Flugzeug von iranischen Raketen abgeschossen wurde“, sagte der niederländische Außenminister Stef Blok am Freitag in Brüssel.

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Iran weist Spekulationen über Flugzeug-Abschuss zurück.
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Politik  »  Flugzeugabsturz

Boeing-Absturz im Iran: Ermittlung hat begonnen

Die Ermittlung der Ursache des Absturzes einer ukrainischen Passagiermaschine bei Teheran hat begonnen. Iranische und ukrainische Experten hätten ihre Arbeit in einem Labor am Flughafen Mehrabad in der Hauptstadt Teheran aufgenommen, gab der Leiter der iranischen Luftfahrtbehörde, Ali Abedsadeh, am Freitag im iranischen Fernsehen bekannt.

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Details zu US-Strafmaßnahmen gegen Teheran nannte Trump nicht.
Politik  »  Atompolitik

Neue US-Sanktionen gegen den Iran bereits beschlossen

Die neuen US-Wirtschaftssanktionen gegen den Iran sind nach Angaben von Präsident Donald Trump bereits beschlossen. „Ich habe sie gerade erst gebilligt“, sagte Trump am Donnerstag im Weißen Haus auf eine Journalistenfrage zu den Sanktionen. Die Strafmaßnahmen gegen Teheran seien verschärft worden. „Sie waren schon sehr strikt, aber jetzt wurden sie bedeutend verschärft.“

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