Japan

Zivilklage beim Bezirksgericht in Yokohama eingebracht.
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Nissan verklagt Ex-Boss Carlos Ghosn

Der japanische Renault-Partner Nissan hat seinen in den Libanon geflohenen früheren Chef Carlos Ghosn auf Schadenersatz in Millionenhöhe verklagt. Wie das Unternehmen am Mittwoch bekannt gab, wurde beim Bezirksgericht in Yokohama eine Zivilklage über 10 Mrd. Yen (83,5 Mio. Euro) eingereicht.

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Zehntausende Menschen sind in China bereits erkrankt.
Chronik  »  Epidemie

Erstmals Italiener positiv auf Coronavirus getestet

Zum ersten Mal ist ein Italiener am Coronavirus erkrankt. Der am Montag mit einer Gruppe aus 56 italienischen Studenten und Unternehmern aus der chinesischen Krisenstadt Wuhan zurückgekehrte Mann wurde in Rom positiv auf den Coronavirus getestet, wie die Gesundheitsbehörden in Rom am späten Donnerstag berichteten.

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Carlos Ghosn setzte sich in den Libanon ab.
Wirtschaft  »  Kfz-Industrie

Ghosn nutzt für Flucht französischen Pass

Ex-Nissan-Chef Carlos Ghosn hat einem Medienbericht zufolge auf seiner Flucht von Japan in den Libanon einen seiner beiden französischen Pässe genutzt. Der öffentlich-rechtliche japanische Sender NHK berichtete am Donnerstag, ein Gericht habe ihm gestattet, seinen Zweitpass zu behalten, sofern dieser von seinen Anwälten weggeschlossen werde.

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Carlos Ghosn stand unter Hausarrest.
Wirtschaft  »  Kfz-Industrie

Ex-Renault-Chef Ghosn verließ überraschend Japan

Der frühere Renault- und Nissan-Chef Carlos Ghosn hat Japan verlassen und hält sich im Libanon auf. „Ich bin jetzt im Libanon und werde nicht länger von einer manipulierten japanischen Justiz als Geisel genommen, wo Schuld vermutet wird, Diskriminierung grassiert und grundlegende Menschenrechte verweigert werden“, sagte Ghosn am Dienstag in einer kurzen Erklärung.

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Keine freundlichen Worte vom verfeindeten Nachbarn.
Politik  »  Konflikte

Nordkorea beschimpft Japans Premier Abe als Idioten

Zum zweiten Mal binnen eines Monats hat Nordkorea den japanischen Regierungschef Shinzo Abe wegen seiner Kritik an fortgesetzten nordkoreanischen Waffentests scharf angegriffen. Abe sei nicht einmal in der Lage, auf Fotos Raketenwerfer von einer Rakete zu unterscheiden, sagte ein Ministeriumssprecher. Deshalb bezeichnete er Abe als „einzigen Idioten der Welt und dümmsten Mann in der Geschichte“.

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Papst Franziskus ist mit Opfern der Atomkatastrophe  von Fukushima zusammengetroffen.
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Papst fordert mehr Hilfe für Fukushima-Opfer

Papst Franziskus hat mehr Hilfe für die Opfer der von einem Erdbeben und Tsunami ausgelösten Atomkatastrophe von Fukushima angemahnt und sich besorgt über Kernenergie-Nutzung geäußert. Das schwere Erdbeben und der Tsunami hatten im März 2011 rund 18.500 Menschen das Leben gekostet und zu einem Super-GAU im Atomkraftwerk Fukushima geführt.

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Kaiser Naruhito auf dem Weg zum Schrein.
Politik  »  Monarchie

Letzter Inthronisierungs-Ritus für Japans Kaiser Naruhito

Mit einer mythenumwobenen und umstrittenen Zeremonie hat Japans Kaiser Naruhito am Donnerstag den letzten Teil des Thronfolge-Ritus begonnen, das „Daijosai“. Bei dem nächtlichen Ritual dankt der Kaiser in einem eigens hierfür in seinem Palast errichteten Schrein der Sonnengöttin Amaterasu Omikami, deren direkter Nachfahre er den Mythen zufolge ist, für die Reisernte.

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